Türkische Suppe aus Linsen mit Zitrone und Kreuzkümmel Recipe
Das ist eine wärmende, dicke Suppe aus roten Linsen mit deutlich wahrnehmbarem Aroma von Kreuzkümmel und Zitrone. In der Türkei werden solche Suppen oft als erste Mahlzeit des Tages in kleinen Straßenlokalen serviert, weil sie schnell satt machen und lange Energie geben. Die Aromen erinnern etwas an nahöstliche Linsengerichte, aber der Zitronenzusatz macht alles leichter und frischer.
Diese türkische Suppe aus roten Linsen verbindet die wohltuende Wärme einer einfachen Straßenküchen-Brühe mit dem charakteristischen Aroma von Kreuzkümmel und Zitrone – deshalb essen die Türken sie so gerne im Morgengrauen in kleinen Lokalen an der Straße. Die dicke Konsistenz macht so satt wie ein Hauptgericht, aber der Zitronenakzent sorgt dafür, dass sie selbst nach einem langen Tag nicht schwer im Magen liegt. Sie gehört zu den Suppen, die wie echtes Comfort Food schmecken und gleichzeitig nach Orient duften.
Tipps vom Koch
Spüle die Linsen gründlich, bis das Wasser fast klar ist – dann wird die Suppe weniger mehlig und bekömmlicher. Achte darauf, dass Kreuzkümmel und Paprika im Fett nur kurz „aufwachen“ und nicht bräunen, sonst werden sie bitter. Passe die Konsistenz an deinen Alltag an: Wenn du die Suppe in einer Thermoskanne mit zur Arbeit nimmst, lass sie etwas dicker, denn sie dickt unterwegs noch nach.
Serviervorschläge
Serviere sie sehr heiß, mit einem Zitronenviertel zum Auspressen direkt auf dem Teller und frischem Brot oder Fladen zum Tunken. Sie schmeckt großartig zu einem einfachen Salat aus Gurke und Tomate oder zu einem eingelegten Gurkenstück, das ihre Zitrusnote noch unterstreicht. Ideal nach einem kühlen Herbstabend oder einer Rückfahrt mit dem Fahrrad, wenn du etwas Wärmendes, aber nicht Schweres brauchst.
Zutaten
- Linsen - 200 g
- Möhre - 1 Stück
- Kartoffeln - 2 Stück
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- pflanzliches Öl - 2 Esslöffel
- Kreuzkümmel - 1 Teelöffel
- Paprikapulver - 0.5 Teelöffel
- Gemüsebrühe - 1.2 l
- Zitrone - 1 Stück
- Salz - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
- Butter - 1 Esslöffel
- Petersilie - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Die Linsen in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken, mit der Hand umrühren und das trübe Wasser abgießen. Das Spülen 2–3 Mal wiederholen, bis das Wasser fast klar ist, dann in einem Sieb abtropfen lassen.
- Möhre und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel fein schneiden, den Knoblauch hacken.
- In einem großen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–5 Minuten anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne zu bräunen. Den Knoblauch hinzufügen und unter Rühren weitere ca. 30 Sekunden braten.
- Kreuzkümmel und Paprikapulver einstreuen, schnell umrühren und etwa 20 Sekunden rösten, bis die Gewürze intensiv duften, dabei darauf achten, dass sie nicht verbrennen.
- Möhre, Kartoffeln und die abgespülten Linsen hinzufügen. Alles vermischen und dann die Brühe angießen. Zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und bei kleiner Flamme mit Deckel 20–25 Minuten köcheln lassen, bis Linsen und Gemüse sehr weich sind und zu zerfallen beginnen.
- Die Suppe mit einem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken oder kurz mit dem Stabmixer pürieren, sodass sie dick, aber nicht völlig glatt ist. Wenn sie zu dick ist, etwas heißes Wasser hinzufügen.
- Salz, Pfeffer und den Saft einer halben Zitrone zugeben. Umrühren, probieren und bei Bedarf mehr Salz oder Zitronensaft hinzufügen, bis der Geschmack deutlich zitronig ist, aber nicht so sauer wie Essiggurken.
- In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen und bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie leicht nussig duftet, aber nicht bräunt. Die Suppe auf Teller verteilen, mit der Butter beträufeln, mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Aufbewahrung
Die Suppe hält sich im Kühlschrank in gut verschlossenen Behältern 3–4 Tage und dickt dabei noch etwas ein – beim Aufwärmen einfach mit etwas Wasser oder Brühe verdünnen. Sie lässt sich auch sehr gut portionsweise einfrieren und bei Bedarf schonend auf dem Herd erwärmen.