Bananenkuchen mit Walnüssen Recipe
Bananenkuchen mit Walnüssen ist eine clevere Art, sehr reife Bananen zu verwerten, die niemand mehr essen möchte. Er ist saftig, aromatisch und erinnert ein wenig an eine Mischung aus polnischem Keks und amerikanischem Banana Bread. Perfekt als süßes Frühstück oder Snack für die Arbeit.
Bananenkuchen mit Walnüssen ist eine hausgemachte Lösung, um überreife Bananen zu retten, die in der Obstschale liegen und niemanden mehr locken – statt im Müll zu landen, verwandeln sie sich in einen saftigen, aromatischen Kuchen. Von der Konsistenz erinnert er an etwas zwischen polnischem Keks und amerikanischem Banana Bread, mit deutlichem Zimtaroma und knackigen Stücken von Walnüssen. Ein Kuchen, für den man weder Mixer noch aufwendige Deko braucht und der trotzdem schneller vom Teller verschwindet, als er auskühlen kann.
Tipps vom Koch
Je reifer, ja sogar leicht „mitgenommen“ und braun gesprenkelt die Bananen sind, desto besser werden Geschmack und Süße des Kuchens – frische, feste Bananen bringen nicht denselben Effekt. Nach dem Zusammenführen von feuchten und trockenen Zutaten nur so lange rühren, bis das Mehl verschwunden ist; zu langes Rühren macht den Kuchen zäh statt weich. Gegen Ende der Backzeit unbedingt die Mitte mit einem Holzstäbchen prüfen – bei Bananenkuchen ist es besser, wenn er innen noch leicht feucht ist, als wenn er komplett austrocknet.
Serviervorschläge
Er eignet sich hervorragend als schnelles Frühstück „to go“ – eine Scheibe Kuchen wandert bei mir oft zusammen mit Naturjoghurt in die Brotdose und ersetzt das Hefeteilchen aus der Bäckerei. Zum Nachmittagskaffee serviere ich ihn gern leicht erwärmt mit einem Klecks griechischem Joghurt oder einem Löffel Nussbutter obenauf. Am Wochenende schneide ich den Kuchen in dicke Scheiben, röste sie kurz in einer trockenen Pfanne und serviere sie mit Honig – dann schmecken sie wie aromatische Bananen-Toast.
Zutaten
- Banane - 3 Stück
- Weizenmehl - 250 g
- Zucker - 120 g
- Ei - 2 Stück
- Öl - 80 ml
- Backpulver - 10 g
- Zimt - 1 Teelöffel
- Walnüsse - 80 g
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Vanillinzucker - 8 g
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. Lege eine Kastenform von etwa 25 cm Länge mit Backpapier aus.
- Bananen schälen und in einer großen Schüssel mit einer Gabel gründlich zerdrücken, bis ein dickes Püree ohne größere Stücke entsteht.
- Zu den Bananen Zucker, Vanillinzucker, Eier und Öl geben. Mit einem Schneebesen verrühren, bis sich alles gut verbunden hat.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen.
- Die trockenen Zutaten zu den feuchten geben und nur kurz mit einem Löffel oder Spatel verrühren, gerade so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist – nicht zu lange rühren.
- Die gehackten Walnüsse hinzufügen, dabei 1–2 Esslöffel zum Bestreuen der Oberfläche zurückbehalten. Vorsichtig unterheben.
- Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, die Oberfläche glattstreichen und mit den restlichen Walnüssen bestreuen.
- Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und etwa 45–50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen in der Mitte sauber oder mit ein paar feuchten Krümeln herauskommt.
- Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten stehen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Erst nach dem Abkühlen schneiden, dann zerbröseln die Scheiben nicht.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Stücke in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur 1–2 Tage oder im Kühlschrank bis zu 4 Tage aufbewahren. Die Scheiben lassen sich gut einfrieren – einzeln oder lagenweise mit Backpapier trennen. Zum Auffrischen kurz im Ofen oder Toaster erwärmen, dann schmeckt der Kuchen wieder wie frisch gebacken.