Pasta al Pesto alla Genovese Recipe
Pasta al Pesto alla Genovese stammt aus Ligurien, einer Region, die für ihren duftenden Basilikum berühmt ist. Es ist eine Pasta mit einer grünen Sauce aus Basilikum, Käse und Pinienkernen. In Italien wird sie besonders im Sommer oft gegessen, wenn der Basilikum auf den Balkonen wie verrückt wächst – ein schneller, aromatischer Teller in 15 Minuten.
Pasta al Pesto alla Genovese ist das kulinarische Aushängeschild Liguriens, wo duftender Basilikum den ganzen Sommer über auf Balkonen und in kleinen Gärten wächst. Die charakteristische, intensiv kräuterige Sauce aus Basilikum, zwei Käsesorten und Pinienkernen sorgt für einen tiefen, aber gleichzeitig frischen Geschmack, ganz anders als schwere Sahnesaucen. Dieses Gericht zeigt, dass gute Zutaten und eine kurze Einkaufsliste ausreichen, um etwas wirklich Besonderes zu kochen.
Tipps vom Koch
Basilikum mag keine hohe Temperatur, deshalb das Pesto nur kurz mixen und am besten mit einem Eiswürfel oder sehr kaltem Olivenöl, damit die Farbe intensiv grün bleibt. Die Pasta abgießen, wenn sie noch leicht al dente ist, und sofort mit dem Pesto mischen, dabei mit etwas Kochwasser verdünnen, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig umhüllt. Vermeide es, Pesto in der Pfanne zu erhitzen – die Wärme der Pasta reicht, sonst kann der Basilikum braun werden und bitter schmecken.
Serviervorschläge
Sofort servieren, mit einer Extra-Portion geriebenem Käse und ein paar frischen Basilikumblättern obendrauf für zusätzliches Aroma. Dazu passt ein leichtes Weißwein aus Ligurien oder einfach Sprudelwasser mit einer Scheibe Limette, wenn du einen schnellen Lunch mitten am Tag isst. Das Gericht ist ideal für heiße Nachmittage, wenn du etwas Richtiges essen möchtest, aber nicht lange am Herd stehen willst.
Zutaten
- Pasta (z. B. Trofie, Fusilli oder Spaghetti) - 400 g
- frische Basilikumblätter nur die Blätter, ohne harte Stiele - 40 g
- Käse fein gerieben - 40 g
- Pecorino Romano fein gerieben; kann durch zusätzlichen Parmesan ersetzt werden - 20 g
- Pinienkerne kann durch Cashewkerne oder Mandeln ersetzt werden - 25 g
- Knoblauch kleine Zehe; eine größere kann den Geschmack dominieren - 1 Zehe
- Olivenöl extra vergine - 80 ml
- Salz zum Abschmecken und für das Nudelwasser
Zubereitung
- Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzufügen (das Wasser sollte deutlich salzig sein wie Meerwasser). Die Pasta hineingeben und nach Packungsanweisung kochen, bis sie in der Mitte noch leicht bissfest ist.
- In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten: Basilikumblätter, Pinienkerne, geriebenen Parmesan, geriebenen Pecorino, die geschälte Knoblauchzehe und eine Prise Salz in einen Mixer oder ein hohes Gefäß geben.
- Mit dem Pürieren beginnen und dabei das Olivenöl nach und nach in einem dünnen Strahl zugießen. Nur kurz mixen, bis sich die Zutaten verbinden – die Sauce soll glatt, aber nicht völlig cremig sein, es dürfen kleine Stückchen von Basilikum und Nüssen bleiben.
- Das Pesto probieren und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz abschmecken. Wenn die Sauce sehr dick ist, 1–2 Esslöffel kaltes Wasser hinzufügen und kurz mixen.
- Wenn die Pasta gar ist, etwa 1 Tasse vom Kochwasser abnehmen und den Rest abgießen.
- Die Pasta zurück in den Topf geben, das Pesto und 2–3 Esslöffel heißes Nudelwasser hinzufügen. Alles vorsichtig etwa 1 Minute mischen, bis die Sauce die Pasta gleichmäßig überzieht und leicht cremig wird.
- Sofort servieren und mit etwas geriebenem Käse und ein paar frischen Basilikumblättern bestreuen.
Aufbewahrung
Übrig gebliebenes Pesto in einem kleinen Glas mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen oder portionsweise einfrieren.