Spanische Suppe mit grüner Paprika und Kartoffeln Recipe
Eine leichte Gemüsesuppe, inspiriert von der Hausmannskost aus Nordspanien, wo Paprika und Kartoffeln genauso oft im Topf wie im Ofen landen. Durch die Paprika leicht süßlich, durch die Kartoffeln sättigend – ideal als einfaches Mittag- oder Abendessen unter der Woche. Sie schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus polnischer Kartoffelsuppe und der spanischen Liebe zu Paprika und Olivenöl.
Diese spanische Suppe verbindet die bodenständige Sättigung von Kartoffeln mit der typischen Süße und dem leicht rauchigen Aroma von geräuchertem Paprikapulver, wie es im Norden Spaniens gern verwendet wird. Sie schmeckt wie eine leichtere, olivenölbetonte Version der klassischen Kartoffelsuppe, in der Paprika statt Sahne oder Speck die Hauptrolle spielt. Dank Olivenöl und Lorbeer hat sie bei sehr einfachen Zutaten einen überraschend tiefen Geschmack.
Tipps vom Koch
Achte darauf, dass die Zwiebel nur weich und glasig wird, aber nicht bräunt – die Suppe soll ein mildes, leicht süßliches Profil haben und nicht nach stark angebratener Zwiebel schmecken. Geräuchertes Paprikapulver immer ganz zum Schluss des Anbratens zugeben und schnell mit Brühe ablöschen, da es in wenigen Sekunden bitter wird, wenn es anbrennt. Wenn du einen Teil der Suppe pürierst, mach keinen kompletten Cremesuppe daraus – am besten nur einen Teil mixen, damit Stücke von Kartoffeln erhalten bleiben.
Serviervorschläge
Serviere die Suppe mit einer Scheibe knusprigem Sauerteigbrot oder einem einfachen, mit Olivenöl und zerriebenem Knoblauch beträufelten Crostino. Dazu passt hervorragend leicht gekühlter Weißwein aus Galicien (z. B. Albariño) oder einfach Wasser mit Zitrone, wenn es ein Mittagessen mitten in einer arbeitsreichen Woche ist. Das ist ein sehr praktisches Gericht für kühle, hektische Abende, wenn du in weniger als einer Stunde etwas Warmes auf dem Tisch haben möchtest.
Zutaten
- Kartoffeln - 500 g
- Paprika grün - 2 Stück
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Knoblauch - 3 Zehen
- Gemüsebrühe hausgemacht oder aus einem Würfel guter Qualität - 1 l
- Olivenöl am besten extra vergine - 3 Esslöffel
- Lorbeerblatt - 2 Stück
- geräuchertes Paprikapulver, edelsüß - 1 Teelöffel
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Petersilie gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Kartoffeln schälen, abspülen und in mittelgroße Würfel schneiden. Paprika waschen, Kerngehäuse entfernen und in Streifen, dann in kleinere Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken, Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
- In einem großen Topf 2 Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis sie weich und leicht glasig, aber nicht gebräunt ist.
- Knoblauch zugeben und etwa 1 Minute braten, bis er intensiv duftet. Geräuchertes Paprikapulver einstreuen, schnell umrühren und nach 10–15 Sekunden etwas Brühe angießen, damit das Gewürz nicht anbrennt.
- Kartoffeln, Paprika und Lorbeerblätter in den Topf geben. Restliche Brühe angießen, sodass das Gemüse bedeckt ist. Falls nötig, etwas Wasser hinzufügen.
- Die Suppe zum Kochen bringen, Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind – mit einer Gabel prüfen, sie sollte ohne Widerstand hineingleiten.
- Lorbeerblätter herausnehmen. Für eine dickere Suppe 2–3 Kellen Gemüse mit Flüssigkeit herausnehmen, mit dem Mixer glatt pürieren und zurück in den Topf geben, gut verrühren.
- Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss 1 Esslöffel Olivenöl einrühren und die Suppe mit gehackter Petersilie bestreut servieren.
Aufbewahrung
Die Suppe hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage und lässt sich in Topf oder Mikrowelle schonend aufwärmen. Beim Aufwärmen eventuell etwas Wasser oder Brühe zugeben, falls sie zu dick geworden ist. Zum Einfrieren vollständig abkühlen lassen und in geeigneten Behältern bis zu einigen Wochen lagern.