Crostata ricotta e cioccolato – Tarte mit Ricotta und Schokolade Recipe

Crostata mit Ricotta und Schokolade ist ein klassischer italienischer Kuchen: ein mürber, buttriger Boden und eine zarte, leicht vanillige Käsefüllung mit Schokoladenstückchen. In Italien wird sie oft zu Feiertagen oder Familienfeiern gebacken – etwas zwischen Käsekuchen und Tarte. Sie ist weniger schwer als ein polnischer Käsekuchen und hat dank der Ricotta eine sehr feine, cremige Struktur.

Crostata mit Ricotta und Schokolade ist eine Variante der klassischen italienischen Crostate, die meist mit Aprikosen- oder Sauerkirschmarmelade gefüllt werden. In Rom und Süditalien sind Versionen mit Ricotta besonders zu Feiertagen und Familienessen beliebt, weil sie sich gut transportieren lassen und auch bei Zimmertemperatur serviert werden können.

Crostata mit Ricotta und Schokolade verbindet einen knusprigen, buttrigen Boden mit einer leichten, cremigen Käsefüllung, in der sich schmelzende Schokoladenstücke verbergen. Sie ist weniger schwer als ein typischer polnischer Käsekuchen und erinnert eher an ein elegantes Dessert aus einer römischen Pasticceria – mit deutlicher Vanillenote und feiner Süße. Dieser Kuchen lässt sich außerdem sehr gut transportieren: Man kann ihn morgens backen und in einer Box zu einem Familientreffen oder Festessen mitnehmen.

Warum diese Version funktioniert

  • Gut gekühlter Mürbeteig behält seine Form und bleibt buttrig, statt hart zu werden.
  • Abgetropfte und zerdrückte Ricotta sorgt für eine glatte Füllung, die gleichmäßig fest wird.
  • Das Verhältnis von Ricotta zu Eiern und Zucker ergibt eine leichte, aber nach dem Backen stabile Masse.
  • Das Teiggitter lässt Feuchtigkeit aus der Füllung entweichen, sodass die Mitte nicht wässrig bleibt.
Crostata ricotta e cioccolato – Tarte mit Ricotta und Schokolade

Tipps vom Koch

Den Mürbeteig zügig nur so lange kneten, bis die Zutaten sich verbinden, und anschließend unbedingt im Kühlschrank kühlen, damit er nach dem Backen wirklich mürbe ist und nicht von den Rändern herunterrutscht. Die Ricotta gut abtropfen lassen oder zumindest gründlich verrühren und zerdrücken, damit keine Klümpchen bleiben, und die Eier in Zimmertemperatur verwenden – so wird die Füllung glatt und backt gleichmäßig. Die Backzeit im Auge behalten: Die Ricottamasse soll gestockt sein, aber beim Bewegen der Form noch leicht „wackeln“, da sie außerhalb des Ofens noch nachzieht.

Serviervorschläge

Am besten vollständig ausgekühlt, leicht gekühlt servieren, mit einer Tasse Espresso oder Cappuccino nach dem Sonntagsessen. An heißen Tagen kannst du sie mit ein paar Himbeeren oder Erdbeeren und einem Klecks Schlagsahne servieren – das nimmt etwas von der Süße der Schokolade. Sie ist auch ein hervorragendes Dessert für Feiertage oder Namenstage – sie lässt sich sauber in gleichmäßige Stücke schneiden und macht sich gut auf der Kaffeetafel neben anderen Kuchen.

Worauf man achten sollte

  • Den Mürbeteig nicht zu lange kneten – erwärmte Butter macht den Boden hart.
  • Die Ricotta muss gut abtropfen; ist die Masse zu feucht, kann die Füllung innen flüssig bleiben.
  • Nicht zu lange backen – wenn die Mitte sich bei leichtem Druck federnd anfühlt, ist der Kuchen fertig.

