Thailändischer Salat mit Rindfleisch und Kräutern Recipe

Thailändischer Salat mit Rindfleisch und Kräutern ist eine leichte, aber sehr aromatische Mahlzeit, die in Thailand an heißen Tagen oft anstelle eines schweren Mittagessens gegessen wird. Saftige Rindfleischscheiben treffen hier auf viele frische Kräuter, Limette und Chili. Es ist ein bisschen wie eine Mischung aus Salat und gegrilltem Steak – ideal für sommerliche Runden am Tisch.

Yam nua ist ein thailändischer Salat mit gegrilltem Rindfleisch, der in Garküchen und auf Nachtmärkten sehr beliebt ist. Meist wird er als leichtes Gericht „zu Reis“ oder als Vorspeise zum Teilen am Tisch gegessen.

Dieser thailändische Salat mit Rindfleisch und Kräutern verbindet saftiges Fleisch mit einer großen Menge frischer Minze, Koriander und Limette, wodurch er gleichzeitig leicht und sehr aromatisch ist. Die Textur lebt von Kontrasten – zartes Rindfleisch, knackiges Gemüse und scharfes Chili machen das Gericht zu etwas zwischen Salat und Grillsteak. In Thailand isst man solche Salate oft bei Hitze, weil sie erfrischen und den Magen nicht belasten.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Steak wird im Ganzen gebraten und erst danach dünn aufgeschnitten – so bleibt es saftig und lässt sich leicht mit dem Gemüse vermischen.
  • Das separat zubereitete Dressing erlaubt es, Schärfe und Säure vor dem Beträufeln des Salats genau dem eigenen Geschmack anzupassen.
  • Große Kräuterblätter sorgen für aromatische, frische Bissen, statt wie fein gehackte Petersilie einfach zu verschwinden.
  • Mischen erst kurz vor dem Servieren hält den Salat knackig und verhindert, dass das Dressing ihn verwässert.
Thailändischer Salat mit Rindfleisch und Kräutern

Tipps vom Koch

Brate oder grille das Rindfleisch sehr kurz wie ein Steak – am besten ist es, wenn es innen noch leicht rosa ist, dann bleibt es weich und saftig; nach dem Braten unbedingt 5–10 Minuten ruhen lassen, bevor du es aufschneidest. Probiere das Dressing mehrmals und balanciere den Geschmack mit Limette, Zucker und Fischsauce aus: Es soll sauer-salzig-süß mit deutlicher Schärfe sein. Den Salat erst direkt vor dem Servieren mischen, damit die Salatblätter nicht welken und nicht zu viel Wasser ziehen.

Serviervorschläge

Serviere den Salat auf einer großen Platte, damit sich jeder selbst bedienen kann – er ist eine tolle Alternative zu klassischem Kartoffelsalat beim Sommergrillen. Dazu passt gut gekühlter Weißwein mit frischer Säure, z. B. Sauvignon Blanc, oder hausgemachte Limonade mit Limette und Ingwer. Ideal für einen Abend auf Balkon oder im Garten, wenn es zu heiß für ein schweres Essen ist, du aber trotzdem etwas Herzhaftes möchtest.

Worauf man achten sollte

  • Brate das Rindfleisch nicht in einer zu kalten Pfanne – sonst tritt Saft aus und es wird grau statt schön gebräunt.
  • Schneide das Fleisch nicht direkt nach dem Braten auf; ohne Ruhezeit verliert es Saft und der Salat wird wässrig.
  • Übergieße den Salat nicht zu früh mit dem Dressing, sonst fällt er zusammen und verliert seine Knackigkeit.
  • Hacke die Kräuter nicht zu fein, sonst werden sie schnell dunkel und verlieren ihr frisches Aussehen.

Ersatzzutaten

  • Das Rinderfilet kannst du durch Entrecôte oder Roastbeef ersetzen und es etwas länger braten, um eine ähnliche Zartheit zu erreichen.
  • Einen Teil der Fischsauce kannst du durch helle Sojasauce ersetzen, lass aber mindestens 1 Esslöffel für das typische thailändische Aroma übrig.
  • Erdnüsse lassen sich durch geröstete Cashewkerne ersetzen, wenn du einen milderen, buttrigen Geschmack bevorzugst.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
10 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
3

Zutaten

  • Rinderfilet oder Rinderentrecôte ohne Knochen, am Stück - 350 g
  • Römersalat oder Blattsalatmischung gewaschen und trocken geschleudert - 100 g
  • Gurke in Halb scheiben geschnitten - 1 Stück
  • Kirschtomaten halbiert - 10 Stück
  • rote Zwiebel in sehr feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
  • frischer Koriander mit Stängeln gehackt - 4 Esslöffel
  • frische Minze gehackte Blätter - 3 Esslöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
  • Fischsauce kann durch Sojasauce ersetzt werden, dann weniger thailändischer Geschmack - 2 Esslöffel
  • Zucker oder Honig - 1 Teelöffel
  • rote Chilischote fein gehackt, ohne Kerne für eine mildere Version - 1 Stück
  • Öl zum Braten des Rindfleischs - 1 Esslöffel
  • Salz zum Würzen des Fleisches
  • Pfeffer zum Würzen des Fleisches
  • ungesalzene Erdnüsse grob gehackt; bei Allergie weglassen - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Rindfleisch

Zubereitung

  1. Nimm das Rindfleisch etwa 15 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annimmt. Mit Küchenpapier trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern.
  2. Eine große Pfanne oder Grillpfanne auf recht hoher Hitze erhitzen. Öl hineingeben und auf der Oberfläche verteilen.
  3. Das Fleisch in die sehr heiße Pfanne legen. 3–4 Minuten auf einer Seite braten, bis eine braune Kruste entsteht, dann wenden und weitere 3–4 Minuten braten. Für medium sollte die Mitte beim Anschneiden noch leicht rosa sein.
  4. Das gebratene Rindfleisch auf einen Teller legen und 5–7 Minuten ruhen lassen. So bleiben die Säfte im Inneren und das Fleisch wird saftiger.
  5. In der Zwischenzeit das Dressing zubereiten: In einer kleinen Schüssel Limettensaft, Fischsauce, Rohrzucker und gehackte Chilischote verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  6. Auf einer großen Platte die Salatblätter auslegen. Gurke, Kirschtomaten und feine Streifen der roten Zwiebel hinzufügen.
  7. Das Rindfleisch mit einem scharfen Messer quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben sollten dünn sein, damit sie das Dressing gut aufnehmen.
  8. Die Rindfleischscheiben auf das Gemüse legen. Alles mit gehacktem Koriander, Minze und Erdnüssen bestreuen.
  9. Den Salat mit dem vorbereiteten Limetten-Fischsaucen-Dressing übergießen. Vorsichtig mit den Händen oder einer Zange mischen, sodass Fleisch und Gemüse mit dem Dressing überzogen sind, ohne die Zutaten zu zerdrücken.
  10. Sofort servieren, wenn das Fleisch noch leicht warm und das Gemüse schön knackig ist.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Reste des Salats möglichst schnell kühlen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten Fleisch, Gemüse und Dressing getrennt lagern und innerhalb von 1 Tag verzehren, da die Kräuter schnell an Frische verlieren und der Salat sonst wässrig wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache diesen Salat immer, wenn Freunde zum Spiel vorbeikommen und wir spontan den Grill anwerfen – das Rindfleisch kommt auf den Rost, während ich Kräuter und Gemüse in einer großen Schüssel mische. Er ist immer als Erstes weg, noch bevor die Chips leer sind.

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