Koreanischer Reisbrei mit Rindfleisch Soegogi Juk Recipe
Ein zarter, dicker Reisbrei mit fein gehacktem Rindfleisch ist in Korea ein typisches „Comfort Food“, das oft Kranken oder einfach Erschöpften serviert wird. Er schmeckt wie eine Mischung aus unserem Reisbrei und einem leichten Gulasch, ist aber deutlich aromatischer. Ideal für einen kühlen Morgen oder ein ruhiges Abendessen, wenn du etwas besonders Magenfreundliches brauchst.
Soegogi Juk ist die koreanische Version von „Comfort Food“ – ein dicker, cremiger Reisbrei, in dem kleine Stückchen Rindfleisch für einen kräftigen, brühenähnlichen Geschmack sorgen, ohne dass man lange einen Fond kochen muss. Das Gericht ist sehr magenfreundlich, gleichzeitig aber dank des in Sesamöl angerösteten Reises und des gemeinsamen Schmoren voller Umami. In Korea wird es sowohl Erkälteten als auch Menschen serviert, die nach einem anstrengenden Tag einen ruhigen, tröstenden Teller brauchen.
Tipps vom Koch
Den Schritt, den trockenen Reis im Sesamöl anzurösten, solltest du nicht auslassen – er ist entscheidend für den tieferen, leicht nussigen Geschmack des gesamten Breis. Beim Kochen alle paar Minuten den Topfboden umrühren, besonders gegen Ende, wenn der Reis zu zerfallen beginnt – sonst brennt er leicht an. Passe die Konsistenz an deinen Geschmack an: Wenn du es breiiger magst, länger kochen und fleißig rühren; für eine leichtere Suppe kurz vor dem Servieren etwas heißes Wasser zugeben.
Serviervorschläge
Serviere den Brei in kleinen Schälchen, bestreut mit Schnittlauch und etwas frisch gemahlenem Pfeffer, und stelle eine kleine Schüssel Kimchi oder eingelegte Rettiche daneben – der Kontrast zwischen Schärfe und Milde ist fantastisch. Er eignet sich hervorragend als warmes Frühstück an kalten Tagen oder als Abendessen nach einem späten Feierabend, wenn dir nicht nach schwerem Fleisch ist. Dazu passt ein milder Jasmintee oder einfach heißes Wasser mit einer Scheibe Ingwer.
Zutaten
- rundkornreis z.B. Sushi-Reis, gewaschen - 150 g
- Rindfleisch mager, fein gehackt oder gewolft - 150 g
- Wasser - 1.3 l
- Sesamöl - 1.5 Esslöffel
- Sojasauce zum Würzen des Rindfleischs - 1 Esslöffel
- Salz oder nach Geschmack - 0.75 Teelöffel
- Knoblauch fein gehackt - 1 Zehe
- Schnittlauch gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
- schwarzer Pfeffer optional - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Den Reis mehrmals in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser fast klar ist, dann abgießen.
- In einer Schüssel das Rindfleisch mit Sojasauce und der Hälfte des Sesamöls vermischen und 10 Minuten beiseitestellen.
- In einem Topf mit dickem Boden das restliche Sesamöl bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Den Reis hinzufügen und 2–3 Minuten rühren, bis jedes Korn mit Öl überzogen ist und leicht glasig glänzt.
- Das marinierte Rindfleisch und den Knoblauch hinzufügen und 3–4 Minuten braten, das Fleisch mit einem Löffel zerteilen, bis es braun wird.
- Wasser angießen, umrühren, zum Kochen bringen und die Hitze dann auf sehr klein stellen.
- 35–40 Minuten halb zugedeckt köcheln lassen und alle paar Minuten mit dem Löffel über den Topfboden rühren, damit der Reis nicht ansetzt.
- Wenn der Reis zerfallen ist und die Konsistenz einem dicken Eintopf oder Brei ähnelt, mit Salz und eventuell Pfeffer abschmecken.
- Ist der Brei zu dick, etwas heißes Wasser zugeben und umrühren; ist er zu dünn, einige Minuten ohne Deckel weiterkochen.
- Heiß in Schälchen servieren und mit Schnittlauch bestreuen. Jeder kann nach Belieben zusätzlich mit Sojasauce nachwürzen.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen und unter Rühren erhitzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.