Griechische Ofenkartoffeln mit Zitrone und Oregano Recipe
Diese Kartoffeln sind eine klassische Beilage in griechischen Tavernen – sie duften nach Zitrone, Knoblauch und Oregano und sind innen weich wie Püree. Oft werden sie zu Braten oder Fisch serviert, können aber mit Salat und Joghurtsauce genauso gut die Hauptrolle spielen. Eine großartige Art, ganz normale Kartoffeln nach Urlaub schmecken zu lassen.
Diese Kartoffeln duften wie eine kleine Taverne am Meer – säuerliche Zitrone verbindet sich mit intensivem Oregano und Knoblauch, während sie innen so weich sind, dass sie an Püree in einer knusprigen Hülle erinnern. Das Garen in Brühe sorgt dafür, dass jedes Stück von innen mit dem Sud durchzogen ist und nicht nur von außen gewürzt wird – das unterscheidet sie von gewöhnlichen Ofenkartoffeln. Es ist eine dieser Beilagen, die ein einfaches Stück Fleisch oder Fisch in ein vollwertiges griechisches Gericht verwandeln können.
Tipps vom Koch
Am wichtigsten ist, dass die Kartoffeln möglichst gleichmäßig in Spalten geschnitten sind – dann treffen der weiche Kern und die knusprigen Ränder genau gleichzeitig den perfekten Garpunkt. Wenn du siehst, dass am Ende der Backzeit noch viel Flüssigkeit in der Form ist, lass die Kartoffeln ein paar Minuten länger ohne Folie im Ofen, bis der Sud eindickt und leicht reduziert. Achte außerdem darauf, die Temperatur nicht zu hoch zu wählen – über 210°C können die Kartoffeln außen verbrennen, bevor sie innen weich sind.
Serviervorschläge
Am besten schmecken sie mit einem einfachen griechischen Salat und einer dicken Joghurt-Knoblauch-Sauce, die die Zitronensäure abmildert. Dazu passt ein leichtes Weißwein wie Sauvignon Blanc oder einfach gut gekühltes Wasser mit einer Zitronenscheibe. Ich mache dieses Gericht oft als Beilage zu gegrilltem Hähnchen bei sommerlichen Treffen auf dem Balkon – die Gäste essen die Kartoffeln immer bis zum letzten Stück auf.
Zutaten
- Kartoffeln geschält, in Spalten geschnitten - 1 kg
- Knoblauch mit dem Messer leicht angedrückt - 4 Zehen
- Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe - 250 ml
- Zitronensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
- Olivenöl - 4 Esslöffel
- Oregano, getrocknet - 1.5 Teelöffel
- Salz oder nach Geschmack - 1 Teelöffel
- Schwarzer Pfeffer - 0.5 Teelöffel
- Zitrone in dünne Scheiben geschnitten, optional zum Mitbacken - 0.5 Stück
- Petersilie gehackte glatte Petersilie zum Bestreuen - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform oder flache Bratreine dünn mit Olivenöl einfetten.
- Die Kartoffeln schälen, abspülen und in möglichst gleich große Spalten schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
- In einer großen Schüssel Brühe, Zitronensaft, Olivenöl, Oregano, Salz und Pfeffer verrühren. Die angedrückten Knoblauchzehen hinzufügen.
- Die Kartoffeln in die Schüssel mit der Marinade geben und mit den Händen oder einem großen Löffel gründlich mischen, sodass jedes Stück gut mit Flüssigkeit überzogen ist.
- Die Kartoffeln zusammen mit der gesamten Marinade in die Auflaufform geben und in einer Lage verteilen. Wenn du Zitronenscheiben verwendest, diese obenauf legen.
- Die Form mit Alufolie abdecken (glänzende Seite nach innen) und für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen. In dieser Zeit sollten die Kartoffeln im Sud teilweise garen.
- Nach 30 Minuten die Folie entfernen, die Kartoffeln vorsichtig durchmischen und weitere 20–25 Minuten ohne Abdeckung backen, bis der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist und die Kartoffeln goldbraun und an den Rändern leicht gebräunt sind.
- Mit einer Gabel prüfen, ob die Kartoffeln innen weich sind. Falls sie noch etwas fest sind, weitere 5–10 Minuten backen.
- Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen die Knoblauchzehen entfernen, wenn du sie nicht im Ganzen essen möchtest. Die Kartoffeln mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Kartoffeln nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Zum Aufwärmen im Ofen oder in der Pfanne erhitzen, damit sie wieder knusprig werden. Die restliche Zitronen-Brühe getrennt in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen als Dressing oder zum Verfeinern anderer Gerichte verwenden.