Caldo de res – mexikanische Rindersuppe mit Gemüse Recipe
Caldo de res ist eine sättigende Rindersuppe mit großen Gemüsestücken, die in Mexiko oft zum Mittag gegessen wird, besonders an kühleren Tagen oder nach einer langen Nacht. Sie erinnert ein wenig an unsere Brühe kombiniert mit einem Gemüsegulasch – in einem Teller hast du sowohl die klare Suppe als auch großzügige Stücke Fleisch und Gemüse. Serviert wird sie mit Limette und frischem Koriander, was ihr trotz ihres kräftigen Charakters Leichtigkeit verleiht.
Caldo de res ist die Quintessenz des mexikanischen „comida corrida“ – ein Teller, der Suppe und Hauptgericht zugleich ersetzt, mit großen Stücken Gemüse und Fleisch am Knochen. Die lange, ruhige Kochzeit holt den tiefen Geschmack des Rindfleischs hervor, während Limette und Koriander für überraschende Frische sorgen, sodass das Gericht sättigend, aber nicht schwer wirkt. In Mexiko wird diese Suppe oft nach einer durchfeierten Nacht gegessen – sie bringt einen wirklich wieder auf die Beine.
Tipps vom Koch
Das Wichtigste ist ein sanftes, langsames Köcheln der Brühe – wenn sie zu stark kocht, wird die Suppe trüb und das Fleisch kann zäh werden; lieber 15 Minuten länger kochen lassen als zu früh aufhören. Ich schneide das Gemüse wirklich in große Stücke, damit es nach über zwei Stunden nicht zu Brei zerkocht, und die Maiskolben gebe ich immer früher hinein als die Kartoffeln, weil sie mehr Zeit brauchen. Unbedingt vor Ende der Garzeit die Brühe mit einem Spritzer Limettensaft probieren – so merkt man leichter, ob noch Salz fehlt.
Serviervorschläge
Caldo de res eignet sich hervorragend als herzhaftes Eintopfgericht an einem kühlen, regnerischen Tag – dazu einfach eine Schale Reis oder frische Tortillas zum Tunken in die Brühe servieren. Dazu passen Wasser mit Limette oder ein leichtes Lagerbier, das die Zitrusnoten unterstreicht. Es ist auch ein ideales Gericht „nach dem Grillen“ – wenn noch ein paar Gäste bleiben und alle mit einem großen Topf satt werden sollen.
Zutaten
- Rindfleisch mit Knochen - 1 kg
- Möhre - 3 Stück
- Kartoffeln - 4 Stück
- Maiskolben - 2 Stück
- Weißkohl Kopf - 0.25 Stück
- Zwiebel - 1 Stück
- Stangensellerie - 2 Stängel
- Tomaten - 2 Stück
- Koriander - 0.5 Bund
- Limette - 2 Stück
- Lorbeerblatt - 2 Stück
- Pimentkorn - 4 Korn
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- Wasser - 2.5 l
Zubereitung
- Das Rindfleisch unter kaltem Wasser abspülen, in einen großen Topf geben und mit 2,5 Litern kaltem Wasser bedecken. Die halbierte Zwiebel, Lorbeerblätter, Pimentkörner und ein paar Pfefferkörner hinzufügen.
- Zum Kochen bringen, dabei bei mittlerer Hitze langsam erhitzen, den aufsteigenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen, die Hitze reduzieren und bei kleiner Flamme 60–70 Minuten mit Deckel köcheln lassen, bis das Fleisch zu weich werden beginnt.
- In der Zwischenzeit Möhren und Kartoffeln schälen, Möhren in dicke Scheiben, Kartoffeln in große Stücke schneiden. Stangensellerie in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
- Maiskolben quer in 3–4 Stücke schneiden. Kohl in größere Stücke (ca. 4–5 cm) schneiden. Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und würfeln.
- Nach etwa einer Stunde Kochzeit Möhren, Stangensellerie und Maisstücke in die Brühe geben. 15 Minuten bei kleiner Hitze kochen.
- Dann Kartoffeln, Kohl und Tomaten hinzufügen. Die Suppe salzen (mit 1 Teelöffel Salz beginnen) und weitere 25–30 Minuten kochen, bis das Gemüse weich und das Fleisch sehr zart ist.
- Das Fleisch auf ein Brett legen, von den Knochen lösen und in größere Stücke schneiden. Wieder in die Suppe geben. Die Brühe probieren und nach Geschmack mit Salz und gemahlenem Pfeffer abschmecken.
- Koriander hacken, Limetten in Viertel schneiden. Die Suppe heiß servieren, mit Fleisch- und Gemüsestücken in jedem Teller, mit Koriander bestreut und direkt vor dem Essen mit Limettensaft beträufelt.
Aufbewahrung
Reste der Suppe im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3–4 Tagen aufbrauchen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, falls die Suppe zu stark eingedickt ist. Sie lässt sich auch gut portionsweise einfrieren.