Chinesische Suppe mit Tofu und Wakame-Algen Recipe
Die leichte chinesische Suppe mit Tofu und Wakame-Algen ist ein zartes, wärmendes Gericht, das oft als erste Speise in Haushalten und kleinen Imbissen auf den Tisch kommt. Sie erinnert etwas an japanische Miso Shiru, ist aber einfacher und basiert auf einer Brühe mit Ingwer und Sojasauce. Ideal, wenn du etwas Warmes, aber nicht zu Schweres essen möchtest.
Diese chinesische Suppe mit Tofu und Wakame-Algen hat einen sehr klaren, zarten Geschmack, in dem Ingwer, Knoblauch und die leicht maritime Note der Algen deutlich zur Geltung kommen. Sie ist leichter als viele andere asiatische Suppen, da sie auf einer klaren Brühe mit Sojasauce basiert – ohne schwere Pasten oder Kokosmilch. Sie ist ein typisches erstes Gericht in Haushalten und kleinen Imbissen – sie wärmt, ohne zu sättigen, und ist damit ein idealer Auftakt für ein ganzes Menü.
Tipps vom Koch
Wakame-Algen nur sparsam einweichen – sie quellen stark auf, eine kleine Handvoll getrockneter Algen reicht für einen ganzen Topf; nimmst du zu viel, wird der Geschmack zu „maritim“. Tofu in Würfel schneiden und erst gegen Ende der Garzeit hinzufügen, damit er nicht zerfällt – es reicht, wenn er in der Brühe gut durchwärmt. Ingwer und Knoblauch kannst du kurz in etwas Öl anschwitzen, bis sie intensiv duften, aber lass sie nicht bräunen, sonst wird die Suppe bitter.
Serviervorschläge
In kleinen Schalen, mit Schnittlauch oder Frühlingszwiebel bestreut, als Vorspeise vor einem chinesisch inspirierten Hauptgericht, z.B. einem Gemüse-Stir-Fry, servieren. Sie schmeckt hervorragend mit ein paar Tropfen Sesamöl direkt vor dem Servieren und mit einfachen gedämpften Brötchen oder einer Scheibe knusprigem Brot, wenn du sie als schnelles, häusliches Mittagessen isst. An kühleren Tagen trinke ich sie gern aus einer großen Schalen-Tasse beim Arbeiten am Computer – statt der nächsten Tasse Kaffee.
Zutaten
- Naturtofu am besten mittelfest - 200 g
- getrocknete Wakame-Algen können durch in Streifen geschnittene getrocknete Nori-Blätter ersetzt werden - 2 Esslöffel
- Gemüse- oder Hühnerbrühe hausgemacht oder aus dem Würfel - 1 l
- frischer Ingwer Scheiben, ca. 2–3 mm dick - 3 Scheiben
- Knoblauch leicht angedrückt - 1 Zehe
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Sesamöl für das Aroma, kann weggelassen werden - 0.5 Teelöffel
- Frühlingszwiebel in dünne Ringe geschnitten - 2 Stück
- Salz nach Geschmack, vorsichtig dosieren, da Sojasauce salzig ist
- weißer Pfeffer kann durch schwarzen Pfeffer ersetzt werden - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Getrocknete Wakame-Algen in einer kleinen Schüssel mit warmem Wasser übergießen und 5–10 Minuten quellen lassen, bis sie weich sind. Dann abgießen und, falls sie sehr groß sind, in kleinere Stücke schneiden.
- Tofu in Würfel von etwa 1,5 cm Kantenlänge schneiden.
- Brühe in einen Topf geben, Ingwerscheiben und die angedrückte Knoblauchzehe hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen, damit die Brühe Aroma annimmt.
- Ingwerscheiben und Knoblauch aus der Brühe entfernen, damit die Suppe milder wird.
- Tofuwürfel und die eingeweichten Wakame-Algen in den Topf geben. Bei kleiner Hitze 3–4 Minuten köcheln lassen, bis der Tofu gut erhitzt ist, aber nicht zerfällt.
- Sojasauce, Sesamöl und Pfeffer hinzufügen. Die Suppe probieren und bei Bedarf mit etwas Salz nachwürzen.
- Zum Schluss die geschnittene Frühlingszwiebel hinzufügen, umrühren und sofort servieren, solange die Suppe heiß ist.
Aufbewahrung
Die Suppe lässt sich 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am besten beim Aufwärmen frischen Tofu und Frühlingszwiebeln zugeben, damit die Konsistenz angenehm bleibt. Langsames Erwärmen bei mittlerer Hitze verhindert, dass der Tofu zerfällt.