Chinesische Pfannküchlein aus Jasminreis mit Gemüse Recipe
Pfannküchlein aus Jasminreis mit Gemüse sind eine clevere Art, übrig gebliebenen Reis vom Vortag zu verwerten. In China wird nichts verschwendet – aus gekochtem Reis entstehen Snacks, die man mit zur Arbeit oder in die Schule nehmen kann. Diese kleinen Küchlein sind außen knusprig, innen weich und voller bunter Gemüse. Sie schmecken großartig mit Sojasauce oder einem süß-scharfen Dip.
Diese Pfannküchlein zeigen den asiatischen „Zero-Waste“-Ansatz – aus Reis vom Vortag entsteht ein vollwertiger Snack, der frisch gekochten Gerichten in nichts nachsteht. Jasminreis wird beim Anbraten außen knusprig, innen weich und leicht klebrig, und das bunte Gemüse bringt Süße und Struktur hinein. Es ist etwas zwischen einem Reisküchlein und einem kleinen Gemüsebratling in asiatischer Interpretation.
Tipps vom Koch
Verwende gut ausgekühlten, am besten vom Vortag stammenden Reis – frischer Reis ist zu feucht und die Küchlein würden zerfallen oder zu viel Fett aufsaugen. Die Masse am besten kurz ruhen lassen, damit sich der Reis mit dem Ei verbindet; ist sie zu krümelig, etwas Kartoffel- oder Weizenmehl hinzufügen. Bei mittlerer Hitze und mit Geduld braten – zu hohe Temperatur bräunt sie außen zu schnell, während das Innere kalt bleibt.
Serviervorschläge
Serviere die Pfannküchlein warm mit einem Schälchen Sojasauce, süß-scharfer Sauce oder einem einfachen Dip aus Mayonnaise und Chili – perfekt als Snack zum „Nebenher-Naschen“ beim Brettspielabend. Du kannst sie auch in eine Lunchbox packen und als Alternative zu klassischen Sandwiches mit in die Uni oder ins Büro nehmen. Sie schmecken gut mit einem leichten Gurkensalat oder einem einfachen Blattsalat mit Sesam-Dressing.
Zutaten
- gekochter Jasminreis (am besten vom Vortag) - 350 g
- Eier - 2 Stücke
- Möhre (fein gerieben) - 1 Stück
- tiefgekühlte grüne Erbsen (ca. 1/2 Tasse, aufgetaut) - 60 g
- Zwiebel (fein gehackt) - 2 Stücke
- Sojasauce - 1.5 Esslöffel
- Kartoffel- oder Maisstärke (hilft, die Küchlein zu binden) - 2 Esslöffel
- Öl - 3 Esslöffel
- Pfeffer - 0.25 Teelöffel
- Salz (nach Geschmack, vorsichtig dosieren, da Sojasauce salzig ist)
Zubereitung
- Wenn der Reis sehr fest zusammenklebt, mit einer Gabel auflockern, damit sich die Körner trennen. Du kannst ihn kurz in der Mikrowelle erwärmen, dann lässt er sich leichter mischen.
- Die Möhre fein reiben. Die Zwiebel fein hacken. Die Erbsen auftauen und gut abtropfen lassen.
- In einer großen Schüssel Reis, Möhre, Erbsen, Zwiebel, Sojasauce, Pfeffer und Stärke vermengen.
- Eier hinzufügen und alles mit der Hand oder einem Löffel gründlich vermischen, bis eine dicke, klebrige Masse entsteht. Ist die Masse zu flüssig, noch 1 Esslöffel Stärke zugeben; ist sie zu trocken und klebt nicht, 1 Esslöffel Wasser hinzufügen.
- In einer Pfanne bei mittlerer Hitze eine dünne Schicht Öl erhitzen. Die Masse mit einem Löffel portionsweise in die Pfanne geben und kleine Küchlein formen, leicht flach drücken.
- Die Pfannküchlein 3–4 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und an den Rändern knusprig sind. Nicht zu früh wenden, damit sie nicht zerfallen.
- Die fertigen Küchlein auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
- Warm mit Sojasauce oder deinem Lieblings-Dip, z.B. einer süß-scharfen Sauce, servieren.
Aufbewahrung
Die ausgekühlten Pfannküchlein im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 2–3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen im Ofen oder in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie wieder knusprig sind. Zum Einfrieren die Küchlein nebeneinander vorfrieren und dann in einen Beutel oder Behälter geben, damit sie nicht zusammenkleben.