Pozole rojo mit Schweinefleisch Recipe
Pozole rojo ist eine dicke, wärmende Suppe mit Schweinefleisch und einer speziellen Maissorte, die in Mexiko oft an Feiertagen und bei Familienfeiern gegessen wird. Im Geschmack erinnert sie etwas an einen sehr reichhaltigen Gulasch, aber mit einer ausgeprägten Maisnote und Beilagen, die separat in Schälchen serviert werden. Jeder am Tisch kann sich Salat, Radieschen oder Limette in die Schüssel geben und so seine eigene Version des Gerichts zusammenstellen.
Pozole rojo ist ein echtes Festtagsgericht aus Mexiko – eine dicke, fleischige Suppe mit charakteristischem Pozole-Mais und dem tiefen, leicht rauchigen Geschmack der getrockneten Guajillo- und Ancho-Chilis. Sie liegt irgendwo zwischen Suppe und Gulasch, mit einer einfachen Basis im Topf und einer ganzen Fülle frischer Beilagen, die separat serviert werden. So kann jeder am Tisch seine perfekte Schüssel zusammenstellen – von mild bis richtig scharf.
Tipps vom Koch
Koche das Fleisch geduldig bei kleiner Hitze, bis es fast von selbst zerfällt – dann lässt es sich leicht in Fasern zupfen und die Brühe bekommt einen tiefen Geschmack. Püriere die getrockneten Chilis mit etwas Einweichwasser und streiche die Sauce unbedingt durch ein Sieb, damit sie glatt und frei von harten Schalen ist. Den Mais solltest du nach dem Abgießen kurz abspülen – so wird die Suppe weder zu mehlig noch zu salzig durch die Lake.
Serviervorschläge
Pozole servierst du am besten in großen, tiefen Schüsseln und stellst in die Mitte des Tisches Teller mit geschnittenem Salat, Radieschen, Limetten und – wenn du magst – gehackter Zwiebel oder Oregano. Dieses Gericht lädt geradezu zu gemeinsamem, langem Schlemmen ein – ideal für herbstliche Hauspartys, Geburtstage oder Silvester statt des klassischen Bigos. Dazu passen Bier im mexikanischen Stil oder Wasser mit Limette und einer Prise Salz, die den Geschmack der Suppe noch verstärkt.
Zutaten
- Schweineschulter in große Stücke geschnitten - 800 g
- Schweineknochen optional, für den Geschmack der Brühe - 1 Stück
- Pozole-Mais aus der Dose (Hominy) abgetropft - 800 g
- Zwiebel halbiert - 1 Stück
- Knoblauch 2 Zehen ganz, 2 gehackt - 4 Zehen
- Lorbeerblatt für die Brühe - 2 Stück
- getrocknete Guajillo-Chilis ohne Stiele und Kerne - 4 Stück
- getrocknete Ancho-Chili ohne Stiel und Kerne - 1 Stück
- getrockneter Oregano am besten mexikanischer - 1 Teelöffel
- Weißkohl oder Eissalat fein geschnitten, zum Servieren - 150 g
- Radieschen in dünne Scheiben geschnitten, zum Servieren - 6 Stück
- Limette in Viertel geschnitten, zum Servieren - 2 Stück
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Wasser zum Kochen - 2.5 l
Zubereitung
- Die Schweinefleischstücke, den Knochen, die Zwiebelhälften, 2 ganze Knoblauchzehen und die Lorbeerblätter in einen großen Topf geben. Mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen, den aufsteigenden Schaum abschöpfen, die Hitze reduzieren und 60–70 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch sehr zart ist.
- In der Zwischenzeit die getrockneten Guajillo- und Ancho-Chilis abspülen, in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, sodass sie bedeckt sind. 20 Minuten einweichen lassen, bis sie weich sind.
- Die eingeweichten Chilis zusammen mit etwa 150 ml Einweichwasser, dem gehackten Knoblauch, Oregano und einer Prise Salz in den Mixer geben. Zu einer glatten Sauce pürieren. Wenn sie sehr dick ist, etwas Wasser hinzufügen.
- Das gekochte Fleisch aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein Sieb gießen, Zwiebel, Knoblauch und Lorbeerblätter entfernen, den Knochen kannst du ebenfalls herausnehmen.
- Das Fleisch in kleinere Stücke oder Fasern zupfen. Zurück in den Topf mit der Brühe geben, den abgetropften Pozole-Mais hinzufügen und die pürierte Chilisauce durch ein Sieb dazugießen, dabei mit einem Löffel durchstreichen, um die Schalen zu entfernen.
- Alles weitere 20–25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis sich die Aromen verbinden und die Suppe leicht eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das heiße Pozole in Schüsseln füllen. Obenauf eine Handvoll geschnittenen Kohls oder Salats und Radieschenscheiben geben und mit Limettenvierteln zum Beträufeln servieren.
Aufbewahrung
Reste der Suppe vollständig abkühlen lassen, dann in luftdichten Behältern im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren oder einfrieren. Beim Aufwärmen bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, falls die Suppe zu dick geworden ist.