Ensalada de nopales mit Orange und Radieschen Recipe
Diese Variante des Nopales-Salats verbindet leicht säuerliche Kaktusstücke mit saftiger Orange und knackigen Radieschen. In Mexiko erscheinen solche Salate oft bei Familienessen als leichte, gemüsige Ergänzung zu kräftigeren Fleischgerichten. Im Geschmack erinnert er an eine Mischung aus leicht milchsauer eingelegter Gurke und einem dezent zitrusfrischen Salat – frisch, knackig und sehr erfrischend.
Ensalada de nopales mit Orange und Radieschen ist eine ungewöhnliche Kombination aus leicht säuerlichem Kaktus, saftigen Zitrusfrüchten und der pikant-knackigen Schärfe von Radieschen. In mexikanischen Haushalten balanciert dieser Salat oft schwere Fleischgerichte aus und bringt Leichtigkeit und Frische auf den Tisch. Geschmacklich liegt er irgendwo zwischen milchsauer eingelegter Gurke und einem zitrusbetonten Salat – sehr frisch, leicht kräuterig und angenehm knackig.
Tipps vom Koch
Entscheidend ist, die gekochten Nopales gründlich mit kaltem Wasser abzuspülen, um den Schleim zu entfernen – diesen Schritt solltest du nicht abkürzen, denn davon hängt die Textur des Salats ab. Sehr dünn geschnittene Radieschen sorgen für angenehmen Biss, ohne den Geschmack zu dominieren; bei größeren Mengen kannst du eine Mandoline verwenden. Das Dressing erst kurz vor dem Mischen mit Gemüse und Obst anrühren und den Salat vorsichtig mischen, damit die Orangenstücke nicht zerdrückt werden und alles nicht zu einem „Kompott“ wird.
Serviervorschläge
Serviere ihn als kühlen Gemüse-Obst-Salat zu gegrilltem Schweinefleisch, Hähnchen oder Fisch – ideal für Sommergrills im Garten. Dazu passen Wasser mit Limette und Minze oder ein trockener Weißwein, wenn du ihn zum Wochenendessen reichst. Ich stelle diesen Salat gern in einer großen Schüssel in die Mitte des Tisches, wenn wir einen „mexikanischen Tisch“ mit Tacos, Bohnen und Reis machen – jeder greift danach wie nach einem bunten Krautsalat.
Zutaten
- Nopales (Kaktusblätter) - 400 g
- Orange - 2 Stück
- Radieschen - 6 Stück
- Zwiebel - 0.5 Stück
- Käse - 80 g
- Koriander - 10 g
- Olivenöl - 3 Esslöffel
- Essig - 1 Esslöffel
- Knoblauch - 1 Zehe
- Oregano - 0.5 Teelöffel
- Salz - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Wenn du frische Nopales verwendest, die Kaktusblätter (mit Handschuhen) von den Stacheln befreien, abspülen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
- In einem Topf Wasser mit 0,5 Teelöffel Salz zum Kochen bringen, die geschnittenen Nopales hineingeben und 10–12 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, um den Schleim zu entfernen.
- Orangen schälen, auch die weiße Haut entfernen, in Spalten oder größere Würfel schneiden und den austretenden Saft auffangen – er wird für das Dressing benötigt.
- Radieschen in sehr dünne Scheiben schneiden, Zwiebel in feine Streifen, Käse mit den Fingern in kleine Stücke zerbröseln, Koriander hacken.
- In einer kleinen Schüssel Olivenöl, Essig, die gepresste Knoblauchzehe, Oregano, den aufgefangenen Orangensaft (von Brett und Schüssel), Salz und Pfeffer verrühren, bis ein homogenes Dressing entsteht.
- In einer großen Schüssel die gekochten und abgekühlten Nopales, Orangen, Radieschen und Zwiebel mischen. Mit dem Dressing übergießen und vorsichtig vermengen, damit die Früchte nicht zerdrückt werden.
- Zum Schluss den Salat mit zerbröseltem Käse und gehacktem Koriander bestreuen, sehr leicht unterheben oder den Käse als Dekoration obenauf liegen lassen.
- Den Salat mindestens 15 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen und anschließend gut gekühlt servieren.
Aufbewahrung
Den Salat abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am besten innerhalb von 1 Tag verzehren, da die Zitrusfrüchte sonst zu weich werden. Käse und eventuell Avocado getrennt lagern und erst frisch beim Servieren hinzufügen.