Horiatiki omeleta – griechisches Omelett mit Gemüse und Feta Recipe
Dieses Omelett schmeckt wie eine warme Version des griechischen Salats: Eier, Tomaten, Paprika, Oliven und Feta in einer Pfanne. In Griechenland isst man ähnliche Gerichte oft als spätes Frühstück oder leichten Lunch, besonders im Sommer, wenn das Gemüse am aromatischsten ist. Es ist etwas zwischen spanischer Tortilla und italienischer Frittata, aber mit ganz eindeutig griechischem Charakter.
Dieses Omelett versetzt dich schon mit dem ersten Bissen auf eine griechische Insel: salziger Feta, saftige Tomaten, Oliven und Oregano ergeben einen Geschmack, der der klassischen Horiatiki sehr nahekommt – nur in einer warmen, sättigenderen Version. Da alles in einer Pfanne zubereitet wird, erhältst du etwas zwischen Tortilla und Frittata, aber mit deutlich mediterranem Charakter und dem Aroma von Olivenöl. Es ist eine großartige Möglichkeit, Sommergemüse einmal anders als im Salat zu verwenden.
Tipps vom Koch
Am wichtigsten ist es, den Saft der Tomaten gut zu reduzieren – wenn du diesen Schritt abkürzt, kann das Omelett wässrig und wenig fluffig werden. Die Eier wirklich bei sehr niedriger Hitze ohne Eile braten: Die Ränder sollen gestockt sein, die Mitte feucht, aber nicht flüssig – ein Deckel in den letzten 2–3 Minuten kann dabei helfen. Mit Salz sparsam umgehen, denn Feta und Oliven bringen bereits viel Salz mit; lieber auf dem Teller leicht nachsalzen, als ein zu salziges Gericht zu haben.
Serviervorschläge
Das Omelett mit einer Scheibe knusprigem Baguette oder Bauernbrot und einem einfachen Gurkensalat servieren, wenn du es als gemütliches Wochenendfrühstück zubereitest. Zum Lunch passt ein Glas gekühltes Wasser mit Zitrone oder ein leicht trockener Weißwein, zum Beispiel ein griechischer Assyrtiko. Es ist auch eine sehr praktische Idee für eine schnelle, warme Mahlzeit nach der Arbeit – das Omelett kann wie Pizza in Dreiecke geschnitten und gemeinsam am Tisch geteilt werden.
Zutaten
- Eier - 4 Stücke
- Feta-Käse - 80 g
- Tomate - 1 Stück
- Paprika - 0.5 Stücke
- Zwiebel - 0.5 Stücke
- Oliven - 8 Stück
- Olivenöl - 15 ml
- Milch - 20 ml
- Oregano - 0.5 Teelöffel
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Die Tomate in Würfel schneiden und überschüssige, wässrige Kerne entfernen, damit das Omelett nicht zu feucht wird. Die Paprika in dünne Streifen, die Zwiebel in feine Halbringe und die Oliven in Scheiben schneiden. Den Feta mit den Fingern in kleine Stücke zerbröseln.
- In einer mittelgroßen Pfanne (am besten antihaftbeschichtet) das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis sie weich und leicht glasig ist, aber nicht gebräunt.
- Die Paprika hinzufügen und weitere 3–4 Minuten braten, bis sie leicht weich wird. Dann Tomate und Oliven dazugeben und etwa 2 Minuten braten, bis ein Teil des Tomatensafts verdampft ist.
- In einer Schüssel die Eier mit Milch, Salz, Pfeffer und Oregano verquirlen, bis die Masse homogen und leicht schaumig ist.
- Die Hitze unter der Pfanne auf mittel-niedrig reduzieren. Das Gemüse gleichmäßig in der Pfanne verteilen und die Eimasse darübergießen, dabei die Pfanne leicht schwenken, damit die Eier überall hinlaufen.
- Sofort den zerbröselten Feta darüberstreuen. Das Omelett 5–7 Minuten bei niedriger Hitze ohne Rühren braten, bis die Ränder gestockt sind und die Mitte noch leicht feucht, aber nicht flüssig ist. Wenn du möchtest, kannst du die Pfanne mit einem Deckel abdecken, dann stockt die Oberfläche schneller.
- Wenn das Omelett gestockt, aber noch zart ist, vorsichtig mit Hilfe eines Pfannenwenders auf einen Teller gleiten lassen. Sofort servieren und in Dreiecke schneiden.
Aufbewahrung
Reste des Omeletts im Kühlschrank aufbewahren und am besten in der Pfanne oder in der Mikrowelle bei niedriger Leistung vorsichtig erwärmen, damit es nicht austrocknet.