Chinesischer Weizennudelsalat mit Sesam und Gurke Recipe
Dieser kalte Weizennudelsalat mit Sesam und Gurke ist ein beliebtes Gericht für heiße Tage in Nordchina. Die Nudeln sind elastisch, das Dressing leicht nussig und knoblauchig, und die Gurke sorgt für Frische. Man kann ihn mit einem polnischen Nudelsalat vergleichen, aber ohne Mayonnaise – hier dominieren Sojasauce, Reisessig und Sesamöl.
Kalte Nudeln mit Sesam und Essig sind ein Klassiker der sommerlichen Straßenküche in Peking und Umgebung und werden dort oft direkt aus einem im Eiswasser stehenden Eimer verkauft. Zu Hause entstehen ähnliche Varianten aus dem, was gerade da ist – deshalb wird häufig ganz normaler Weizennudelteig beziehungsweise Alltagsnudeln verwendet.
Der chinesische Weizennudelsalat mit Sesam und Gurke ist ein kühles, erfrischendes Gericht mit einem deutlich nussigen, knoblauchigen und leicht pikanten Dressing. Elastische Nudeln treffen hier auf knackige Gurke und Möhre, und statt Mayonnaise verbindet ein Mix aus Sojasauce, Reisessig und Sesamöl alles zu einem leichten Ganzen. Er ist eine beliebte Art, die Sommerhitze in Nordchina zu überstehen, und gleichzeitig eine spannende Alternative zu polnischen Nudelsalaten.
Dlaczego ta wersja działa
- Gewöhnliche Spaghetti, al dente gekocht und gut gekühlt, liefern eine Bissfestigkeit, die chinesischen Weizennudeln sehr nahekommt.
- Sorgfältig ausgedrückte Gurke und gründlich abgetropfte Nudeln verhindern, dass das Dressing verwässert – die Sauce bleibt dadurch dicklich und aromatisch.
- Gerösteter Sesam und frischer Knoblauch sorgen für ein intensives Aroma, ohne auf schwer erhältliche Pasten oder aromatisierte Öle angewiesen zu sein.
Tipps vom Koch
Die Nudeln al dente kochen und nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abspülen, um den Garprozess zu stoppen und überschüssige Stärke zu entfernen – so kleben die Stränge nicht zusammen. Die Gurke leicht salzen und ein paar Minuten stehen lassen, dann ausdrücken, damit sie nicht zu viel Wasser ins Dressing abgibt. Nach dem Mischen dem Salat mindestens 15–20 Minuten im Kühlschrank Zeit geben, damit die Nudeln das Dressing aufnehmen und sich die Aromen verbinden.
Serviervorschläge
Gut durchgekühlt servieren, mit geröstetem Sesam und frischem Koriander oder Schnittlauch bestreut, als eigenständiges Gericht an einem heißen Tag oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch. Er passt hervorragend zu leichtem Bier, Limettenlimonade oder Eistee aus grünem Tee – ein Set, das ich oft in Dosen mit an die Weichsel zum Picknick nehme. Eignet sich auch gut als Lunch fürs Büro, da er den Transport gut übersteht und nicht aufgewärmt werden muss.
Zamienniki
- Weizennudeln kannst du durch Ramen- oder Udon-Nudeln ersetzen und die Kochzeit etwas verkürzen, damit sie schön elastisch bleiben.
- Reisessig lässt sich durch hellen Weißwein- oder Tafelessig ersetzen, der im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt wird, um die Säure abzumildern.
- Chili-Paste kannst du durch scharfes Chiliöl oder Chiliflocken ersetzen, die du mit einem zusätzlichen Esslöffel Pflanzenöl verrührst.
