Pasta alla boscaiola mit Champignons und Speck Recipe
Pasta alla boscaiola ist ein klassisches italienisches „Waldgericht“ – voll mit Pilzen, Speck und cremiger Sauce. In Italien ist es ein typisches, sättigendes Mittag- oder Abendessen für kühlere Tage, eine Mischung aus Pasta und Pilzragout. Perfekt, wenn du schnell etwas „Restaurantmäßiges“ aus einfachen Zutaten aus dem Kühlschrank zaubern möchtest.
Pasta alla boscaiola verbindet eine cremige Sahnesauce mit dem intensiven Aroma von Champignons und geräuchertem Speck und wirkt wie eine Mischung aus Pasta und Pilzragout. Es ist ein „Waldgericht“, das dich in wenigen Minuten auf einen herbstlichen Spaziergang in einem italienischen Park versetzt, obwohl es aus ganz gewöhnlichen Kühlschrankzutaten entsteht. Kräuter und angeschwitzte Zwiebeln bauen einen tiefen, herzhaften Geschmack auf, der lange in Erinnerung bleibt.
Tipps vom Koch
Brate die Champignons bei recht hoher Hitze, bis sie zu bräunen beginnen und ihre Flüssigkeit verdampft ist – sonst wird die Sauce wässrig und weniger aromatisch. Gib den Speck in eine kalte Pfanne und lass das Fett langsam auslassen – so wird er knusprig und verbrennt außen nicht. Die Sahne erst zum Schluss bei reduzierter Hitze zugeben und nicht zu lange kochen, damit die Sauce seidig bleibt und nicht gerinnt.
Serviervorschläge
Serviere das Gericht mit einem Glas trockenen Rotweins, z. B. Chianti oder Montepulciano, die die Rauchigkeit des Specks und den Pilzgeschmack unterstreichen. Sehr gut passt ein einfacher Rucolasalat mit Zitronen-Vinaigrette, der das Ganze auffrischt. Dieses Gericht eignet sich ideal für einen kühlen, hektischen Feierabend, wenn du etwas Anspruchsvolleres als Pasta mit Fertigsauce essen möchtest.
Zutaten
- Pasta kann auch Fusilli sein - 350 g
- geräucherter Speck in Scheiben oder Würfeln kann Pancetta sein - 120 g
- Champignons oder andere Pilze, z. B. Austernpilze - 300 g
- Sahne 30 % - 200 ml
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Knoblauchzehen - 2 Stück
- geriebener Parmesan oder Grana Padano plus zum Servieren - 40 g
- frische Petersilie gehackt - 2 Esslöffel
- Olivenöl - 1 Esslöffel
- Salz nach Geschmack
- frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Einen großen Topf Wasser mit 1 Esslöffel Salz zum Kochen bringen. Die Pasta hineingeben und so viele Minuten kochen, wie auf der Packung angegeben, bis sie in der Mitte noch leicht bissfest ist. Etwa 1 Tasse Kochwasser abnehmen, den Rest abgießen.
- Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden.
- In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Den in Streifen oder Würfel geschnittenen Speck zugeben. 4–5 Minuten braten, bis das Fett austritt und der Speck leicht gebräunt ist.
- Die Zwiebel zum Speck geben. 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren braten, bis sie weich und leicht glasig ist, aber nicht braun wird. Den Knoblauch hinzufügen und weitere ca. 30 Sekunden braten, bis er intensiv duftet.
- Die Champignons hinzufügen. 7–8 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren braten, bis sie Wasser abgeben, dieses verdampft und die Pilze leicht bräunen und an Volumen verlieren.
- Die Hitze auf mittel reduzieren. Die Sahne angießen, umrühren und 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt. Den geriebenen Parmesan zugeben, verrühren und mit Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
- Die gekochte Pasta in die Pfanne geben. Alles gründlich vermengen; wenn die Sauce zu dick wirkt, nach und nach etwas vom Nudelkochwasser zugeben, bis eine cremige Konsistenz entsteht, die die Pasta gut umhüllt.
- Zum Schluss die gehackte Petersilie einstreuen und nochmals durchmischen. Sofort servieren, mit zusätzlichem Parmesan und frisch gemahlenem Pfeffer bestreut.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen nach Bedarf etwas Milch, Wasser oder Nudelkochwasser hinzufügen, damit die Sauce wieder cremig wird.