Koreanische Kartoffelpuffer Gamja Jeon mit Soja-Sesam-Dip Recipe
Gamja Jeon sind koreanische Kartoffelpuffer, die unseren Reibekuchen ähneln, aber dünner und elastischer sind. Man serviert sie oft als Snack zum Bier oder als Beilage zur Suppe. Durch den einfachen Dip mit Sojasauce bekommen sie einen deutlich asiatischen Charakter.
Gamja Jeon sind eine leichtere, elastischere Version der in Deutschland bekannten Kartoffelpuffer, bei der die natürliche Kartoffelstärke statt Mehl die Bindung übernimmt. Durch das dünne Ausstreichen und Braten in gut erhitztem Öl werden die Ränder angenehm knusprig, während die Mitte elastisch und zart bleibt. Der Soja-Sesam-Dip verleiht ihnen einen klar koreanischen Charakter: salzig-säuerlich, nussig durch Sesam und leicht knoblauchig.
Tipps vom Koch
Entscheidend ist, die Kartoffeln gründlich auszudrücken und die Stärke vom Schüsselboden zu verwenden – wenn du diesen Schritt auslässt, können die Puffer auseinanderfallen oder wässrig werden. Brate sie bei mittlerer, nicht maximaler Hitze: Ist die Temperatur zu hoch, verbrennen die Ränder schnell, während die Mitte roh bleibt. Ich mache immer zuerst einen „Testpuffer“ – daran sehe ich, ob die Masse zu flüssig ist (dann drücke ich noch etwas Saft aus).
Serviervorschläge
Serviere die Puffer auf einer großen Platte mit einer Schale Dip in der Mitte, damit jeder seine Stücke eintauchen kann – ideal als Snack zum Bier beim Fußballschauen oder Serienabend. Dazu passt ein leichtes, helles Bier, Makgeolli (falls du es magst und bekommst) oder alkoholfrei – kaltes Wasser mit einer Limettenscheibe. Du kannst sie auch neben einer Schüssel Ramen oder einer einfachen Misosuppe als ungewöhnliche Kartoffelbeilage servieren.
Zutaten
- ziemniaki - 600 g
- cebula - 0.5 sztuka
- sól - 0.75 łyżeczka
- olej - 4 łyżka
- sos sojowy - 3 łyżka
- ocet ryżowy - 1.5 łyżka
- olej sezamowy - 1 łyżka
- cukier - 0.5 łyżeczka
- czosnek - 1 ząbek
- szczypiorek - 2 łyżka
- sezam - 1 łyżka
Zubereitung
- Kartoffeln schälen und auf einer feinen Reibe raspeln (derselben, die du für klassische Kartoffelpuffer verwendest), die Zwiebel ebenfalls auf derselben Reibe reiben.
- Die Kartoffelmasse in ein Sieb über einer Schüssel geben und 10 Minuten stehen lassen, damit der Saft in die Schüssel ablaufen kann.
- Nach 10 Minuten die Kartoffelmasse vorsichtig mit den Händen oder einem Löffel ausdrücken, die Flüssigkeit in der Schüssel aber nicht wegschütten.
- Die Kartoffelflüssigkeit 5 Minuten stehen lassen, bis sich am Boden ein weißer Satz absetzt – das ist die natürliche Stärke; das Wasser vorsichtig von oben abgießen und den Satz in der Schüssel lassen.
- Die ausgedrückten Kartoffeln mit der Zwiebel und dem Salz zur Stärke in die Schüssel geben und alles gründlich vermischen – die Masse sollte dick und leicht klebrig sein, ganz ohne Mehlzugabe.
- In einer großen Pfanne 2 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Wenn es heiß ist, mit einem Löffel Portionen der Masse hineingeben und vorsichtig flachdrücken, sodass dünne Puffer entstehen.
- Die Puffer 3–4 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und an den Rändern leicht knusprig sind; bei weiteren Portionen nach Bedarf das restliche Öl zugeben.
- Die fertigen Puffer auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
- Für den Dip: In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Zucker, fein gehackten Knoblauch, gehackten Schnittlauch und Sesam verrühren.
- Die Puffer warm mit einer Schale Dip in der Mitte servieren, sodass jedes Stück vor dem Essen leicht in die Sauce getunkt werden kann.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Puffer im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 1–2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen am besten in einer trockenen Pfanne oder im Ofen knusprig werden lassen; in der Mikrowelle werden sie weich.