Zutaten
- Weizennudeln (z.B. Spaghetti oder chinesische Weizennudeln) - 250 g
- frische Gurke (mittelgroß, in feine Stifte geschnitten) - 1 Stück
- Möhre (grob gerieben oder in feine Stifte geschnitten) - 0.5 Stück
- Knoblauch (gerieben oder gepresst) - 2 Zehen
- Sojasauce - 3 Esslöffel
- Reisessig (kann durch Apfelessig ersetzt werden) - 2 Esslöffel
- Sesamöl - 1.5 Esslöffel
- Pflanzenöl (z.B. Rapsöl) - 1 Esslöffel
- Chilipaste oder Chiliöl (Menge nach Geschmack) - 1 Teelöffel
- Zucker - 1 Teelöffel
- Sesamsamen (in einer trockenen Pfanne geröstet) - 2 Esslöffel
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel (gehackt) - 2 Esslöffel
- Salz (nach Geschmack)
Zubereitung
- Einen großen Topf mit reichlich stark gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Nudeln nach Packungsanweisung bis al dente garen – beim Hineinbeißen sollen sie leichten Widerstand bieten, ohne mehlig im Kern zu sein. Abgießen und sofort unter kaltem Wasser gründlich spülen, dabei umrühren, bis die Nudeln völlig abgekühlt sind und nicht mehr dampfen.
- Die gut abgetropften Nudeln im Sieb 5–10 Minuten stehen lassen, bis sie nicht mehr tropfen. In eine Schüssel geben, mit einem Teelöffel Pflanzenöl beträufeln und gründlich mischen – die Stränge sollen locker, leicht glänzend und voneinander getrennt sein, ohne zu Klumpen zu verkleben oder in Wasser zu stehen.
- Die Gurke waschen und längs halbieren, bei Bedarf mit einem Teelöffel das kernige Innere entfernen. In feine Stifte schneiden, leicht salzen und 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Tropfen Saft an der Oberfläche zeigen. Anschließend in den Händen oder im Sieb sehr gut ausdrücken, damit die Stifte fest und nicht wässrig sind.
- Die Möhre schälen und grob raspeln oder in sehr feine Streichholzstifte schneiden, sodass sie nach dem Vermischen knackig, aber nicht hart bleibt. Den Knoblauch fein hacken oder durch eine Presse drücken – es sollten kleine Stückchen entstehen, keine großen, scharf kantigen Brocken.
- Sesam in einer trockenen Pfanne 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze unter häufigem Rütteln rösten. Sobald die Körner leicht bräunen und intensiv duften, sofort in eine Schale umfüllen, damit sie nicht zu dunkel werden und bitter schmecken.
- In einer separaten Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, 1 EL Pflanzenöl, Chili-Paste oder -Öl, Zucker und den gehackten Knoblauch verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine homogene, leicht dickliche Sauce entstanden ist. Abschmecken – sie soll deutlich salzig-säuerlich, leicht süß und pikant sein.
- In eine große Schüssel Nudeln, Gurke und Möhre geben. Die Sauce darübergießen und alles mit behandschuhten Händen oder einer Zange gründlich vermengen, die Nudeln dabei von unten nach oben heben. Alle Stränge sollen gleichmäßig überzogen und glänzend sein; am Schüsselboden darf nur ein dünner Film Sauce bleiben, keine Pfütze.
- Gerösteten Sesam und fein gehackten Schnittlauch oder Frühlingszwiebel hinzufügen und vorsichtig unterheben. Abschmecken und bei Bedarf mit einer Prise Salz, zusätzlichem Essig oder Chili nachwürzen, bis die Balance aus salzig, säuerlich, nussig und scharf stimmig ist.
- Den Salat 10–20 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er gut durchkühlt und die Aromen sich verbinden. Servieren, wenn die Nudeln elastisch, das Dressing leicht angedickt und Gurke sowie Möhre beim Hineinbeißen deutlich knackig sind.
Aufbewahrung
Den Salat in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Sojasauce, Essig oder Öl auffrischen.
Im Sommer steht dieser Salat bei mir fast dauerhaft im Kühlschrank – nach dem abendlichen Laufen muss ich ihn nur aus dem Kühlschrank holen, etwas frische Gurke dazugeben und habe ein fertiges Abendessen ohne am Herd zu stehen. Einmal habe ich ihn zu einem Grillabend im Schrebergarten mitgebracht, und er war schneller weg als das Kotelett, obwohl er komplett ohne Fleisch auskam.