Żurek mit Sauerteig und Ei Recipe

Żurek ist eine der charakteristischsten polnischen Suppen, besonders beliebt zu Ostern, aber das ganze Jahr über gern gegessen. Sauer, aromatisch, mit Ei und oft mit Wurst – ein bisschen wie die polnische Antwort auf saure Suppen anderer Länder, z. B. ukrainischer Borschtsch, aber auf Basis eines Sauerteigs aus Roggenmehl.

Żurek mit Sauerteig und Ei zeichnet sich durch eine tiefe, angenehm saure Note des Roggensauerteigs aus, kombiniert mit dem Rauch­aroma des Specks und der kräftigen weißen Wurst. In dieser Suppe hat jede Zutat ihre Aufgabe: Kartoffeln machen sie sättigend, Knoblauch hebt den Geschmack des Sauerteigs hervor, und das Ei mildert alles ab und macht eine Schüssel Żurek zu einer vollwertigen Mahlzeit. Es ist eines der wenigen Gerichte, das sowohl zum festlichen Osterfrühstück als auch an einem ganz normalen, kühlen Tag passt, an dem man sich richtig aufwärmen möchte.

Żurek na zakwasie z jajkiem

Tipps vom Koch

Den Sauerteig vor dem Gebrauch gut schütteln und nach und nach zur Suppe geben, dabei immer wieder probieren – nachsäuern am Ende ist leichter, als einen zu sauren Żurek zu retten. Die weiße Wurst sanft köcheln lassen und nicht stark kochen, damit sie nicht aufplatzt und ihren ganzen Geschmack ins Wasser abgibt. Den Knoblauch am besten gegen Ende der Kochzeit oder sogar erst nach dem Vom-Herd-Nehmen hinzufügen, damit er sein Aroma behält und nicht bitter wird.

Serviervorschläge

Żurek sehr heiß servieren, mit einer halben oder viertel Ei pro Teller und einer ordentlichen Portion Wurst. Er schmeckt hervorragend mit einer Scheibe Sauerteigbrot oder – in der festlicheren Variante – in einem ausgehöhlten Brotlaib, den man zusammen mit der Suppe mitessen kann. Bei mir gibt es Żurek nicht nur zu Ostern; ich koche ihn oft am Freitagabend, damit wir am Samstag nach einem langen Waldspaziergang gleich etwas Wärmendes haben, sobald wir nach Hause kommen.

Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
40 Min
Gesamtzeit
60 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Żurek-Sauerteig fertig aus dem Laden oder hausgemacht - 500 ml
  • Gemüse- oder Fleischbrühe - 1 l
  • weiße, rohe Bratwurst kann auch vorgegarte sein, dann die Kochzeit verkürzen - 300 g
  • geräucherter Speck in Würfel geschnitten; kann weggelassen werden - 80 g
  • Kartoffeln in Würfel geschnitten - 3 Stück
  • Knoblauch durch die Presse gedrückt - 3 Zehen
  • getrockneter Majoran zwischen den Händen zerrieben - 1 Esslöffel
  • Lorbeerblatt - 2 Stück
  • Pimentkörner - 4 Körner
  • Sahne zum Verfeinern; kann weggelassen werden - 100 ml
  • Eier hart gekocht zum Servieren - 4 Stück
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Roggensauerteig

Zubereitung

  1. Die Brühe in einen großen Topf gießen, Lorbeerblätter und Pimentkörner hinzufügen. Zum Kochen bringen.
  2. Die weiße Wurst im Ganzen in die Brühe legen und bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Bei vorgegarter Wurst reichen 10 Minuten.
  3. In der Zwischenzeit den Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten anbraten, bis das Fett austritt und die Stücke leicht gebräunt sind.
  4. Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und zur Brühe mit der Wurst geben. Etwa 15 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind.
  5. Die Wurst aus dem Topf nehmen, in Scheiben schneiden und beiseitelegen.
  6. Den angebratenen Speck zusammen mit dem ausgetretenen Fett in den Topf geben.
  7. Den Żurek-Sauerteig unter ständigem Rühren in den Topf gießen, damit er nicht ausflockt. Bei kleiner Hitze weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  8. Den gepressten Knoblauch und den Majoran hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Noch 5 Minuten kochen.
  9. Die Sahne in einen Becher gießen, einige Löffel der heißen Suppe hinzufügen und gründlich verrühren, dann in den Topf zurückgießen und umrühren, damit die Suppe nicht gerinnt.
  10. Die in Scheiben geschnittene Wurst in den Topf geben und alles 2–3 Minuten erhitzen.
  11. Die hart gekochten Eier schälen und halbieren oder vierteln.
  12. Den heißen Żurek mit Ei im Teller servieren, optional mit einer Scheibe Brot.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Żurek hält sich im Kühlschrank 3–4 Tage und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weil er etwas eindickt und die Aromen sich verbinden. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht stark kochen lassen, besonders wenn Sahne enthalten ist.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
Veröffentlicht: Aktualisiert:

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Zutaten

  • Żurek-Sauerteig fertig aus dem Laden oder hausgemacht - 500 ml
  • Gemüse- oder Fleischbrühe - 1 l
  • weiße, rohe Bratwurst kann auch vorgegarte sein, dann die Kochzeit verkürzen - 300 g
  • geräucherter Speck in Würfel geschnitten; kann weggelassen werden - 80 g
  • Kartoffeln in Würfel geschnitten - 3 Stück
  • Knoblauch durch die Presse gedrückt - 3 Zehen
  • getrockneter Majoran zwischen den Händen zerrieben - 1 Esslöffel
  • Lorbeerblatt - 2 Stück
  • Pimentkörner - 4 Körner
  • Sahne zum Verfeinern; kann weggelassen werden - 100 ml
  • Eier hart gekocht zum Servieren - 4 Stück
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Roggensauerteig

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