Chinesischer Reisnudelsalat mit Ei und Gemüse Recipe
Dieser kalte Salat aus Reisnudeln, Ei und knackigem Gemüse ist ein leichtes Gericht im Stil chinesischer Streetfood-Snacks. Ein bisschen wie die asiatische Version eines Nudelsalats – nur ohne Mayonnaise, dafür mit einem erfrischenden Soja-Essig-Dressing. Ideal für heiße Tage, die Lunchbox oder das Partybuffet.
Dieser Reisnudelsalat erinnert an chinesische Straßenstände: kühl, elastisch und voller knackigem Gemüse. Statt schwerer Mayonnaise gibt es ein leichtes, säuerlich-salziges Soja-Essig-Dressing mit einer Sesamnote, das an heißen Tagen wunderbar erfrischt. Eine Kombination aus vertrautem „Nudelsalat“ und einem ganz anderen, asiatischen Charakter.
Tipps vom Koch
Übergieße die Reisnudeln wirklich mit sehr heißem Wasser und nur so lange, wie der Hersteller angibt – wenn du sie zu lange ziehen lässt, werden sie klebrig und leblos. Das Gemüse schneide ich in feine Stifte oder sehr dünne Scheiben, damit es sich gut mit dem Dressing verbindet und die Nudeln nicht aus der Schüssel drängt. Vor dem Servieren gönne ich dem Salat immer mindestens 15 Minuten im Kühlschrank, gebe das Dressing aber nach und nach dazu, weil die Nudeln es „aufsaugen“ und man manchmal kurz vor dem Essen noch etwas nachwürzen muss.
Serviervorschläge
Perfekt als kühler Lunch für die Arbeit – ich packe ihn in eine Box und gebe kurz vor dem Essen noch einen zusätzlichen Löffel Dressing darüber. Für Gartenpartys serviere ich ihn in einer großen Schüssel neben gegrilltem Tofu, Hähnchen oder Garnelen, denn er passt praktisch zu allem vom Grill. Dazu empfehle ich Eistee mit Zitrone oder leicht sprudelndes Wasser mit Limette, um die Frische zu unterstreichen.
Zutaten
- Reisnudeln - 150 g
- Eier - 2 Stück
- frische Gurke mittelgroß - 1 Stück
- Möhre mittelgroß - 1 Stück
- Paprika - 0.5 Stück
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel gehackt - 2 Esslöffel
- Sojasauce - 3 Esslöffel
- Reisessig oder Apfelessig - 2 Esslöffel
- Pflanzenöl - 1 Esslöffel
- Pflanzenöl für die Eier - 1 Esslöffel
- Zucker - 1 Teelöffel
- Knoblauch gerieben oder fein gehackt - 1 Zehe
- Sesam geröstet, optional - 1 Esslöffel
- Salz Prise für die Eier
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 5–7 Minuten (oder nach Packungsanweisung) quellen lassen, bis sie weich sind. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Eier in einer Schüssel mit einer Prise Salz verquirlen. Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, die Eier hineingießen und 2–3 Minuten unter sanftem Rühren braten, bis ein feines, weiches Rührei entsteht. Zum Abkühlen beiseitestellen.
- Gurke waschen, längs halbieren, mit einem Teelöffel das weiche Innere mit den Kernen entfernen (falls sehr wässrig) und in feine Streifen schneiden.
- Möhre schälen und in feine Stifte schneiden oder grob raspeln. Paprika in dünne Streifen schneiden.
- In einer großen Schüssel Reisnudeln, Rührei, Gurke, Möhre, Paprika und den gehackten Schnittlauch bzw. die Frühlingszwiebel mischen.
- Für das Dressing in einer separaten Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Zucker und Knoblauch verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Den Salat mit dem Dressing übergießen und gründlich mischen, damit Nudeln und Gemüse gut überzogen sind.
- Abschmecken und mit Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz würzen. Mit geröstetem Sesam bestreuen. Mindestens 10–15 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen und dann kalt oder bei Zimmertemperatur servieren.
Aufbewahrung
Den Salat gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Sojasauce oder Essig auffrischen, da die Nudeln einen Teil des Dressings aufsaugen.