Bratlinge aus Hirse und Möhren Recipe
Bratlinge aus Hirse und Möhren sind die pflanzliche Antwort auf klassische Frikadellen. In Polen stehen sie immer häufiger als leichtere Alternative zu Fleisch auf dem Tisch. Sie sind mild im Geschmack, außen knusprig und innen weich – ideal für Kinder und Erwachsene.
Bratlinge aus Hirse und Möhren verbinden die polnische Tradition der Getreidegerichte mit der modernen pflanzlichen Küche. Sie haben den milden, leicht nussigen Geschmack der Hirse, die Süße der Möhre und ein kräuteriges Aroma – dazu eine knusprige Kruste wie gut gebratene Frikadellen. So lässt sich Hirse in einer Form servieren, die selbst überzeugte Fleischesser gern akzeptieren.
Tipps vom Koch
Die Hirse locker, aber zum Schluss leicht weich kochen – so bindet die Masse besser und die Bratlinge fallen nicht auseinander. Vor dem Formen vollständig abkühlen lassen; warme Masse ist zu weich und schwer zu formen. Bei mittlerer Hitze in gut erhitztem Fett braten und nicht zu früh wenden – der Bratling sollte zuerst auf einer Seite eine goldene Kruste bekommen.
Serviervorschläge
Serviere sie wie klassische Frikadellen – mit Salzkartoffeln und Gurkensalat oder Krautsalat aus Sauerkraut. Sie schmecken auch in einer „fit“-Variante sehr gut: mit Ofengemüse und Joghurt-Knoblauch-Soße als schnelles Feierabendessen. Für die Lunchbox ins Büro mit einem einfachen Blattsalat mit Olivenöl und Zitrone kombinieren – sie lassen sich gut in der Pfanne oder im Ofen aufwärmen.
Zutaten
- Hirse trocken, vor dem Kochen - 150 g
- Wasser zum Kochen der Hirse - 450 ml
- Möhre mittelgroß - 2 Stück
- Zwiebel klein - 1 Stück
- Ei für die Bratlingsmasse - 1 Stück
- Paniermehl 3 Esslöffel für die Masse, der Rest zum Panieren - 6 Esslöffel
- Öl zum Braten - 4 Esslöffel
- Petersilie fein gehackt - 2 Esslöffel
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
- getrockneter Majoran optional - 1 Teelöffel
Zubereitung
- Die Hirse in einem Sieb mehrmals mit heißem Wasser abspülen, um die Bitterstoffe zu entfernen.
- 450 ml Wasser in einen Topf geben, eine Prise Salz hinzufügen und die abgespülte Hirse einstreuen. Zum Kochen bringen, die Hitze auf klein stellen, zudecken und etwa 15 Minuten kochen, bis die Hirse das Wasser aufgenommen hat und weich ist. Zum Abkühlen beiseitestellen.
- Die Möhren schälen und auf der feinen Reibe raspeln. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
- In einer Pfanne 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–5 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne zu bräunen. Die geriebene Möhre hinzufügen, umrühren und weitere 5 Minuten braten, bis sie leicht weich ist. Zum Abkühlen beiseitestellen.
- In einer großen Schüssel die gekochte Hirse, die angeschwitzte Möhre mit Zwiebel, das Ei, 3 Esslöffel Paniermehl, Petersilie, Majoran, Salz und Pfeffer vermengen. Mit der Hand oder einem Löffel gründlich mischen. Die Masse sollte fest genug sein, um geformt werden zu können – ist sie zu weich, noch etwas Paniermehl hinzufügen.
- Aus der Masse kleine Bratlinge formen und in den Händen flach drücken. Jeden Bratling leicht im restlichen Paniermehl wenden.
- In einer Pfanne das restliche Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Bratlinge hineinlegen und jeweils 3–4 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
- Heiß als Hauptgericht oder als Beilage zu Salat servieren.
Aufbewahrung
Gekochte Bratlinge nach dem Abkühlen im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter 2–3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen in der Pfanne oder im Ofen erhitzen, damit sie wieder knusprig werden. Sie lassen sich auch gut einfrieren und bei Bedarf direkt in die Pfanne oder den Ofen geben.