Koreanisches Eierfrühstück – Gyeran Mari Recipe
Gyeran Mari ist ein gerolltes Omelett mit Gemüse, das in Korea sowohl zum Frühstück als auch in Lunchboxen für Kinder auftaucht. Es sieht aus wie eine bunte Eierrolle, die in kleine Stücke geschnitten wird. Im Geschmack erinnert es an ein zartes französisches Omelett, aber mit Sesam und Schnittlauch.
Gyeran Mari ist die Essenz des koreanischen Hausmannsfrühstücks – einfache Eier werden in eine bunte Rolle verwandelt, die sich perfekt für den Transport in der Lunchbox eignet. Die Zartheit eines französischen Omeletts verbindet sich hier mit Sesam und Schnittlauch zu einem leicht nussigen, frischen Geschmack und einer sehr angenehmen, elastischen Struktur nach dem Aufschneiden. Jede Scheibe sieht aus wie ein kleines Gemüsemosaik und macht sofort Eindruck auf dem Tisch.
Tipps vom Koch
Am wichtigsten ist eine sehr niedrige bis mittel-niedrige Hitze – ist die Flamme zu stark, bräunt das Omelett außen schnell, bleibt innen aber roh und reißt beim Rollen. Die Eimasse direkt vor dem Eingießen umrühren, da sich das Gemüse gerne am Boden absetzt, und beim Rollen am besten mit zwei Pfannenwendern arbeiten, damit die Rolle gleichmäßig wird. Gib dem Omelett auf dem Brett einen Moment Ruhe, denn zu heiß verformt es sich beim Schneiden und die Scheiben werden ausgefranst.
Serviervorschläge
Gyeran Mari mit einer Schüssel gekochtem Reis und Kimchi servieren – so wird es in vielen koreanischen Haushalten an ruhigen Wochenendmorgen gegessen. Es passt auch sehr gut zu einer einfachen Gemüse- oder Misosuppe sowie zu grünem Tee oder kaltem Gerstentee. Bei Treffen mit Freunden kannst du die geschnittenen Rollen als Vorspeise zu alkoholfreiem Bier oder einem leichten, trockenen Reiswein anbieten.
Zutaten
- Ei - 4 Stück
- Möhre fein in sehr kleine Würfel geschnitten - 0.5 Stück
- Schnittlauch fein gehackt - 2 Esslöffel
- rote Paprika fein gehackt - 0.25 Stück
- Milch optional, für ein zarteres Omelett - 1 Esslöffel
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Pfeffer - 0.13 Teelöffel
- pflanzliches Öl zum Braten - 1 Esslöffel
- Sesam geröstet, optional - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, Milch, Salz und Pfeffer hinzufügen. Mit einer Gabel oder einem Schneebesen verquirlen, bis die Masse homogen und leicht schaumig ist.
- Fein gehackte Möhre, Paprika und Schnittlauch dazugeben und vermischen.
- In einer kleinen rechteckigen Pfanne (oder einer normalen runden Pfanne mit etwa 20 cm Durchmesser) das Öl bei niedriger Hitze erhitzen und in der ganzen Pfanne verteilen.
- Eine dünne Schicht der Eimasse (etwa 1/3 der Gesamtmenge) eingießen und die Pfanne kippen, damit sich das Ei gleichmäßig verteilt. 1–2 Minuten braten, bis der Boden gestockt ist und die Oberfläche noch leicht flüssig ist.
- Das Omelett von einer Seite zur anderen aufrollen, dabei mit einem Pfannenwender helfen. Bis etwa 2/3 der Pfannenbreite aufrollen und die Rolle an eine Seite der Pfanne schieben.
- Eine weitere dünne Portion Eimasse auf die freie Fläche der Pfanne gießen und die Rolle leicht anheben, damit etwas Masse darunterlaufen kann. Wieder 1–2 Minuten braten, bis sie stockt, dann weiter aufrollen, bis eine dickere Rolle entsteht.
- Mit der restlichen Eimasse wiederholen. Zum Schluss die gesamte Rolle noch 1–2 Minuten braten und vorsichtig wenden, damit sie von allen Seiten leicht gebräunt ist.
- Das Omelett auf ein Brett legen, 2–3 Minuten abkühlen lassen und dann in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Sesam bestreuen und servieren.
Aufbewahrung
Die geschnittenen Omelettrollen vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Kalt in der Lunchbox genießen oder kurz in der Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen.