Thailändischer Salat mit gegrillter Aubergine und Kräutern Recipe
Ein aromatischer Salat aus weicher, gegrillter Aubergine, frischen Kräutern und Erdnüssen – leicht, aber geschmacklich intensiv. In Thailand landet Aubergine oft im Curry, doch im Salat mit Limette und Kräutern zeigt sie eine ganz andere Seite: zart, rauchig und gleichzeitig sehr frisch.
Der thailändische Salat mit gegrillter Aubergine zeigt ein Gemüse, das sonst oft in schweren Saucen landet, in einer völlig neuen Rolle – rauchig, saftig und sehr leicht. Der Kontrast zwischen dem weichen, fast cremigen Auberginenfleisch und den knusprigen Erdnüssen, frischen Kräutern sowie dem scharf-säuerlichen Dressing ergibt einen Salat, der wie ein kleines thailändisches Bistro in einer Schüssel schmeckt. Das Gericht bringt den typischen thailändischen Geschmacksbalanc e auf den Punkt: süß, sauer, salzig und scharf in einem Bissen.
Tipps vom Koch
Grille die Aubergine so lange, bis die Schale deutlich schwarz wird und das Innere komplett weich ist – genau diese leicht verkohlte Schale sorgt für das rauchige Aroma, das den ganzen Salat trägt. Nach dem Grillen kurz abkühlen und abtropfen lassen, damit das Dressing nicht verwässert; wenn die Aubergine sehr viel Saft hat, diesen vorsichtig ausdrücken. Die Kräuter erst direkt vor dem Servieren und nicht zu fein gehackt hinzufügen, sonst verlieren sie Aroma und werden zu „Petersilienstaub“ statt zu frischen, deutlichen Blättern.
Serviervorschläge
Diesen Salat leicht warm oder bei Zimmertemperatur servieren, als Vorspeise zu gegrillten Garnelen, Tofu oder Hähnchen im Thai-Stil. Er passt hervorragend zu einer Schale Jasminreis und einem Glas gut gekühltem, trockenem Riesling oder alkoholfreiem Kokoswasser mit Limette. Ideal für sommerliche Grillabende, wenn du etwas Leichteres als klassische Mayonnaise-Salate anbieten möchtest.
Zutaten
- mittelgroße Auberginen - 2 Stücke
- rote Zwiebel dünn geschnitten - 1 Stück
- Kirschtomaten halbiert - 150 g
- frischer Koriander gehackt - 3 Esslöffel
- frische Minze gehackt - 2 Esslöffel
- geröstete, ungesalzene Erdnüsse grob gehackt - 3 Esslöffel
- Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
- Fischsauce Veganer können Sojasauce verwenden - 2 Esslöffel
- brauner Zucker oder weißer - 1 Esslöffel
- rote Chilischote fein gehackt, ohne Kerne - 1 Stück
- Öl zum Bestreichen der Aubergine - 1 Esslöffel
- Salz zum Bestreuen der Aubergine
Zubereitung
- Die Auberginen waschen und trocknen. Der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden, dabei darauf achten, die Schale nicht zu durchtrennen. Leicht mit Salz bestreuen und 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Tropfen Saft bilden. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Die Auberginen auf der Schnittfläche dünn mit Öl bestreichen.
- Grill, Grillpfanne oder Backofen mit Grillfunktion vorheizen. Auberginen mit der Schnittfläche nach unten auflegen und 8–10 Minuten grillen, bis deutliche Grillstreifen sichtbar sind.
- Die Auberginen wenden, mit der Schale nach unten weitere 10–15 Minuten grillen, bis das Fruchtfleisch sehr weich ist und sich leicht mit einem Löffel herauslösen lässt. Im Backofen können die Auberginen mit der Schale nach unten bei 200°C etwa 25–30 Minuten gebacken werden.
- Die gebackenen Auberginen einige Minuten abkühlen lassen, bis man sie anfassen kann. Dann das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen, dabei möglichst wenig Schale mitnehmen. Das Fruchtfleisch in kleinere Stücke schneiden.
- Die rote Zwiebel in feine Streifen schneiden und 5 Minuten in kaltem Wasser einlegen, um ihre Schärfe zu mildern, dann abgießen. Kirschtomaten halbieren.
- In einer kleinen Schüssel das Dressing zubereiten: Limettensaft, Fischsauce, Zucker und die gehackte Chilischote verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- In einer größeren Schüssel Auberginenfleisch, Zwiebel, Tomaten, Koriander und Minze mischen. Mit dem Dressing übergießen und vorsichtig vermengen, damit die Tomaten nicht zerdrückt werden.
- Den Salat kurz vor dem Servieren mit den gehackten Erdnüssen bestreuen, damit sie schön knusprig bleiben.
- Bei Zimmertemperatur als Vorspeise oder leichtes Mittagessen servieren, z.B. mit Jasminreis.
Aufbewahrung
Den fertigen Salat am besten innerhalb von 24 Stunden aufessen, da die Kräuter mit der Zeit welken. Reste im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren kurz abschmecken, eventuell mit etwas frischem Limettensaft auffrischen.