Eierpfannkuchen dan dan mit scharfem Sesam-Dressing Recipe
Das ist eine lockere, hausgemachte Version der berühmten Dan-Dan-Nudeln aus Sichuan, hier aber in Form von dünnen Eierpfannkuchen. Statt Nudeln hast du zarte Fladen, die mit einer aromatischen, leicht scharfen Sauce aus Sesampaste und Chili übergossen werden. In China sind solche schnellen Gerichte aus Eiern und Mehl eine häufige Wahl zum Frühstück oder als einfaches Mittagessen – sie machen satt, sind blitzschnell zubereitet und vertragen viele verschiedene Reste aus dem Kühlschrank.
Diese Eierpfannkuchen dan dan verbinden den Frühstückskomfort chinesischen Streetfoods mit einer intensiv sesamigen, leicht brennenden Sauce, die von Sichuan inspiriert ist. Statt schwerer Nudeln hast du zarte, elastische Fladen, die die Sauce wie ein Schwamm aufsaugen, sodass jeder Bissen cremig, pikant und voller Umami ist. Eine großartige Möglichkeit, den Charakter von Dan Dan Mian kennenzulernen, ohne nach exotischen Zutaten suchen zu müssen.
Tipps vom Koch
Der Teig für die Pfannkuchen sollte die Konsistenz von flüssiger Sahne haben – wenn du nach dem ersten Pfannkuchen dicke Ränder siehst, gib etwas mehr Wasser dazu. Brate auf einer gut erhitzten, aber nicht rauchenden Pfanne und wende nicht zu früh: Der Pfannkuchen sollte sich von selbst leicht vom Boden lösen. Die Sauce nach und nach anrühren, dabei Wasser esslöffelweise zugeben, bis sie glatt und gießfähig ist, denn zu dicke Sauce macht die Pfannkuchen kompakt und schwer.
Serviervorschläge
Serviere sie direkt nach der Zubereitung, mit Sauce übergossen und großzügig mit Schnittlauch, geröstetem Sesam und – wenn du magst – knuspriger Schalotte bestreut. Dazu passt Jasmintee oder ein einfacher schwarzer Tee mit Zitrone, der die Schärfe mildert. Das Gericht ist ideal für ein entspanntes Wochenendfrühstück oder ein schnelles, sättigendes Abendessen nach der Arbeit, wenn der Kühlschrank fast leer ist.
Zutaten
- Eier - 4 Stück
- Mehl Typ 450–550 - 120 g
- Wasser lauwarm - 220 ml
- Salz - 0.5 Teelöffel
- Öl z. B. Raps- oder Erdnussöl - 3 Esslöffel
- Sesampaste Tahini oder chinesische Sesampaste chinesische ist dunkler; Tahini ist möglich - 3 Esslöffel
- Sojasauce hell - 2 Esslöffel
- Essig Reisessig; Apfelessig als Ersatz möglich - 1.5 Esslöffel
- Chiliöl (la jiao you) oder ein anderes scharfes Öl; Menge nach Geschmack - 2 Esslöffel
- Zucker - 1 Teelöffel
- Knoblauch fein gehackt oder gerieben - 2 Zehen
- Schnittlauch gehackt, zum Servieren - 3 Esslöffel
- gerösteter Sesam weiß oder schwarz, zum Bestreuen - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, Salz hinzufügen und leicht mit einer Gabel verquirlen.
- Mehl zugeben und nach und nach Wasser einrühren, dabei mit dem Schneebesen rühren, bis ein glatter, recht dünnflüssiger Pfannkuchenteig ohne Klümpchen entsteht. 5 Minuten ruhen lassen.
- In einer kleinen Schüssel die Sesampaste mit Sojasauce, Reisessig, Zucker und Knoblauch verrühren. 2–3 Esslöffel warmes Wasser hinzufügen und rühren, bis die Sauce glatt und leicht flüssig ist, etwa wie Sahne. Zum Schluss das Chiliöl einrühren.
- Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Dünn mit Öl bestreichen (z. B. mit Pinsel oder Küchenpapier).
- Eine Portion Teig (etwa 1 Schöpfkelle) in die Pfanne geben und durch Schwenken der Pfanne zu einem dünnen Fladen verteilen. Etwa 1–2 Minuten braten, bis die Oberfläche gestockt ist und die Unterseite leicht gebräunt ist.
- Den Pfannkuchen wenden und weitere 30–60 Sekunden braten. Auf einen Teller legen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren und bei Bedarf etwas Öl in die Pfanne geben.
- Die fertigen Pfannkuchen zu Rollen aufrollen oder zu Dreiecken falten. Auf Tellern anrichten.
- Die Pfannkuchen mit der scharf-sesamigen Sauce übergießen, mit gehacktem Schnittlauch und geröstetem Sesam bestreuen. Sofort servieren, solange sie noch warm sind.
Aufbewahrung
Abgekühlte, ungefüllte Pfannkuchen in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren und in der Pfanne oder Mikrowelle kurz aufwärmen. Die Sesamsauce getrennt im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren gut durchrühren; bei Bedarf mit etwas warmem Wasser verdünnen.