Frittierte Garnelen nach südamerikanischer Art Recipe
Frittierte Garnelen in knuspriger Panade sind ein Klassiker in Strandbars im Süden der USA, besonders in Bundesstaaten wie Louisiana oder South Carolina. Sie werden in Papierkörbchen mit Pommes und Sauce serviert und mit den Fingern gegessen. Im Geschmack erinnern sie an Fish and Chips, sind aber zarter und etwas süßlicher.
Frittierte Garnelen nach südamerikanischer Art haben eine charakteristische, knusprige Panade aus einer Mischung aus Weizen- und Maismehl, wie man sie aus Strandbars an der Golfküste kennt. Die leicht süßlichen Garnelen stehen im Kontrast zur mild pikanten, gut gewürzten Hülle und einer einfachen Mayonnaise-Ketchup-Sauce im Stil einer „Shrimp Sauce“. Das ist Street Food pur – mit den Fingern gegessen, noch heiß, schmecken sie ganz anders als Garnelen aus der Pfanne.
Tipps vom Koch
Die Garnelen müssen vor dem Marinieren in Buttermilch sehr gut trocken getupft werden, sonst löst sich die Panade leicht und saugt sich mit Fett voll. Das Öl gründlich vorheizen und in Portionen frittieren – wenn du zu viele Garnelen auf einmal hineingibst, sinkt die Temperatur und die Panade wird weich statt knusprig. Achte genau auf die Frittierzeit: Sobald die Garnelen rosa sind und sich leicht zu einem „C“ krümmen, sofort herausnehmen, denn ein paar Sekunden zu viel machen sie gummiartig.
Serviervorschläge
Serviere sie in einer Schüssel oder einem mit Papier ausgelegten Körbchen mit Pommes oder Ofenkartoffeln und einer großzügigen Portion Sauce – genau wie in einer Strandbar. Dazu passen helles Bier, alkoholfreie Limonade oder Eistee, besonders wenn du einen „Fish & Shrimp Night“ zu Hause machst. Sie sind ein perfekter Snack für den Fernsehabend mit Freunden – jeder greift sich heiße Garnelen direkt von der Platte.
Zutaten
- Garnelen - 500 g
- Buttermilch - 200 ml
- Chilisauce - 1 Esslöffel
- Weizenmehl - 120 g
- Maismehl - 80 g
- Paprika edelsüß - 1 Teelöffel
- Knoblauchpulver - 0.5 Teelöffel
- Salz - 0.75 Teelöffel
- Pfeffer - 0.5 Teelöffel
- Öl - 700 ml
- Mayonnaise - 80 g
- Ketchup - 60 g
- Zitronensaft - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Wenn du gefrorene Garnelen verwendest, diese vorher im Kühlschrank oder in kaltem Wasser auftauen und anschließend mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
- In einer Schüssel die Buttermilch mit der Chilisauce verrühren. Garnelen hinzufügen, alles mischen, sodass sie vollständig bedeckt sind, und 15–20 Minuten zum Marinieren in den Kühlschrank stellen.
- In einer separaten Schüssel Weizenmehl, Maismehl, Paprika edelsüß, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer mischen.
- In einer kleinen Schüssel die Sauce zubereiten: Mayonnaise, Ketchup und Zitronensaft verrühren, bis eine glatte Sauce entsteht, und in den Kühlschrank stellen.
- In einen tiefen Topf oder eine hohe Pfanne so viel Öl gießen, dass es eine Schicht von mindestens 4–5 cm bildet. Bei mittlerer bis höherer Hitze erhitzen, bis das Öl heiß ist – ein wenig Mehlmischung hineinwerfen; wenn es sofort zischt, ist das Öl bereit.
- Garnelen aus der Buttermilch nehmen und überschüssige Flüssigkeit leicht abschütteln. Portionsweise in der Mehlmischung wenden und andrücken, damit die Panade gut haftet.
- Garnelen im heißen Öl 1–2 Minuten pro Seite frittieren, bis die Panade goldbraun und knusprig ist und die Garnelen innen rosa und elastisch sind. Nicht zu lange frittieren, sonst werden sie zäh.
- Die fertigen Garnelen mit einem Schaumlöffel auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben, damit überschüssiges Fett abtropfen kann.
- Die heißen Garnelen mit der vorbereiteten Sauce und zum Beispiel Pommes frites oder Salat servieren.
Aufbewahrung
Frittierte Garnelen schmecken frisch am besten. Reste möglichst schnell abkühlen lassen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1 Tag aufessen. Zum Aufwärmen kurz im heißen Ofen oder in der Heißluftfritteuse erhitzen, damit die Panade wieder knusprig wird.