Ersatzzutaten

  • Ricotta kannst du durch gut gewolften, gründlich abgetropften Quark für Käsekuchen ersetzen.
  • Statt Vanilleextrakt kannst du Zucker mit echter Vanille verwenden.
  • Einen Teil der Zartbitterschokolade kannst du durch Vollmilchschokolade austauschen, um den Geschmack milder zu machen.
Vorbereitungszeit
30 Min
Kochzeit
45 Min
Gesamtzeit
75 Min
Portionen
10

Zutaten

  • Mehl für den Mürbeteig - 300 g
  • kalte Butter in Würfel geschnitten - 150 g
  • Zucker 80 g für den Teig, 40 g für die Füllung - 120 g
  • Eier 2 für den Teig, 1 für die Füllung - 3 Stück
  • Ricotta gut abgetropft - 500 g
  • Zartbitter- oder Milchschokolade in kleine Stücke gehackt - 100 g
  • abgeriebene Zitronenschale nur der gelbe Teil - 1 Stück
  • Vanilleextrakt oder Vanillinzucker - 1 Teelöffel
  • Prise Salz für den Teig - 1 Prise
  • Zucker (optional)
Hauptzutat: Ricotta

Zubereitung

  1. Den Mürbeteig vorbereiten: Mehl, 80 g Puderzucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Die kalte, gewürfelte Butter hinzufügen. Mit den Fingern verreiben oder mit einem Messer hacken, bis feine Krümel entstehen, die feuchtem Sand ähneln.
  2. 2 Eier hinzufügen und den Teig zügig nur so lange kneten, bis die Zutaten sich verbinden. Wenn er sehr trocken ist, 1–2 Esslöffel kaltes Wasser zugeben. Zu einer Kugel formen, zu einer Scheibe flachdrücken, in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: Ricotta in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren, bis sie glatt ist. 40 g Puderzucker, 1 Ei, Zitronenschale und Vanille hinzufügen. Verrühren, bis die Masse homogen ist. Zum Schluss die gehackte Schokolade einstreuen und vorsichtig unterheben.
  4. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform mit etwa 24–26 cm Durchmesser dünn mit Butter fetten oder mit Backpapier auslegen.
  5. Den gekühlten Teig in zwei Teile teilen: etwa 2/3 für Boden und Rand, 1/3 für die Streifen obenauf. Den größeren Teil auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Platte etwas größer als die Form ausrollen. Den Teig vorsichtig in die Form legen und Boden und Rand gut andrücken. Überstehenden Teig abschneiden.
  6. Den Boden an mehreren Stellen mit einer Gabel einstechen. Die Ricottamasse einfüllen und die Oberfläche mit einem Löffel glattstreichen.
  7. Den restlichen Teig ausrollen und in etwa 1,5–2 cm breite Streifen schneiden. Diese gitterförmig auf der Tarte anordnen.
  8. Die Tarte in den vorgeheizten Ofen stellen und 40–45 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist und die Füllung gestockt und in der Mitte bei Berührung leicht federnd ist.
  9. Aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen – die Füllung wird beim Abkühlen fester.
  10. Vor dem Servieren die Oberfläche nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und in Dreiecke schneiden.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 4 Tage
Einfrieren: Ja

Die Crostata im Kühlschrank aufbewahren, am besten abgedeckt, damit sie nicht austrocknet. Innerhalb von 3–4 Tagen aufessen. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit die Füllung wieder zart und cremig wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Diese Crostata backe ich meistens abends vor einer größeren Feier, wenn die Küche schon aufgeräumt ist und der Ofen vom Abendessen noch warm ist. Ich muss sie immer in der Speisekammer verstecken, weil die Familie dazu neigt, die „Ränder zu begradigen“, indem sie schon vor dem Servieren mit dem Messer nascht.

Veröffentlicht: Aktualisiert:

Oceń przepis

Durchschnitt: (0 Bewertungen)

Komentarze

0
Chronione przez reCAPTCHA
Ładowanie komentarzy...

Podobne przepisy

Bruschetta mit cremiger Ricotta und Feigen
Bruschetta mit cremiger Ricotta und Feigen
Bruschetta mit Ricotta, Honig und Walnüssen
Bruschetta mit Ricotta, Honig und Walnüssen
Italienisches Ricotta-Dessert mit Honig und Obst
Italienisches Ricotta-Dessert mit Honig und Obst
Crostata mit Ricotta und Zitrone
Crostata mit Ricotta und Zitrone