Zitronentarte mit Baiser Recipe
Die französische Zitronentarte ist ein Dessert, das einen mürben Boden, eine intensiv zitronige Creme und eine luftige, leicht gebräunte Baiserschicht vereint. In Frankreich steht sie in den Patisserien oft neben Éclairs und Macarons als elegantes Dessert zum Kaffee. Die Aromen sind deutlich: säuerliche Zitrone, süßes Baiser und buttriger Teig ergeben eine sehr süchtig machende Kombination.
Diese Zitronentarte verbindet intensive Säure mit angenehmer Süße und einer cremigen, fast seidigen Textur. Der Kontrast zwischen knusprigem Mürbeteig, samtiger Zitronencreme und luftiger Baiserschicht macht sie zu einem Dessert, das sowohl optisch als auch geschmacklich beeindruckt – ideal für Gäste oder besondere Anlässe.
Tipps vom Koch
Achte darauf, die Zitronencreme bei niedriger Hitze zu kochen und ständig zu rühren, damit die Eier nicht stocken. Für einen besonders gleichmäßigen Boden den Teig nicht zu lange kneten, damit er mürbe bleibt. Wenn du Zeit hast, kannst du den Boden auch schon am Vortag backen und erst am nächsten Tag mit Creme und Baiser fertigstellen.
Serviervorschläge
Serviere kleinere Stücke, da die Tarte recht gehaltvoll ist. Ein Klecks ungesüßte Schlagsahne oder ein paar frische Beeren (z. B. Himbeeren) passen geschmacklich sehr gut dazu und bringen zusätzliche Frische auf den Teller.
Zutaten
- Weizenmehl für den Mürbeteig - 220 g
- Butter kalt, für den Teig - 120 g
- Puderzucker für den Teig - 60 g
- Ei 3 für die Creme, 2 Eigelb für den Teig, Eiweiß für das Baiser - 5 Stück
- Eigelb für den Teig, wenn du keine ganzen Eier trennen möchtest - 2 Stück
- Zitrone am besten ungewachst, Saft und Schale werden benötigt - 4 Stück
- Zucker für Creme und Baiser - 200 g
- Sahne 30 % für die Zitronencreme - 100 ml
- Kartoffelstärke zum Andicken der Creme - 1 Esslöffel
- Salz für das Baiser - 1 Prise
Zubereitung
- Mehl und Puderzucker in eine Schüssel geben, die in Würfel geschnittene kalte Butter hinzufügen. Mit den Fingern verreiben, bis eine krümelige Masse entsteht.
- 2 Eigelb (oder 1 ganzes Ei und 1 Eigelb) hinzufügen, den Teig zügig verkneten, zu einer flachen Scheibe formen, in Folie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine Tarteform (ca. 26 cm) legen. Gut am Boden und an den Rändern andrücken, überstehenden Teig abschneiden, den Boden mit einer Gabel einstechen. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten (z. B. trockene Bohnen, Reis) beschweren und 15 Minuten backen. Papier mit Beschwerung entfernen und weitere 5–7 Minuten backen, bis der Teig hellgolden ist. Leicht abkühlen lassen.
- Die Schale von 2 Zitronen abreiben (nur den gelben Teil), den Saft aller Zitronen auspressen – es sollten etwa 120 ml Saft sein. Den Saft durch ein Sieb gießen, um Kerne zu entfernen.
- In einem Topf Zitronensaft und -schale, 120 g Zucker, 3 Eier, Sahne und Kartoffelstärke verrühren. Den Topf auf niedrige Hitze stellen und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen erhitzen, bis die Masse zu einer dicken Puddingkonsistenz eindickt (das dauert etwa 5–8 Minuten). Nicht stark aufkochen lassen.
- Die heiße Zitronencreme auf den vorgebackenen Tarteboden gießen, die Oberfläche glatt streichen und beiseitestellen, während das Baiser zubereitet wird.
- Das Eiweiß (von 3 Eiern) in eine saubere, trockene Schüssel geben, eine Prise Salz hinzufügen und mit dem Mixer auf mittlerer Stufe schlagen, bis ein fester Schaum entsteht. Dann nach und nach, esslöffelweise, die restlichen 80 g Zucker zugeben und weiter schlagen, bis die Masse sehr fest und glänzend ist und sich beim Umdrehen der Schüssel nicht bewegt.
- Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Das geschlagene Baiser auf der Tarte verteilen und mit einem Löffel Wellen oder kleine „Wölkchen“ formen.
- Die Tarte 12–15 Minuten backen, bis die Oberfläche des Baisers leicht goldbraun ist. Wenn du einen Küchenbrenner hast, kannst du die Baiseroberfläche nach dem Backen zusätzlich vorsichtig abflämmen.
- Die Tarte aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen, damit die Creme gut fest wird.
Aufbewahrung
Przechowuj w lodówce, najlepiej pod przykryciem, aby beza nie chłonęła zapachów. Najlepiej zjeść w ciągu 24 godzin, bo beza z czasem mięknie.
Diese Tarte ist ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Sie verlangt zwar ein paar Arbeitsschritte, aber jeder davon ist gut machbar – und das Ergebnis sieht immer nach „Patisserie“ aus, auch wenn du sie zu Hause bäckst.