Corn Chowder – cremige Maissuppe Recipe
Corn Chowder ist eine dicke, cremige Maissuppe, die in den USA besonders in den kälteren Monaten beliebt ist. Sie ist so sättigend wie ein Eintopf, hat aber den milden, leicht süßen Geschmack von Mais und Kartoffeln. Man kann sie sich wie eine Mischung aus Gemüsesuppe und Cremesuppe vorstellen – mit deutlich spürbarem Mais-Akzent.
Corn Chowder ist die Quintessenz des amerikanischen „Comfort Food“ – eine dicke, wärmende Suppe, die in den Küstenlokalen Neuenglands und in vielen Haushalten serviert wird, wenn es draußen nass und kalt ist. Sie verbindet die Süße von Mais und Kartoffeln mit einer cremigen Konsistenz, die durch eine Mehlschwitze entsteht, und erinnert dadurch eher an eine Schüssel Eintopf als an eine leichte Suppe. Gleichzeitig ist sie so vielseitig, dass du sie sowohl unter der Woche nach der Arbeit als auch bei einem ungezwungenen Abendessen mit Freunden servieren kannst.
Tipps vom Koch
Achte darauf, dass das Gemüse am Anfang nur glasig und weich wird, aber nicht bräunt – so bleibt die Suppe hell und der Geschmack mild. Beim Zugeben der Brühe diese nach und nach einrühren; so verteilt sich das Mehl gleichmäßig und es bilden sich keine Klümpchen. Lass die Milch nicht kochen; wenn die Suppe zum Ende hin zu stark blubbert, nimm den Topf einfach für eine Minute vom Herd und erhitze sie dann vorsichtig weiter.
Serviervorschläge
Corn Chowder schmeckt besonders gut mit knusprigem Baguette, hausgemachtem Sauerteigbrot oder einfachen Knoblauch-Croûtons – ideal für ein gemütliches Samstagsmittagessen. Dazu passt ein leicht gekühltes helles Bier oder ein Glas halbtrockener Weißwein. An kalten Abenden stelle ich den Topf gern direkt auf den Tisch, wenn wir gemeinsam ein Spiel oder eine Serie schauen – so kann sich jeder nach Belieben nachschenken.
Zutaten
- Mais (frisch, aus der Dose oder tiefgekühlt) - 400 g
- Kartoffeln - 350 g
- Zwiebel - 1 Stück
- Stangensellerie - 2 Stängel
- Möhre - 1 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Gemüsebrühe - 800 ml
- Milch - 250 ml
- Butter - 30 g
- Weizenmehl - 1.5 Esslöffel
- Thymian - 0.5 Teelöffel
- Salz - 0.75 Teelöffel
- Pfeffer - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Zwiebel schälen und fein hacken. Stangensellerie und Möhre waschen und in kleine Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
- In einem großen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel, Sellerie und Möhre hinzufügen. 5–7 Minuten unter häufigem Rühren anschwitzen, bis das Gemüse weich ist und die Zwiebel glasig, aber nicht gebräunt wird.
- Knoblauch dazugeben und etwa 1 Minute mitbraten, bis er intensiv duftet.
- Mehl einstreuen und gründlich mit dem Gemüse verrühren. 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anschwitzen, bis das Mehl das Fett aufgenommen hat und leicht anröstet.
- Nach und nach die Brühe zugießen und dabei ständig rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Kartoffeln, Thymian, Salz und Pfeffer hinzufügen.
- Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und bei kleiner Hitze 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Den Mais hinzufügen (tiefgekühlten Mais musst du vorher nicht auftauen). Weitere 5 Minuten kochen, bis die Körner heiß und weich sind.
- Die Milch zugießen, umrühren und die Suppe weitere 3–5 Minuten erhitzen, ohne sie zum Kochen zu bringen, damit die Milch nicht gerinnt.
- Den Topf vom Herd nehmen. Einen Stabmixer in die Suppe tauchen und nur kurz, mit wenigen Pulsen, pürieren, sodass ein Teil des Gemüses und des Maises zerfällt, aber noch Stücke sichtbar bleiben – die Suppe soll dick und cremig, aber nicht völlig glatt sein.
- Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz und Pfeffer nachwürzen. Die Suppe heiß servieren, nach Wunsch mit frischem Schnittlauch oder geriebenem Käse bestreut.
Aufbewahrung
Reste der Suppe vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufbrauchen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf etwas zusätzliche Brühe oder Milch hinzufügen, falls die Suppe zu dick geworden ist. Zum Einfrieren die Milch erst nach dem Auftauen zugeben.