Mexikanische Putenfrikadellen mit Mais und Chili Recipe
Saftige Frikadellen aus Putenhack mit Mais, Chili und Koriander sind eine leichtere Version der klassischen Hackbällchen, aber mit mexikanischem Charakter. In Mexiko werden ähnliche Frikadellen zu Hause als schnelles Familienessen serviert, oft mit Reis und einem einfachen Salat. Im Geschmack erinnern sie an bekannte Fleischbällchen, aber die Süße des Maises und die leichte Schärfe des Chilis machen den Unterschied.
Diese mexikanischen Putenfrikadellen verbinden die Leichtigkeit von Geflügelfleisch mit dem ausdrucksstarken Charakter der Streetfood-Küche aus Mexico City – die Süße des Maises kontrastiert mit pikantem Chili und frischem Koriander. Die Textur ist saftig und weich wie bei hausgemachten Frikadellen, aber Kreuzkümmel und Chili verleihen ihnen ein ganz anderes, warmes, leicht rauchiges Aroma. Sie sind eine großartige Möglichkeit, mexikanische Aromen in den Alltagsmittagstisch zu bringen, ohne komplizierte Beilagen.
Tipps vom Koch
Mische das Fleisch wirklich gründlich, bis die Masse leicht an den Händen klebt – das ist ein Zeichen dafür, dass die Frikadellen in der Pfanne nicht auseinanderfallen. Wenn die Masse zu weich wirkt (z.B. durch sehr saftige Zwiebel), gib einen Esslöffel Paniermehl dazu und lass alles 5 Minuten stehen, damit die Feuchtigkeit aufgenommen wird. Brate bei mittlerer, nicht maximaler Hitze – zu hohe Temperatur lässt sie außen schnell verbrennen, während sie innen noch roh bleiben.
Serviervorschläge
Die Frikadellen schmecken hervorragend mit Limettenreis, einem einfachen Salat aus Tomaten, roter Zwiebel und Gurke sowie einem Klecks griechischem Joghurt oder saurer Sahne. Dazu passt hausgemachte Limonade mit Limette oder ein leichtes Lagerbier; für ein entspanntes Wochenend-Abendessen kannst du sie mit einer alkoholfreien Michelada servieren. Sie eignen sich auch als Snack für den Filmabend – im Brötchen wie ein Burger, mit Salsa und einer Scheibe Avocado.
Zutaten
- Putenhackfleisch - 500 g
- Mais aus der Dose, abgetropft - 150 g
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Chilischote - 0.5 Stück
- Ei - 1 Stück
- Paniermehl - 4 Esslöffel
- Kreuzkümmel gemahlen - 0.5 Teelöffel
- Koriander frisch, gehackt - 2 Esslöffel
- Öl - 3 Esslöffel
- Salz
- Pfeffer frisch gemahlen
Zubereitung
- Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Knoblauch durch eine Presse drücken oder fein hacken. Chilischote fein hacken, für eine mildere Version die Kerne entfernen. Mais abtropfen lassen.
- Putenhackfleisch in eine große Schüssel geben, Zwiebel, Knoblauch, Chili, Mais, Ei, Paniermehl, Kreuzkümmel und gehackten Koriander hinzufügen.
- Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Hand 3–4 Minuten kneten, bis sich die Zutaten gut verbunden haben und die Masse klebrig wird.
- Aus der Masse mit angefeuchteten Händen kleine, flache Frikadellen in Handflächengröße formen.
- Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Frikadellen mit etwas Abstand hineinlegen und 4–5 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun gebräunt und innen durchgegart sind.
- Fertige Frikadellen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
- Die Frikadellen heiß mit einem Lieblingssalat und Reis oder Kartoffeln servieren.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Zum Aufwärmen in der Pfanne mit etwas Wasser oder im Ofen erwärmen; sie eignen sich auch gut zum Einfrieren und späteren Aufbacken.