Thailändischer gebratener Reis mit Tofu und Ananas Recipe

Bunter gebratener Reis mit Tofu, Ananas und Gemüse – die vegetarische Version eines thailändischen Klassikers. In Thailand entstehen solche Gerichte oft aus Reis vom Vortag – nichts wird verschwendet, und das Ergebnis ist besser als so manches „frische“ Mittagessen.

Dieser thailändische gebratene Reis mit Tofu und Ananas verbindet die Süße der Frucht mit einer deutlich salzigen, umami-reichen Sauce – eine typische süß-salzige Geschmacksexplosion wie in den Garküchen Bangkoks. Durch die Verwendung von gut getrocknetem Reis vom Vortag bleibt jedes Korn elastisch und leicht knusprig, statt zu einem Brei zu verkleben. Ananas und Gemüse bringen Frische und Struktur, sodass das Gericht bunt und sättigend ist, ohne schwer zu wirken.

Tajski ryż smażony z tofu i ananasem

Tipps vom Koch

Koche den Reis am Vortag und bewahre ihn unbedeckt im Kühlschrank auf oder kühle ihn zumindest gut ab und lockere ihn mit einer Gabel auf – das ist der Schlüssel zu einem lockeren Reis ohne Klumpen. Tofu unbedingt gut ausdrücken und vor dem Hinzufügen zum Reis goldbraun anbraten, sonst saugt er die Sauce auf und wird zäh. Gib die Sauce portionsweise dazu und koste zwischendurch, denn bei zu viel Sauce wird der Reis schnell weich und verliert seine Struktur.

Serviervorschläge

Direkt aus der Pfanne servieren, mit einer großzügigen Handvoll frischer Korianderblätter oder Schnittlauch und einem Limettenviertel zum Beträufeln – die Säure bricht die Süße der Ananas. Dazu passt Wasser mit Limette und Minze oder ein leichtes Lagerbier, besonders bei einem sommerlichen Abendessen auf dem Balkon. Das Gericht eignet sich perfekt als „Kühlschrankreste-Verwerter“, wenn nach dem Wochenende noch etwas Gemüse und eine Portion Reis vom Vortag übrig sind.

Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
3

Zutaten

  • Reis am besten vom Vortag, gekühlt - 400 g
  • Naturtofu in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten - 250 g
  • Ananas aus der Dose abgetropft, in Würfel geschnitten; kann auch frisch sein - 150 g
  • Möhre in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
  • tiefgekühlte grüne Erbsen - 80 g
  • Zwiebel fein gehackt - 0.5 Stück
  • Knoblauch fein gehackt - 2 Zehen
  • Sojasauce bei Bedarf glutenfrei - 2.5 Esslöffel
  • vegetarische Austernsauce - 1 Esslöffel
  • gemahlene Kurkuma für Farbe und Geschmack - 0.5 Teelöffel
  • Öl z. B. Rapsöl - 3 Esslöffel
  • Schnittlauch oder Frühlingszwiebel gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
  • Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Hauptzutat: tofu

Zubereitung

  1. Tofu gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen, damit überschüssige Flüssigkeit entfernt wird. So bräunt es besser.
  2. In einer großen Pfanne oder einem Wok 1,5 Esslöffel Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Tofu zugeben und 6–7 Minuten unter vorsichtigem Wenden braten, bis die Würfel von mehreren Seiten goldbraun sind. Tofu auf einen Teller geben.
  3. In derselben Pfanne das restliche Öl erhitzen. Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten braten, bis sie weich und leicht glasig ist.
  4. Knoblauch und Möhre hinzufügen und 2–3 Minuten unter Rühren braten.
  5. Tiefgekühlte Erbsen und Ananas zugeben und weitere 2 Minuten braten, bis die Erbsen aufgetaut sind und die Ananas an den Rändern leicht bräunt.
  6. Kurkuma einstreuen und alles gut vermischen, damit das Gemüse mit dem Gewürz überzogen ist.
  7. Gekochten, abgekühlten Reis hinzufügen. Klumpen mit einem Löffel oder Pfannenwender zerteilen und 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis der Reis heiß ist und leicht anröstet.
  8. Sojasauce und vegetarische Austernsauce zugießen, Pfeffer hinzufügen. Alles gründlich vermischen, damit die Sauce den Reis gleichmäßig bedeckt.
  9. Zum Schluss den gebratenen Tofu zugeben, vorsichtig unterheben und weitere 1–2 Minuten braten, bis alles gut erhitzt ist.
  10. Sofort servieren, mit gehacktem Schnittlauch oder Frühlingszwiebel bestreuen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Vor dem Servieren in der Pfanne mit einem Spritzer Wasser oder Öl kurz aufbraten, bis alles gut erhitzt ist.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
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Zutaten

  • Reis am besten vom Vortag, gekühlt - 400 g
  • Naturtofu in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten - 250 g
  • Ananas aus der Dose abgetropft, in Würfel geschnitten; kann auch frisch sein - 150 g
  • Möhre in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
  • tiefgekühlte grüne Erbsen - 80 g
  • Zwiebel fein gehackt - 0.5 Stück
  • Knoblauch fein gehackt - 2 Zehen
  • Sojasauce bei Bedarf glutenfrei - 2.5 Esslöffel
  • vegetarische Austernsauce - 1 Esslöffel
  • gemahlene Kurkuma für Farbe und Geschmack - 0.5 Teelöffel
  • Öl z. B. Rapsöl - 3 Esslöffel
  • Schnittlauch oder Frühlingszwiebel gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
  • Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Hauptzutat: tofu

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