Risotto mit Zucchini, Zitrone und Minze Recipe
Dieses zarte, helle Risotto duftet nach Zitrone und frischer Minze, und die geriebene Zucchini macht es cremig, ganz ohne einen Liter Sahne. In Italien werden solche leichten Risotti oft im Frühling und Sommer serviert, wenn das Gemüse am aromatischsten ist – etwas zwischen Mittagessen und elegantem Abendessen.
Dieses Risotto verbindet die Cremigkeit des klassischen italienischen Gerichts mit der Leichtigkeit von Zucchini, Zitrone und frischer Minze – statt schwerem Winter-Comfort-Food bekommst du etwas Frühlingshaftes und hell im Geschmack. Die geriebene Zucchini schmilzt zwischen den Reiskörnern und bildet eine natürlich samtige Sauce ganz ohne Sahne, während die Kräuter dem Ganzen eine frische, fast gartenartige Note verleihen.
Tipps vom Koch
Gib die Brühe in kleinen Portionen zum Reis und warte, bis die vorherige fast vollständig aufgenommen ist – nur so geben die Körner genügend Stärke ab und das Risotto wird wirklich cremig. Rühre häufig, aber nicht ununterbrochen: alle paar Dutzend Sekunden reicht, damit nichts ansetzt und die Körner nicht zerbrechen. Zitronenschale und gehackte Minze erst ganz zum Schluss, nach dem Herunternehmen vom Herd, hinzufügen, da zu lange Hitze ihren Duft nimmt.
Serviervorschläge
Serviere das Risotto direkt nach der Zubereitung auf leicht vorgewärmten Tellern mit ein paar frischen Minzblättern obendrauf – ideal als elegantes, aber einfaches Mittagessen oder Abendessen für zwei. Dazu passt ein leichtes, trockenes Weißwein wie Soave oder Vermentino oder hausgemachtes Zitronenwasser mit Gurkenscheiben. Für ein größeres Dinner kannst du es mit einer einfachen Vorspeise aus gegrilltem Gemüse oder Zucchini-Carpaccio einleiten, um beim „grünen“ Thema zu bleiben.
Zutaten
- Risottoreis (Arborio oder Carnaroli) etwa 1 Tasse - 240 g
- Zucchini kleine, junge Stücke - 2 Stück
- Zwiebel klein - 0.5 Stück
- Gemüse- oder Hühnerbrühe warm - 900 ml
- trockener Weißwein optional, kann weggelassen und durch mehr Brühe ersetzt werden - 80 ml
- geriebener Parmesan - 40 g
- Butter - 25 g
- Olivenöl - 1 Esslöffel
- Zitrone Schale und 1–2 Esslöffel Saft - 1 Stück
- frische Minze kann durch Basilikum ersetzt werden - 6 Blätter
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Die Brühe in einem kleinen Topf erhitzen und bei sehr niedriger Hitze warm halten.
- Zucchini waschen und auf einer groben Reibe raspeln. Wenn sie sehr viel Wasser enthalten, in den Händen leicht ausdrücken. Die Zwiebel fein hacken.
- In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne Olivenöl und die Hälfte der Butter bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren dünsten, bis sie weich und leicht glasig, aber nicht gebräunt ist.
- Den Reis einstreuen, umrühren und 1–2 Minuten anrösten, bis jedes Korn mit Fett überzogen und leicht glasig-weiß ist.
- Den Wein zugießen (falls verwendet) und rühren, bis er fast vollständig verdampft ist.
- Die erste Kelle heiße Brühe zugeben und vorsichtig rühren. Wenn die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Kelle hinzufügen. Diesen Vorgang etwa 15 Minuten lang wiederholen, dabei immer wieder umrühren.
- Nach 15 Minuten die geriebene Zucchini hinzufügen, umrühren und weiter nach und nach Brühe zugießen, bis der Reis außen weich, aber im Kern noch leicht bissfest ist. Der gesamte Vorgang dauert etwa 18–20 Minuten ab dem Zeitpunkt, an dem der Reis in den Topf kommt.
- Wenn der Reis gar ist, den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter, den geriebenen Parmesan, die fein abgeriebene Zitronenschale und 1–2 Esslöffel Zitronensaft zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräftig umrühren, bis das Risotto sehr cremig und leicht fließend ist.
- Den Topf mit einem Deckel abdecken und 2 Minuten ruhen lassen.
- Vor dem Servieren die Minze hacken und das Risotto auf den Tellern damit bestreuen. Sofort servieren, solange es sehr cremig ist.
Aufbewahrung
Reste des Risottos in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen nach Bedarf etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, damit es wieder cremig wird.