Gebratene Reisnudeln mit Ei und Pak Choi Recipe
Dieses einfache Pfannengericht erinnert ein bisschen an eine asiatische Version von Rührei mit Nudeln. Feine Fäden von Reisnudeln verbinden sich mit Ei, Pak-Choi-Kohl und Sojasauce. In China werden solche schnellen Nudelgerichte abends oft aus Kühlschrankresten zubereitet – bei uns sind sie perfekt, wenn du wenig Zeit hast und trotzdem etwas Warmes und Sättigendes essen möchtest.
Gebratene Reisnudeln mit Ei und Pak Choi sind die Quintessenz der chinesischen „Kühlschrankküche“ – ein paar einfache Zutaten werden zu einem sättigenden One-Pan-Gericht. Zarte Reisnudeln saugen Sojasauce und Knoblaucharoma auf, während Ei und knackiger Pak Choi dem Ganzen Substanz und Frische geben.
Tipps vom Koch
Weiche die Reisnudeln nur so lange ein, bis sie weich, aber noch leicht elastisch sind – wenn du sie zu lange einweichst, zerfallen sie beim Wenden in der Pfanne. Gib die Eier in eine gut vorgeheizte Pfanne und rühre sie zügig, damit feine, weiche „Bänder“ entstehen und keine trockenen Klumpen. Das Gemüse in Etappen zugeben: die festere Karotte zuerst, die Pak-Choi-Blätter ganz zum Schluss, damit sie ihre Farbe und leichte Knackigkeit behalten.
Serviervorschläge
Sofort nach dem Braten direkt aus dem Wok servieren, mit gehackter Frühlingszwiebel, etwas Chiliflocken und ein paar Tropfen Sesamöl. Ein tolles Gericht für ein schnelles, warmes Abendessen nach der Arbeit oder als „Kühlschrank-Reste-Essen“ am Freitagabend – du kannst z.B. übrig gebliebenes Hähnchen oder Tofu dazugeben. Dazu passt Jasmintee oder leicht sprudelndes Wasser mit Limette.
Zutaten
- Reisnudeln - 150 g
- Eier - 2 Stück
- Pak-Choi-Kohl - 150 g
- Karotte klein - 1 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Sojasauce - 2.5 Esslöffel
- Öl z.B. Rapsöl - 2 Esslöffel
- Sesamöl - 0.5 Teelöffel
- weißer oder schwarzer Pfeffer, gemahlen nach Geschmack
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel optional, gehackt, zum Servieren - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Die Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und für die auf der Packung angegebene Zeit (meist 5–7 Minuten) einweichen, bis sie weich sind. Dann abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Pak Choi waschen. Die weißen Stiele in feine Streifen, die grünen Blätter in größere Stücke schneiden. Die Karotte schälen und in feine Stifte oder Halbscheiben schneiden.
- Knoblauch schälen und fein hacken. Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, eine Prise Salz und Pfeffer zugeben und mit einer Gabel verquirlen.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die verquirlten Eier hineingießen und unter sanftem Rühren braten, bis sie stocken und weiche Rühreistücke entstehen. Die Eier auf einen Teller geben.
- In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Öl erhitzen. Knoblauch zugeben und etwa 30 Sekunden braten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
- Karotte und die weißen Pak-Choi-Stiele zugeben. Bei mittlerer bis höherer Hitze 2–3 Minuten unter Rühren braten, bis das Gemüse leicht weich, aber noch knackig ist.
- Die grünen Pak-Choi-Blätter zugeben und weitere 1 Minute braten, bis sie zusammenfallen.
- Die abgetropften Reisnudeln und die gebratenen Eier hinzufügen. Sojasauce und nach Wunsch Sesamöl zugießen. Alles 2–3 Minuten zusammen braten und dabei vorsichtig mit Zange oder zwei Gabeln mischen, damit die Nudeln gleichmäßig mit der Sauce überzogen werden.
- Das Gericht mit Pfeffer und bei Bedarf etwas zusätzlicher Sojasauce abschmecken. Sofort servieren und mit gehacktem Schnittlauch bestreuen.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. In der Pfanne mit einem Spritzer Wasser oder etwas zusätzlichem Öl bei mittlerer Hitze vorsichtig aufwärmen, damit die Nudeln nicht austrocknen.