Doenjang Jjigae – Eintopf mit Sojabohnenpaste und Gemüse Recipe
Doenjang Jjigae ist ein koreanischer Hausmannskost-Eintopf auf Basis fermentierter Sojabohnenpaste, der oft zusammen mit einer Schüssel Reis auf den Tisch kommt. Er hat einen tiefen, leicht nussigen Geschmack und erinnert ein wenig an eine sehr aromatische Gemüsesuppe. In Korea gilt er als alltägliches, beruhigendes Gericht – etwas, das man nach einem langen Tag isst, um sich aufzuwärmen und satt zu werden.
Doenjang Jjigae ist koreanisches Comfort Food für jeden Tag – die kräftige Brühe mit Sojabohnenpaste hat einen tiefen, leicht rauchigen und nussigen Geschmack, der einen wie eine warme Decke einhüllt. Die Suppe verbindet die Schlichtheit von Gemüse, Tofu und Shiitake mit dem intensiven Umami fermentierter Sojabohnen und ist dadurch sättigend, aber nicht schwer.
Tipps vom Koch
Der Schlüssel ist, die Doenjang-Paste am Anfang gut im Wasser aufzulösen, damit keine Klümpchen bleiben und sich der Geschmack gleichmäßig in der Brühe verteilt. Koche zuerst die härteren Gemüse wie Kartoffeln und Pilze und gib Zucchini und Tofu erst später dazu – so zerfällt nichts. Wenn du Sorge hast, dass der Eintopf zu salzig wird, fang mit 2 Esslöffeln Paste an und würze am Ende nach Geschmack mit einem dritten Esslöffel nach.
Serviervorschläge
Serviere Doenjang Jjigae in kleinen Schalen, sehr heiß, zusammen mit einer Schüssel frisch gekochtem Reis – ein Set, das sich perfekt nach einem langen, hektischen Arbeitstag eignet. Dazu passt grüner Tee oder gerösteter Gerstentee, die den erdigen Charakter der Suppe unterstreichen. Für einen gemütlichen „koreanischen Abend“ kannst du Kimchi und schnell eingelegtes Gemüse dazustellen, damit der Tisch abwechslungsreicher wird.
Zutaten
- Doenjang-Sojabohnenpaste koreanische fermentierte Paste; kann durch Miso ersetzt werden, dann wird der Geschmack milder - 3 Esslöffel
- Wasser oder leichte Gemüsebrühe - 1.2 l
- Zucchini mittelgroß - 1 Stück
- Kartoffeln mittelgroß - 2 Stück
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Tofu fest, natur - 200 g
- Shiitake-Pilze frisch oder getrocknet; getrocknete vorher einweichen - 6 Stück
- Knoblauch - 3 Zehen
- Chilischote frisch, optional für Schärfe - 1 Stück
- Sojasauce zum Abschmecken - 1 Esslöffel
- Sesamöl zum Schluss - 1 Teelöffel
- Schnittlauch gehackt, zum Bestreuen - 3 Esslöffel
- Reis gekocht, als Beilage - 300 g
- Pfeffer zum Abschmecken - 0.25 Teelöffel
- Zucker optional, zum Ausbalancieren des Geschmacks - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Wenn du getrocknete Shiitake-Pilze verwendest, übergieße sie mit warmem Wasser und lasse sie mindestens 20 Minuten einweichen, bis sie weich sind. Dann ausdrücken und in Streifen schneiden, das Einweichwasser kannst du anstelle eines Teils des Wassers zur Suppe geben.
- Zucchini waschen und in etwa 0,5 cm dicke Halbmonde schneiden. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.
- Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. Chilischote in dünne Scheiben schneiden (für weniger Schärfe die Kerne entfernen).
- Wasser (oder Einweichwasser der Pilze plus Wasser) in einen Topf geben, Doenjang hinzufügen und mit einem Löffel gründlich einrühren, bis sich die Paste vollständig ohne Klümpchen aufgelöst hat.
- Kartoffeln, Zwiebel und Shiitake-Pilze in den Topf geben. Zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln anfangen weich zu werden.
- Zucchini, Tofu, Knoblauch und Chilischote hinzufügen. Weitere 8–10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, bis das gesamte Gemüse weich, aber nicht zerkocht ist und der Tofu gut durchgewärmt ist.
- Zum Schluss die Suppe probieren und mit Sojasauce und eventuell etwas Zucker abschmecken, falls der Geschmack zu scharf oder zu salzig ist. Sesamöl zugeben und vorsichtig umrühren.
- Sehr heiß servieren, mit gehacktem Schnittlauch bestreut, zusammen mit einer Schüssel gekochtem Reis – am besten mit dem Löffel bei jedem Bissen etwas Eintopf und etwas Reis aufnehmen.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen in einen luftdichten Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen auf dem Herd oder in der Mikrowelle langsam erhitzen; falls die Suppe zu dick ist, etwas Wasser oder Brühe hinzufügen. Für längere Lagerung kann der Eintopf portionsweise eingefroren werden.