Hasselback-Kartoffeln mit Käse und Speck auf amerikanische Art Recipe
Obwohl die Hasselback-Technik aus Schweden stammt, hat sie in den USA Karriere als eindrucksvolle Beilage zu Steaks und Grillfleisch gemacht. Die Kartoffeln werden in dünne Scheiben eingeschnitten, sodass sie an den Rändern knusprig und innen weich werden. In der amerikanischen Version kommen natürlich Käse und Speck dazu – warum auch nicht.
Hasselback-Kartoffeln in der amerikanischen Variante sind etwas zwischen einer Ofenkartoffel vom Lagerfeuer und einem vollwertigen Gericht aus einem Steakhouse. Durch die dichten Einschnitte bekommen sie hunderte knusprige Ränder, die Butter, Käse und Speckfett aufsaugen. Eine eindrucksvolle Beilage, die auf dem Teller aussieht, als hätte sie viel Arbeit gemacht, technisch aber sehr einfach ist.
Tipps vom Koch
Am wichtigsten ist, die Kartoffeln gleichmäßig einzuschneiden – die Stäbchen an den Seiten verhindern zuverlässig, dass du sie versehentlich ganz durchschneidest. Beim Backen solltest du das wiederholte Übergießen mit dem Fett vom Blech nicht auslassen, denn genau das sorgt für die goldene, knusprige Schale und das weiche Innere. Käse und Speck erst gegen Ende hinzufügen, sonst verbrennt der Speck und der Käse wird zu einer harten Kruste statt einer schön schmelzenden Schicht.
Serviervorschläge
Diese Kartoffeln sind ideal zu Grillsteak, Brathähnchen oder als Hauptgericht mit einem großen Salat mit Vinaigrette, wenn du Lust auf etwas sehr Herzhaftes hast. Sie eignen sich hervorragend für heimische „amerikanische“ Filmabende oder als Star auf dem Tisch beim gemeinsamen Fußballschauen mit Freunden. Dazu passen IPA-Bier, Cider oder hausgemachte Limonade mit Limette, die die kräftigen Aromen von Käse und Speck ausbalanciert.
Zutaten
- Kartoffeln - 8 Stück
- Speck - 100 g
- Cheddar - 120 g
- Butter - 40 g
- Pflanzenöl - 1 Esslöffel
- Knoblauch - 2 Stück
- edelsüßes Paprikapulver - 1 Teelöffel
- Salz - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.5 Teelöffel
- Schnittlauch - 3 Esslöffel
- saure Sahne - 100 g
Zubereitung
- Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Kartoffeln unter fließendem Wasser mit einer Bürste gründlich schrubben, nicht schälen. Mit Küchenpapier trocknen.
- Jede Kartoffel zwischen zwei Holzstäbchen oder Kochlöffelstiele legen, damit sie beim Schneiden nicht ganz durchtrennt wird. Mit einem scharfen Messer in sehr dichten Abständen (alle 2–3 mm) einschneiden, kurz vor dem Boden stoppen – die Kartoffel soll sich wie ein Fächer öffnen, aber zusammenhalten.
- In einer kleinen Schüssel geschmolzene Butter, Öl, fein geriebenen Knoblauch, Paprikapulver, Salz und Pfeffer verrühren.
- Die Kartoffeln auf das Blech legen und gründlich mit der Butter-Gewürz-Mischung bestreichen, dabei etwas Fett in die Einschnitte laufen lassen.
- Das Blech in den Ofen schieben und 40 Minuten backen. Alle 15 Minuten das Blech herausziehen und die Kartoffeln erneut mit dem Fett vom Blech übergießen.
- In der Zwischenzeit den Speck in kleine Streifen schneiden und in einer trockenen Pfanne 5–7 Minuten braten, bis er braun und knusprig ist. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Nach 40 Minuten Backzeit die Kartoffeln mit geriebenem Cheddar bestreuen, dabei darauf achten, dass etwas Käse in die Einschnitte fällt. Den angebratenen Speck darüber verteilen.
- Weitere 15–20 Minuten backen, bis die Kartoffeln innen weich sind (mit einer Gabel prüfen), die Ränder kräftig goldbraun sind und der Käse vollständig geschmolzen und leicht gebräunt ist.
- Die Kartoffeln nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit gehacktem Schnittlauch bestreuen. Heiß mit einem Klecks saurer Sahne oder Joghurt obenauf servieren.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Kartoffeln abkühlen lassen und im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 1–2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen im Ofen oder Airfryer backen, bis sie wieder heiß und die Ränder knusprig sind.