Gâteau aux carottes – französischer Karottenkuchen mit Nüssen Recipe
Der französische Karottenkuchen ist leichter als sein amerikanischer Cousin – weniger Creme, dafür mehr zarter, saftiger Teig mit Zimtaroma. Er ist der Lieblingskuchen vieler Cafés und wird zum Nachmittags-Espresso oder Tee serviert. Die Karotten sorgen dafür, dass der Kuchen lange frisch und weich bleibt, und die Nüsse bringen eine angenehme Knusprigkeit.
Dieser französische Karottenkuchen setzt den Schwerpunkt auf einen luftigen, saftigen Teig statt auf eine dicke Cremeschicht – perfekt für alle, die es aromatisch, aber nicht zu schwer mögen.
Tipps vom Koch
Reibe die Karotten fein, damit sie gleichmäßig im Teig verteilt sind und ihn schön saftig halten. Rühre den Teig nur so lange wie nötig, sonst wird der Kuchen dicht statt locker.
Serviervorschläge
Besonders gut passt er zu einem kräftigen Espresso oder schwarzem Tee. In kleine Würfel geschnitten eignet er sich auch hervorragend als Fingerfood für Buffets.
Zutaten
- Karotten fein gerieben - 250 g
- Weizenmehl - 200 g
- Zucker - 150 g
- pflanzliches Öl z.B. Rapsöl - 120 ml
- Ei - 3 Stück
- Backpulver - 2 Teelöffel
- gemahlener Zimt - 1 Teelöffel
- Walnüsse grob gehackt - 60 g
- Rosinen optional, in warmem Wasser eingeweicht - 40 g
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Puderzucker zum Bestäuben nach dem Backen - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform oder Springform mit etwa 22 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
- Karotten schälen und fein reiben. Falls du Rosinen verwendest, diese 5–10 Minuten in warmem Wasser einweichen, dann abgießen und trockentupfen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt, Salz und die gehackten Nüsse mischen.
- In einer zweiten Schüssel Eier mit Zucker 2–3 Minuten mit dem Mixer oder Schneebesen aufschlagen, bis die Masse etwas heller und schaumig wird.
- Öl zu den Eiern gießen und verrühren, bis alles verbunden ist.
- Geriebene Karotten und Rosinen hinzufügen und vorsichtig mit einem Löffel unterheben.
- Die trockenen Zutaten zu den feuchten geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist – nicht zu lange mischen, damit der Kuchen nicht kompakt wird.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche mit einem Löffel glattstreichen.
- Etwa 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen, das in die Mitte des Kuchens gesteckt wird, sauber oder nur mit ein paar feuchten Krümeln, aber ohne rohen Teig herauskommt.
- Die Form aus dem Ofen nehmen, den Kuchen 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren die Oberfläche mit Puderzucker bestäuben.
Aufbewahrung
Reste des Kuchens in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Bei Zimmertemperatur innerhalb von 1–2 Tagen aufessen oder im Kühlschrank bis zu 4 Tage lagern. Vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen, damit die Textur wieder weich und saftig wird.
Dieser Kuchen ist ein unkomplizierter Alltagsklassiker: schnell zusammengerührt, ohne aufwendige Deko – und doch immer wieder der erste, der bei Kaffeerunden aufgegessen ist.