Chinesischer Auberginensalat kalt mit Knoblauch und Sesam Recipe
Dieser Auberginensalat ist leicht, aromatisch und wird kalt serviert – in China kommt er oft als kleine Vorspeise neben einer Schale Reis oder Suppe auf den Tisch. Die Aubergine ist butterweich, aber nicht fettig, und das Knoblauch-Sesam-Dressing gibt ihr Charakter. Eine großartige Möglichkeit, Auberginen lieben zu lernen, selbst wenn du sie sonst nicht besonders magst.
Der chinesische Auberginensalat kalt zeigt eine ganz andere Seite dieses Gemüses – butterweich, aber ohne die Schwere und Fettigkeit, die beim Braten oft entsteht. Kalte Aubergine in einem intensiven Knoblauch-Sesam-Dressing mit einer Note von Essig und Schärfe schmeckt frisch und leicht, ist aber voller Umami. Eine klassische Vorspeise im chinesischen „cold dish“-Stil, die eine Schale Reis oder eine einfache Suppe perfekt ergänzt.
Tipps vom Koch
Backe oder dämpfe die Aubergine, bis sie innen vollständig weich ist – die Schale darf sich ruhig leicht zusammenziehen, das ist ein gutes Zeichen. Lass sie nach dem Garen unbedingt etwas abkühlen und überschüssigen Saft abtropfen, sonst wird das Dressing verwässert und verliert an Intensität. Den Knoblauch erst zur leicht abgekühlten Aubergine geben, damit er sein Aroma behält, aber nicht unangenehm scharf dominiert.
Serviervorschläge
Serviere diesen Salat als kalte Vorspeise zu einer Schale Jasminreis oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch beim sommerlichen Balkonabend – einem „Grill ohne Grill“. Dazu passt gut gekühlter grüner Tee oder Wasser mit Zitrone und Minze, das die Frische des Gerichts unterstreicht. Bei größeren Runden stelle den Salat in einer kleinen Schüssel zwischen andere Snacks – Gäste fragen meist nach, was dieses „komische, leckere cremige Gemüse-Ding“ ist.
Zutaten
- mittelgroße Auberginen ca. 500–600 g - 2 Stück
- Knoblauch - 4 Zehe
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Essig kann durch Apfelessig ersetzt werden - 1.5 Esslöffel
- Öl - 1 Esslöffel
- Öl zum Beträufeln der Auberginen vor dem Backen - 1 Esslöffel
- Zucker - 1 Teelöffel
- Chiliflocken oder Chiliöl Menge nach Geschmack - 0.5 Teelöffel
- geröstete Sesamsamen - 1 Esslöffel
- Frühlingszwiebel oder Koriander zum Bestreuen; Koriander in einer Handvoll verwenden - 2 Stück
- Salz zum Bestreuen der Aubergine
Zubereitung
- Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
- Auberginen waschen, trocknen und längs halbieren. Das Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden, dabei darauf achten, die Schale nicht zu durchtrennen.
- Die Auberginenhälften mit der Schale nach unten auf das Blech legen. Das Fruchtfleisch leicht salzen und mit Pflanzenöl beträufeln, mit Pinsel oder Fingern verteilen.
- Die Auberginen 15–20 Minuten in den Ofen geben, bis das Fruchtfleisch sehr weich und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Beim Einstechen mit einer Gabel sollte die Aubergine ganz weich sein.
- Während des Backens das Dressing zubereiten: Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch die Presse drücken. In einer Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Zucker und Chiliflocken oder Chiliöl verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die gebackenen Auberginen aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen, bis man sie anfassen kann.
- Das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in eine Schüssel geben. Nach Belieben mit einer Gabel in kleinere Stücke zerteilen. Die Schalen entsorgen.
- Die noch warme Aubergine mit dem vorbereiteten Dressing übergießen, die Hälfte der Sesamsamen hinzufügen und vorsichtig mischen. Abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz oder Essig nachwürzen.
- Den Salat mindestens 10 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Du kannst ihn auch vollständig im Kühlschrank durchkühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit dem restlichen Sesam und gehackter Frühlingszwiebel oder Koriander bestreuen. Als Vorspeise oder Beilage zu Reis servieren.
Aufbewahrung
Reste in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kurz umrühren; der Geschmack wird mit der Zeit intensiver.