Deutsche Maultaschen in Gemüsebrühe Recipe

Maultaschen sind große deutsche Teigtaschen, die ein wenig an eine Mischung aus polnischen Pierogi und italienischen Ravioli erinnern – nur in XXL. In Baden-Württemberg werden sie oft in einer leichten Gemüsebrühe als sättigendes Alltagsgericht serviert. Einer beliebten Legende nach sollten sie in der Fastenzeit das Fleisch im Teig „verstecken“ – heute machen sie einfach die ganze Familie satt.

Maultaschen in Gemüsebrühe sind die Essenz der schwäbischen Küche – große, üppig gefüllte Teigtaschen, die zarten Nudelteig mit einer aromatischen Fleisch-Spinat-Füllung verbinden. In einer leichten Brühe serviert, sind sie zugleich sättigend und überraschend fein im Geschmack, mit der typischen Muskatnote, die man aus vielen deutschen Mehlspeisen kennt. Dieses Gericht zeigt wunderbar, wie aus einer einfachen Brühe ein vollwertiges Eintopfgericht werden kann.

Niemieckie pierogi Maultaschen w rosole warzywnym

Tipps vom Koch

Den Teig wirklich gründlich kneten – wenn er nach 8–10 Minuten glatt und elastisch ist, beim Dehnen nicht reißt und leicht „zurückspringt“, ist er perfekt. Die Füllung muss gut von überschüssiger Flüssigkeit befreit sein (Spinat und Brötchen!), sonst können die Teigtaschen in der Brühe aufgehen oder sich öffnen. Achte außerdem darauf, dass die Brühe nur sanft köchelt – zu starkes Kochen kann den Teig zerreißen und Geschmack aus der Füllung herauswaschen.

Serviervorschläge

Am besten schmecken sie in einer großen, tiefen Schüssel als eigenständiges Hauptgericht, mit einer Extraportion frischer Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer obendrauf. Dazu passt ein helles Bier im Pils-Stil oder ein alkoholfreier Apfelschorle, so wie sie in deutschen Gasthäusern serviert werden. Ein ideales Gericht für ein ruhiges Abendessen unter der Woche oder als gemütliche „Suppe des Tages“ am Sonntag für die ganze Familie.

Vorbereitungszeit
50 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
75 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Weizenmehl - 350 g
  • Ei 2 für den Teig, 1 für die Füllung - 3 Stück
  • Wasser lauwarm, für den Teig - 60 ml
  • gemischtes Hackfleisch vom Schwein und Rind - 300 g
  • TK-Blattspinat, gehackt aufgetaut und gut ausgedrückt - 200 g
  • altbackenes Weizenbrötchen in Milch oder Wasser eingeweicht - 1 Stück
  • Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
  • Butter zum Andünsten der Zwiebel - 20 g
  • gemahlene Muskatnuss - 0.25 Teelöffel
  • Gemüsebrühe hausgemacht oder aus einem guten Brühwürfel - 1.5 l
  • Möhre in dünne Scheiben geschnitten - 2 Stück
  • Porree weißer Teil, in Halbringe geschnitten - 0.5 Stück
  • Petersilie, glatt gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
  • Salz nach Geschmack
  • gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Hackfleisch

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel geben, 2 Eier, lauwarmes Wasser und eine Prise Salz hinzufügen. Einen glatten, elastischen Teig wie für Pierogi kneten – etwa 8–10 Minuten mit der Hand, bis er nicht mehr klebt. In Folie wickeln oder mit einer Schüssel abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
  2. Das Brötchen in Stücke schneiden, mit warmem Wasser oder Milch übergießen und 5–10 Minuten einweichen, bis es weich ist, dann gründlich ausdrücken.
  3. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einer Pfanne schmelzen, die Zwiebel zugeben und 3–5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten, bis sie weich und glasig ist, aber nicht bräunt. Abkühlen lassen.
  4. In einer großen Schüssel Hackfleisch, ausgedrücktes Brötchen, aufgetauten und gut ausgedrückten Spinat, die gedünstete Zwiebel, 1 Ei, Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermengen. Mit der Hand zu einer homogenen Masse verkneten, bis alles gut verbunden ist.
  5. Den Teig in 2 Portionen teilen. Jede Portion auf etwa 2 mm Dicke zu einem Rechteck ausrollen, dabei leicht mit Mehl bestäuben, damit nichts klebt.
  6. Auf jedes Rechteck die Hälfte der Füllung streichen, dabei an einer Längsseite einen etwa 2 cm breiten Teigstreifen ohne Füllung lassen. Den Teig von der belegten Seite her zu einer Rolle aufrollen und das Ende mit den Fingern gut zusammendrücken, damit es hält.
  7. Die Rolle quer in große Teigtaschen von etwa 4–5 cm Breite schneiden. Die Schnittkanten jeder Tasche mit den Fingern oder einer Gabel gut zusammendrücken, damit die Füllung beim Garen nicht austritt.
  8. In einem großen Topf die Gemüsebrühe mit Möhre und Porree zum Kochen bringen. Wenn sie leicht köchelt, die Hitze reduzieren, sodass die Flüssigkeit nur sanft „zittert“.
  9. Die Maultaschen portionsweise in die Brühe geben. Etwa 10–12 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig weich, aber auf Druck mit dem Löffel noch elastisch ist.
  10. Die Teigtaschen in einer Schüssel mit heißer Brühe und Gemüse servieren, mit frischer Petersilie bestreuen. Bei Bedarf auf dem Teller mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Gekochte Maultaschen und Brühe getrennt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen die Maultaschen kurz in heißer Brühe ziehen lassen oder in Butter in der Pfanne anbraten. Sie lassen sich auch sehr gut ungekocht einfrieren und bei Bedarf direkt in heißer Brühe garen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
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Zutaten

  • Weizenmehl - 350 g
  • Ei 2 für den Teig, 1 für die Füllung - 3 Stück
  • Wasser lauwarm, für den Teig - 60 ml
  • gemischtes Hackfleisch vom Schwein und Rind - 300 g
  • TK-Blattspinat, gehackt aufgetaut und gut ausgedrückt - 200 g
  • altbackenes Weizenbrötchen in Milch oder Wasser eingeweicht - 1 Stück
  • Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
  • Butter zum Andünsten der Zwiebel - 20 g
  • gemahlene Muskatnuss - 0.25 Teelöffel
  • Gemüsebrühe hausgemacht oder aus einem guten Brühwürfel - 1.5 l
  • Möhre in dünne Scheiben geschnitten - 2 Stück
  • Porree weißer Teil, in Halbringe geschnitten - 0.5 Stück
  • Petersilie, glatt gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
  • Salz nach Geschmack
  • gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Hackfleisch

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