Thailändischer Salat mit Reisnudeln und Rindfleisch, kalt serviert Recipe
Dieser Salat ist eine kühle, erfrischende Variante eines thailändischen Gerichts mit Rindfleisch und Reisnudeln. In Thailand sind solche Schalen voller Kräuter und Gemüse ideal für heiße Tage – ähnlich wie unser Nudelsalat, aber mit Limette, Chili und frischem Koriander. Perfekt für ein sommerliches Mittagessen oder als Lunchbox fürs Büro.
Dieser Salat verbindet kühle Reisnudeln, saftiges Rindfleisch und viele frische Kräuter zu einer Schale voller Kontraste – gleichzeitig leicht, sättigend und sehr aromatisch. Saure Limette, salzige Fischsauce und scharfes Chili schaffen den typisch thailändischen Geschmacksbalanc, den ein normales Salatdressing nicht bietet. Ein großartiger Weg, um mitten im deutschen Sommer ein wenig Street-Food-Feeling aus Thailand auf den Teller zu holen.
Tipps vom Koch
Die Reisnudeln nur so lange mit kochendem Wasser übergießen, bis sie weich, aber noch formstabil sind – nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben. Das Rindfleisch in dünnen Streifen bei sehr hoher Hitze kurz braten, dann bleibt es zart und wird nicht zäh wie eine Schuhsohle. Das Dressing vor dem Mischen mit dem Salat unbedingt probieren – ein Spritzer Limette oder etwas mehr Fischsauce lässt sich leicht ergänzen, ein zu salziges Dressing später kaum retten.
Serviervorschläge
Gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank servieren – erfrischt hervorragend an heißen Tagen, wenn man keine Lust auf ein warmes Mittagessen hat. Dazu passen Eistee aus grünem Tee, hausgemachte Limonade mit Limette oder ein leicht trockenes Weißwein. Ideal für die Lunchbox im Büro oder ein Picknick im Park, da der Salat sich gut transportieren lässt und kalt nichts an Geschmack verliert.
Zutaten
- dünne Reisnudeln sogenannte Vermicelli; es kann auch normaler Reisnudeln verwendet werden - 150 g
- Rinderfilet oder Roastbeef in dünne Streifen geschnitten - 300 g
- frische Gurke in dünne Halbringe geschnitten - 1 Stück
- Möhre grob gerieben oder in feine Stifte geschnitten - 1 Stück
- Paprika in feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- Zwiebel in sehr feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- frischer Koriander gehackt; kann durch Petersilie ersetzt werden - 3 Esslöffel
- frische Minze gehackt, optional - 2 Esslöffel
- Fischsauce Veganer: Sojasauce verwenden - 2 Esslöffel
- Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
- Zucker oder Honig - 1 Esslöffel
- Knoblauch gerieben oder fein gehackt - 2 Zehen
- rote Chilischote ohne Kerne, fein gehackt; Menge je nach gewünschter Schärfe - 1 Stück
- Öl zum Braten des Rindfleischs - 1 Esslöffel
- ungesalzene Erdnüsse grob gehackt, zum Bestreuen - 3 Esslöffel
Zubereitung
- Die Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, sodass sie vollständig bedeckt sind. 5–7 Minuten stehen lassen, bis sie weich, aber noch elastisch sind. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben. Gut abtropfen lassen.
- In einer kleinen Schüssel das Dressing zubereiten: Limettensaft, Fischsauce, Zucker, Knoblauch und gehackte Chilischote verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abschmecken – das Dressing soll gleichzeitig salzig, sauer und leicht süß sein.
- In einer großen Pfanne das Öl bei relativ hoher Hitze erhitzen. Die Rindfleischstreifen hineingeben, in einer Lage verteilen und 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis das Fleisch nicht mehr rosa ist und leicht bräunt. Nicht zu lange braten, damit es nicht zäh wird.
- Das gebratene Rindfleisch auf einen Teller geben und ein paar Minuten abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel die abgetropften Reisnudeln mit Gurke, Möhre, Paprika und roter Zwiebel mischen.
- Rindfleisch, gehackten Koriander und Minze in die Schüssel geben.
- Alles mit dem vorbereiteten Dressing übergießen und mit den Händen oder einer Zange gründlich mischen, damit Nudeln und Gemüse gut mit der Sauce überzogen sind.
- Den Salat 10–15 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren noch einmal durchmischen.
- Den Salat mit gehackten Erdnüssen bestreut servieren. Nach Belieben zusätzlich mit Limettensaft auf dem Teller beträufeln.
Aufbewahrung
Den Salat im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Die Erdnüsse separat lagern und erst kurz vor dem Essen darüberstreuen, damit sie knusprig bleiben. Vor dem Servieren kurz durchmischen und nach Wunsch mit etwas frischem Limettensaft auffrischen.