Deutsche Kartoffelpuffer (Kartoffelpfannkuchen) Recipe
Kartoffelpuffer sind deutsche Kartoffelpfannkuchen, die oft süß mit Apfelmus oder herzhaft mit Knoblauchsauce serviert werden. In Deutschland findet man sie auf Weihnachtsmärkten, wo sie auf großen Pfannen gebraten werden und die ganze Straße nach ihnen duftet. Außen sind sie knusprig, innen weich – sehr ähnlich zu polnischen Kartoffelplacki, werden aber häufiger als Snack gegessen.
Kartoffelpuffer sind deutsche Kartoffelpfannkuchen, die genau so duften wie ein Weihnachtsmarkt – nach heißem Öl, Kartoffeln und manchmal süßem Apfelmus. Sie sind dünner und oft knuspriger als typische polnische Kartoffelplacki, weil sie eher als Snack aus der Hand als als klassisches Mittagsgericht gegessen werden. Ihr besonderer Reiz liegt darin, dass sie sowohl in der süßen als auch in der herzhaften Version hervorragend funktionieren.
Tipps vom Koch
Nach dem Reiben die Kartoffeln wirklich gründlich in den Händen oder in einem Tuch ausdrücken – zu viel Flüssigkeit ist der größte Feind knuspriger Puffer. In gut erhitztem Fett braten, aber nicht auf maximaler Hitze, damit die Puffer innen gar werden, bevor sie außen zu dunkel werden. Wenn du eine größere Menge für ein Treffen zubereitest, halte die fertigen Kartoffelpuffer im Ofen bei etwa 80–90 °C warm – so bleiben sie knusprig.
Serviervorschläge
Süß mit Apfelmus oder dickem Joghurt und Zimt servieren – genau wie auf deutschen Weihnachtsmärkten. In der herzhaften Version schmecken sie hervorragend mit Knoblauchsauce, Räucherlachs oder einfach mit saurer Sahne und Schnittlauch. Sie sind der ideale Snack für einen Filmabend zu Hause, bei dem sich jeder seine Lieblingsbeilagen von einem kleinen „Buffet“ auf dem Tisch aussuchen kann.
Zutaten
- Kartoffeln mehligkochend, für Puffer - 800 g
- Zwiebel klein - 1 Stück
- Ei - 2 Stück
- Weizenmehl - 3 Esslöffel
- Salz oder nach Geschmack - 0.75 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer, gemahlen - 0.25 Teelöffel
- Pflanzenöl zum Braten, so viel, dass der Pfannenboden dünn bedeckt ist
- Apfelmus zum süßen Servieren - 300 g
- saure Sahne 18 % zum herzhaften Servieren, optional - 150 g
- Knoblauch durch die Presse zur Sahne gedrückt, optional - 1 Zehe
Zubereitung
- Kartoffeln schälen und auf einer feinen Reibe raspeln. Zwiebel schälen und ebenfalls fein reiben.
- Die geriebene Kartoffelmasse in ein Sieb über einer Schüssel geben und 5 Minuten stehen lassen, damit überschüssige Flüssigkeit abtropfen kann. Dann die Masse mit der Hand oder einem Löffel leicht ausdrücken, aber nicht komplett trocken pressen.
- In einer Schüssel die ausgedrückten Kartoffeln mit der Zwiebel, den Eiern, dem Mehl, Salz und Pfeffer vermischen. Die Masse sollte dick, aber noch mit einem Löffel portionierbar sein. Ist sie zu flüssig, etwas Mehl hinzufügen.
- In einer großen Pfanne eine dünne Schicht Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Wenn das Öl heiß ist (beim Hineingeben einer kleinen Menge Teig sollten sich Bläschen bilden), mit einem Löffel Portionen der Masse hineingeben und leicht flachdrücken, sodass dünne Puffer entstehen.
- Die Puffer 3–4 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Nach dem Braten auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
- Wenn du die Puffer süß servieren möchtest, sofort mit Apfelmus servieren. Für die herzhafte Variante die saure Sahne mit dem durchgepressten Knoblauch und einer Prise Salz verrühren und als Sauce zu den Puffern reichen.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Kartoffelpuffer im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter aufbewahren. Zum Aufwärmen am besten in der Pfanne oder im Ofen erhitzen, damit sie wieder knusprig werden; in der Mikrowelle werden sie weicher.