Okonomiyaki mit Kohl und Speck Recipe
Okonomiyaki ist ein japanischer „Pfannkuchen“ mit Kohl, in der Pfanne gebraten und mit einer charakteristischen Sauce sowie Mayonnaise serviert. In Japan wird er oft gemeinsam am Tisch auf einer kleinen Grillplatte zubereitet – ein bisschen wie unsere gemütlichen Pfannkuchenabende. Es ist ein tolles Gericht für ein lockeres Treffen mit Freunden – jeder bekommt seinen eigenen Fladen und kann ihn nach Lust und Laune dekorieren.
Okonomiyaki verbindet den vertrauten Pfannkuchen mit japanischen Aromen und viel Gemüse. Es ist gesellig, wandelbar und lässt sich direkt am Tisch zubereiten – perfekt, wenn alle mitkochen und ihre eigenen Toppings wählen sollen.
Tipps vom Koch
Schneide den Kohl wirklich fein, dann wird der Fladen gleichmäßig und fällt nicht auseinander. Brate lieber etwas länger bei mittlerer Hitze, damit der Okonomiyaki innen gar wird, ohne außen zu verbrennen.
Serviervorschläge
Richte jeden Fladen auf einem eigenen Teller an und stelle zusätzliche Sauce, Mayonnaise und eventuell Noristreifen oder Bonitoflocken auf den Tisch. Dazu passen grüner Tee, Bier oder eine leichte Limonade.
Zutaten
- Weißkohl fein gehackt - 300 g
- Weizenmehl - 120 g
- Wasser kalt - 120 ml
- Ei - 2 Stück
- Bacon in Scheiben dünne Scheiben - 100 g
- Frühlingszwiebel gehackt - 2 Stück
- Pflanzenöl zum Braten - 2 Esslöffel
- Ketchup für die Sauce - 2 Esslöffel
- Worcestershire-Sauce für die Sauce - 2 Esslöffel
- Mayonnaise zum Servieren - 3 Esslöffel
- Salz - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Den Kohl sehr fein hacken, fast wie für einen Krautsalat, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
- In einer Schüssel Mehl, Wasser, Eier und Salz verrühren, bis ein dickflüssiger, aber noch gießbarer Teig entsteht – ähnlich wie Pfannkuchenteig, nur etwas dicker.
- Den gehackten Kohl und den Großteil der Frühlingszwiebel (etwas zum Bestreuen zurückbehalten) hinzufügen und gut vermengen, sodass das Gemüse gleichmäßig mit Teig überzogen ist.
- In einer kleinen Schüssel Ketchup mit Worcestershire-Sauce verrühren – das ist eine schnelle Sauce im Okonomiyaki-Stil.
- In einer großen Pfanne 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Ein Drittel der Masse hineingeben und zu einem Fladen von etwa 1,5–2 cm Dicke und 12–15 cm Durchmesser formen.
- Auf den Fladen einige Scheiben Bacon legen und leicht in die Masse drücken.
- 4–5 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun und leicht knusprig ist. Den Fladen vorsichtig mit zwei Pfannenwendern wenden und weitere 4–5 Minuten braten, bis der Bacon gebräunt und die Mitte durchgegart ist.
- Den fertigen Fladen auf einen Teller geben und mit dem restlichen Teig ebenso verfahren, bei Bedarf etwas Öl in die Pfanne geben.
- Jeden Fladen mit einer dünnen Schicht der Ketchup-Worcestershire-Sauce bestreichen, Mayonnaise in Zickzacklinien darüber geben und mit der restlichen Frühlingszwiebel bestreuen.
- Heiß servieren und die Fladen wie eine Pizza in Viertel schneiden.
Aufbewahrung
Gebackene Okonomiyaki ohne Sauce und Mayonnaise abkühlen lassen, luftdicht verpacken und im Kühlschrank 1–2 Tage oder im Gefrierfach bis zu einigen Wochen aufbewahren. Zum Aufwärmen in der Pfanne oder im Ofen erhitzen, dann erst mit Sauce und Mayonnaise garnieren.
Okonomiyaki ist für mich das ideale „Resteküche“-Gericht: Ein bisschen Kohl, etwas Bacon und ein paar Standardzutaten aus dem Vorrat – schon hat man ein Essen, das nach viel mehr aussieht, als es an Aufwand kostet.