Risotto mit Erbsen, Zitrone und Minze Recipe
Ein hellgrünes, frühlingshaftes Risotto mit Erbsen, Zitrone und frischer Minze ist ein Gericht, das in Italien mit dem Beginn der warmen Tage verbunden wird. Es ist cremig und gleichzeitig sehr frisch im Geschmack. Eine großartige Möglichkeit, selbst an grauen Tagen etwas Sonne auf den Teller zu bringen.
Dieses Risotto verbindet eine klassische, cremige Basis mit einem sehr frischen, frühlingshaften Charakter – Erbsen, Zitrone und Minze machen das Gericht zugleich wohltuend und erfrischend. Die hellgrüne Farbe und das Zitrusaroma erinnern an die ersten warmen Tage in Italien, wenn auf den Märkten junger, frischer Erbsen auftaucht. Ein schönes Beispiel dafür, wie man aus einfachem Reis ein Gericht zaubert, das wie ein kleines Fest mitten in der Woche schmeckt.
Tipps vom Koch
Gib die Brühe in kleinen Portionen zum Reis und warte, bis die vorherige fast vollständig aufgenommen ist – genau dieses „Rühren und Nachgießen“ sorgt für die cremige Konsistenz ganz ohne Sahne. Die Erbsen erst gegen Ende der Garzeit hinzufügen, damit sie ihre Farbe und leichte Knackigkeit behalten; tiefgekühlte musst du vorher nicht auftauen. Zitrone und Minze nach und nach zugeben und zwischendurch probieren – zu viel davon kann den feinen Geschmack von Reis und Brühe überdecken.
Serviervorschläge
Serviere das Risotto direkt nach dem Kochen, wenn es noch leicht fließend ist und sich auf dem Teller etwas „ausbreitet“ – nach ein paar Minuten dickt es ein, daher nicht im Topf stehen lassen. Dazu passt ein Glas trockener Weißwein, z. B. Pinot Grigio, oder einfach Wasser mit Zitronenscheiben und Minzblättern. Ich serviere es oft als Hauptgericht bei einem Frühlingsdinner, vorweg eine einfache Vorspeise aus Tomaten und Mozzarella.
Zutaten
- Risottoreis (Arborio oder Carnaroli) ca. 1,5 Tassen - 240 g
- Gemüsebrühe warm - 900 ml
- grüne Erbsen, tiefgekühlt oder frisch, ausgelöst - 200 g
- Zwiebel - 1 Stück
- Butter 15 g zum Anbraten, 15 g zum Schluss - 30 g
- Olivenöl - 1 Esslöffel
- trockener Weißwein optional, kann weggelassen und durch mehr Brühe ersetzt werden - 80 ml
- Parmesan oder Grana Padano - 40 g
- abgeriebene Zitronenschale nur der gelbe Teil - 1 Teelöffel
- Zitronensaft frisch gepresst - 1 Esslöffel
- frische Minze gehackt - 2 Esslöffel
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Die Brühe in einem kleinen Topf erhitzen und auf sehr kleiner Flamme warm halten, sodass sie heiß bleibt, aber nicht stark kocht.
- Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne Olivenöl und 15 g Butter bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist, aber nicht bräunt.
- Den Reis einstreuen, umrühren und 1–2 Minuten anrösten, bis jedes Korn mit Fett überzogen ist und leicht glasig schimmert.
- Den Weißwein (falls verwendet) zugießen und rühren, bis er fast vollständig verdampft ist – das dauert etwa 2–3 Minuten.
- Die erste Kelle heiße Brühe zugeben, sodass der Reis gerade bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren mit einem Holzlöffel köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Portion Brühe hinzufügen.
- Etwa 15 Minuten lang nach und nach Brühe zugeben und rühren. Der Reis sollte langsam weicher werden, innen aber noch leicht bissfest sein.
- Nach etwa 15 Minuten die Erbsen hinzufügen (tiefgekühlte müssen nicht aufgetaut werden). Umrühren und weitere 5–7 Minuten garen, bei Bedarf weiterhin Brühe zugießen, bis der Reis weich, aber noch elastisch ist und die Konsistenz des Risottos cremig und leicht fließend ist.
- Den Topf vom Herd nehmen. Die restlichen 15 g Butter, den geriebenen Parmesan, die Zitronenschale, den Zitronensaft und die gehackte Minze zugeben. Etwa 30–40 Sekunden kräftig rühren, bis Butter und Käse geschmolzen sind und das Risotto sehr cremig ist.
- Abschmecken und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Risotto zu dick erscheint, etwas heiße Brühe hinzufügen, damit es sich auf dem Teller leicht verläuft.
- Sofort servieren, mit zusätzlicher Minze oder etwas geriebenem Käse bestreut.
Aufbewahrung
Reste abkühlen lassen und im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter aufbewahren. Innerhalb von 1–2 Tagen aufessen; am besten als angebratene Risotto-Küchlein oder vorsichtig mit etwas zusätzlicher Brühe in der Pfanne erwärmt.