Putenbraten mit Majoran und Knoblauch Recipe

Putenbraten mit Majoran und Knoblauch ist die leichtere Version der traditionellen polnischen Schweinebraten. Er eignet sich hervorragend als Sonntagsessen, aber auch als hausgemachte Aufschnitt-Alternative für belegte Brote. Er erinnert ein wenig an Braten aus der deutschen Küche, hat aber durch den Majoran eine deutlich polnische Note.

So zubereitete Putenbrust ist eine moderne, leichtere Antwort auf die traditionellen polnischen Braten aus Schweine- oder Rindfleisch. Durch Majoran und Knoblauch behält sie den vertrauten „Sonntagsbraten“-Geschmack, ist aber zarter und weniger fett.

Putenbraten mit Majoran und Knoblauch verbindet den Geschmack traditioneller polnischer Braten mit dem leichteren, zarteren Geflügelfleisch. Das Aroma von Majoran und Knoblauch weckt Erinnerungen an Sonntagsessen bei der Familie, gleichzeitig ist der Braten ein hervorragender Ersatz für gekaufte Wurstwaren im Alltag.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Marinieren in Öl mit Gewürzen würzt das Fleisch gleichmäßig und schützt es vor dem Austrocknen.
  • Erst zugedeckt und dann offen zu braten verbindet einen saftigen Kern mit einer leicht gebräunten Oberfläche.
  • Zwiebel und Wasser ergeben eine natürliche, aromatische Sauce ganz ohne zusätzliches Andicken.
Putenbraten mit Majoran und Knoblauch

Tipps vom Koch

Die Pute sollte vor dem Braten mindestens einige Stunden, am besten über Nacht, in einer Mischung aus Öl, Knoblauch, Majoran und Gewürzen mariniert werden – so bleibt das Fleisch saftiger und nimmt den Geschmack besser an. Brate bei nicht zu hoher Temperatur und verwende nach Möglichkeit ein Küchenthermometer: Bei etwa 72–74°C im Inneren ist die Brust durchgegart, aber noch schön saftig. Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen den Braten mindestens 10–15 Minuten unter Folie ruhen lassen, sonst läuft der ganze Saft beim Aufschneiden auf das Brett.

Serviervorschläge

Heiß serviert mit dem Bratensaft, Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree und einem einfachen Kraut- oder Rote-Bete-Salat ist er ein ideales Sonntagsessen. Kalt in dünne Scheiben geschnitten eignet er sich hervorragend als Brotbelag statt gekaufter Schinkenwurst, besonders mit Gewürzgurke und Senf. Das Gericht passt sowohl zum Sonntagsessen als auch auf den Festtagstisch oder zu Familienfeiern, wenn du etwas brauchst, das sich gut vorbereiten und später nur noch aufwärmen lässt.

Worauf man achten sollte

  • Nicht in höherer Temperatur „zur Beschleunigung“ braten – Pute wird sehr schnell trocken.
  • Den Braten nicht direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen anschneiden, sonst laufen die Säfte auf das Brett.
  • Mit der Salzmenge in der Marinade vorsichtig sein, besonders bei langer Marinierzeit.

Ersatzzutaten

  • Statt edelsüßem Paprikapulver kannst du geräuchertes verwenden, was ein leicht rauchiges Aroma verleiht.
  • Ersetze einen Teil des Wassers durch Geflügelbrühe, wenn du eine intensivere Sauce möchtest.
  • Rapsöl kann durch ein Öl mit mild schmeckendem, neutralem Olivenöl ersetzt werden.
Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
70 Min
Gesamtzeit
90 Min
Portionen
6

Zutaten

  • Putenbrust im Ganzen ein großes Stück - 1 kg
  • Knoblauch - 4 Zehen
  • getrockneter Majoran - 2 Teelöffel
  • Paprika - 1 Teelöffel
  • Öl - 3 Esslöffel
  • Salz oder nach Geschmack - 1.5 Teelöffel
  • Pfeffer - 0.5 Teelöffel
  • Wasser zum Braten - 150 ml
  • Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
Hauptzutat: Pute

Zubereitung

  1. Den Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken oder sehr fein hacken. Die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden.
  2. In einer kleinen Schüssel Öl, Knoblauch, Majoran, Paprika, Salz und Pfeffer vermischen. Es entsteht eine dicke Marinade.
  3. Die Putenbrust mit Küchenpapier trocken tupfen. Wenn sie sehr dick ist, kann sie an der dicksten Stelle leicht eingeschnitten werden, damit sie gleichmäßig gart.
  4. Das Fleisch von allen Seiten, auch in den Einschnitten, gründlich mit der Marinade einreiben. In eine Auflaufform legen, abdecken und mindestens 30 Minuten, besser mehrere Stunden, im Kühlschrank marinieren lassen.
  5. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Die geschnittene Zwiebel zur Pute in die Form geben und etwa 150 ml Wasser auf den Boden der Form gießen.
  7. Die Form mit einem Deckel oder Alufolie abdecken und in den vorgeheizten Ofen stellen. Etwa 50 Minuten braten.
  8. Nach 50 Minuten die Abdeckung entfernen und weitere 15–20 Minuten braten, dabei das Fleisch gelegentlich mit dem Bratensaft aus der Form begießen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
  9. Prüfen, ob das Fleisch durchgegart ist – beim Einstechen sollte klarer Saft austreten. Wenn du ein Küchenthermometer hast, sollte die Kerntemperatur etwa 75°C betragen.
  10. Den Braten aus dem Ofen nehmen und 10–15 Minuten ruhen lassen, damit er saftiger bleibt. Anschließend in Scheiben schneiden und mit dem Bratensaft servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 4 Tage
Einfrieren: Ja

Übrig gebliebener Putenbraten hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank 3–4 Tage. Am Stück bleibt er saftiger; zum Aufwärmen die Scheiben mit etwas Bratensaft in einer Pfanne oder im Ofen schonend erhitzen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Meist backe ich so eine Putenbrust am Samstagmorgen, damit ich gleich ein Mittagessen und Vorrat an hausgemachtem „Aufschnitt“ für die Brote am Montag und Dienstag habe. Ich habe sie auch schon in einer Dose mit in die Berge genommen – in dicke Scheiben geschnitten war sie perfekt für schnelle Brötchen auf der Wanderung.

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