Ensalada de nopales mit Tomate, Zwiebel und Feta Recipe
Dieser Salat aus Kaktus, Tomate und salzigem Feta ist ein frisches, leichtes Gericht, das in Mexiko an heißen Tagen häufig auf den Tisch kommt. Kaktus hat einen leicht säuerlichen Geschmack und eine knackige, aber zarte Textur – ein bisschen wie eine Mischung aus grünen Bohnen und Gurke. In Kombination mit Limette und Koriander wirkt er wie eine essbare Klimaanlage.
Ensalada de nopales ist eines dieser Gerichte, das in Mexiko an den heißesten Nachmittagen direkt aus dem Kühlschrank kommt – leicht säuerlicher Kaktus, saftige Tomaten und salziger Feta ergeben eine besonders erfrischende Kombination. Nopales haben eine ungewöhnliche, elastische Textur und einen Geschmack zwischen grünem Gemüse und Gurke, der zusammen mit Limette und Koriander den Effekt eines „knackigen Zitrussalats“ erzeugt. Der Kontrast der Texturen – weicher Käse, fester Kaktus und leicht knackige Zwiebel – sorgt dafür, dass jeder Bissen anders ist.
Tipps vom Koch
Bei frischen Nopales ist gründliches Säubern der Ränder und Stachelreste entscheidend – mach das auf einem Brett mit einem scharfen Messer und dicken Handschuhen, damit du dich nicht stichst. Nach dem Kochen die Kaktusstreifen unbedingt unter kaltem Wasser abspülen und mit der Hand bewegen, bis die schleimige Schicht verschwunden ist; wenn sie noch klebrig sind, noch einmal abspülen und gut im Sieb abtropfen lassen. Feta immer ganz zum Schluss hinzufügen und nur vorsichtig unterheben, damit er nicht zu einer Paste zerfällt.
Serviervorschläge
Du kannst diesen Salat als leichtes Abendessen mit einer Scheibe knusprigem Baguette servieren oder als Beilage zu gegrilltem Hähnchen oder Fisch – er durchbricht hervorragend die Fettigkeit des Fleisches. Dazu passt gut gekühlter, säurebetonter Weißwein, z.B. Sauvignon Blanc, oder Wasser mit viel Eis, Limette und einer Gurkenscheibe. Ein ideales Gericht für den Balkontisch an einem heißen Sommerabend, wenn du lieber einen kleinen Elektrogrill als ein großes Feuer anmachst.
Zutaten
- Nopales frische, von Stacheln befreite Kaktusplatten oder in Streifen aus dem Glas - 400 g
- Tomaten mittelgroß, fest - 3 Stück
- rote Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- Feta in Würfel oder Stücke zerbröselt - 120 g
- frischer Koriander Blätter und zarte Stängel - 10 g
- Limette für den Saft - 2 Stück
- Pflanzenöl z.B. Rapsöl oder Traubenkernöl - 3 Esslöffel
- getrockneter Oregano - 0.5 Teelöffel
- Salz oder nach Geschmack, bedenke, dass Feta salzig ist - 0.5 Teelöffel
- gemahlener schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
- Lorbeerblatt zum Kochen der Nopales - 1 Stück
- Knoblauchzehe zum Kochen der Nopales - 1 Stück
Zubereitung
- Wenn du frische Nopales verwendest, diese abspülen, die harten Ränder und eventuelle Stachelreste abschneiden und anschließend in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Nopales aus dem Glas in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser abspülen.
- Wasser in einen Topf geben, sodass die Nopales bedeckt sind, Lorbeerblatt, die halbierte Knoblauchzehe und eine Prise Salz hinzufügen. Zum Kochen bringen, die Nopales hineingeben und 10–12 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis sie weich, aber noch leicht elastisch sind. Das Wasser kann leicht schleimig werden – das ist normal.
- Die gekochten Nopales in ein Sieb abgießen und unter kaltem Wasser abspülen, dabei mit der Hand bewegen, bis sie nicht mehr glitschig sind. Einige Minuten abtropfen lassen.
- Die Tomaten in mittelgroße Würfel schneiden, die Zwiebel in feine Streifen, den Koriander grob hacken. Den Feta in 1–2 cm große Stücke zerbröseln.
- In einer großen Schüssel den Saft der Limetten, Öl, Oregano, Salz und Pfeffer verrühren. Mit einer Gabel etwa 20–30 Sekunden mischen, bis ein homogener Dressing entsteht.
- Die gut abgetropften Nopales, Tomaten, Zwiebel und Koriander in die Schüssel zum Dressing geben. Vorsichtig mischen, zum Schluss den Feta hinzufügen und nur leicht unterheben, damit die Stücke nicht zerfallen. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz oder Limette nachwürzen. Nach 10 Minuten Ruhezeit servieren, damit sich die Aromen verbinden.
Aufbewahrung
Reste des Salats in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Der Salat wird mit der Zeit etwas saftiger, bleibt aber frisch, solange er gut gekühlt ist. Feta kann mit der Zeit stärker zerfallen, beeinflusst den Geschmack jedoch nicht negativ.