Fakes soupa – griechische Suppe aus Linsen mit Essig und Kräutern Recipe
Fakes soupa ist eine einfache, aber sehr sättigende griechische Suppe aus braunen Linsen, Tomaten und Gemüse. Am Ende wird sie mit Essig und Olivenöl abgeschmeckt, was einen interessanten, leicht säuerlichen Geschmack ergibt, anders als bei typischen deutschen oder polnischen Suppen. In Griechenland ist sie ein Alltagsgericht unter der Woche, ähnlich wie unsere Linsensuppe, nur olivenölreicher und kräuteriger.
Fakes soupa ist die Essenz griechischer Hausmannskost – ein paar einfache Zutaten, viel Olivenöl und der obligatorische Essig am Ende, der der Suppe ihre charakteristische, leicht säuerliche Note verleiht. Im Gegensatz zu vielen mitteleuropäischen Linsensuppen ist sie leichter, kräuteriger und ohne Sahne, aber dennoch sehr sättigend. Ein typisches Alltagsgericht, das sich leicht in den Wochenplan integrieren lässt – statt belegter Brote oder schneller Pasta.
Tipps vom Koch
Achte darauf, dass die Linsen nur bei kleiner Hitze köcheln – zu starkes Kochen kann sie zerfallen lassen und die Suppe verliert ihre angenehme Struktur. Den Essig erst auf dem Teller, nach dem Herunternehmen vom Herd, hinzufügen, sonst wird der Geschmack flach und aggressiv. Wenn du eine cremigere Konsistenz magst, kannst du zum Schluss 1–2 Kellen Suppe pürieren und wieder in den Topf geben, statt alles zu mixen.
Serviervorschläge
Diese Suppe ist ideal für einen hektischen Arbeitstag – du kannst sie abends kochen und am nächsten Tag nur noch aufwärmen und direkt in der Schüssel mit Essig abschmecken. Serviere sie mit einer Scheibe Vollkornbrot, am besten in der Pfanne trocken angeröstet und mit Olivenöl beträufelt, sowie ein paar griechischen Oliven. Sie passt auch gut zu einem leichten Salat aus Gurke und Tomate, wenn du eine vollständige, aber dennoch recht leichte Mahlzeit möchtest.
Zutaten
- braune Linsen trocken, abgespült - 250 g
- Möhre in kleine Würfel geschnitten - 2 Stück
- Stangensellerie in Scheiben geschnitten - 2 Stängel
- Zwiebel gehackt - 1 Stück
- Knoblauch gehackt - 3 Zehe
- Tomaten aus der Dose gehackt - 200 g
- Lorbeerblatt - 2 Stück
- Oregano, getrocknet - 1 Teelöffel
- Olivenöl zum Kochen und Servieren - 3 Esslöffel
- Rotweinessig zum Servieren, Menge nach Geschmack - 2 Esslöffel
- Salz oder nach Geschmack - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
- Wasser - 1.5 l
- Lorbeerblatt Feld bewusst leer gelassen, verwende das vorherige Blatt - 0 Stück
Zubereitung
- In einem großen Topf 2 Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die gehackte Zwiebel hinzufügen und 3–5 Minuten anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne zu bräunen.
- Möhre, Stangensellerie und Knoblauch hinzufügen. Weitere 3–4 Minuten unter Rühren anbraten, bis das Gemüse leicht weich wird.
- Die abgespülten Linsen hinzufügen, Tomaten aus der Dose, Lorbeerblätter, Oregano und Wasser dazugeben. Umrühren, zum Kochen bringen und die Hitze dann auf klein stellen.
- Die Suppe zugedeckt 30–35 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich, aber nicht zerkocht sind. Zwischendurch gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ansetzt.
- Zum Ende der Garzeit die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist sie zu dick, etwas Wasser nachgießen; ist sie zu dünn, ein paar Minuten ohne Deckel weiterköcheln lassen.
- Die Lorbeerblätter entfernen. Die Suppe in Schalen füllen, jeweils mit einem Teelöffel Olivenöl und 1–2 Teelöffeln Rotweinessig beträufeln (mit der kleineren Menge beginnen und probieren).
- Heiß mit einer Scheibe Brot oder Croutons servieren.
Aufbewahrung
Die Suppe hält sich in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank 3–4 Tage und lässt sich sehr gut einfrieren. Beim Aufwärmen eventuell etwas Wasser hinzufügen, da Linsen beim Stehen weiter Flüssigkeit aufnehmen. Essig immer erst beim Servieren frisch dazugeben.