Chinesisches Tofu in süß-sojiger Sauce mit Sesam Recipe
Dieses einfache Tofugericht in süß-sojiger Sauce mit Sesam ist mild, leicht süßlich und voller Umami-Geschmack. In der chinesischen Küche ist Tofu so verbreitet wie bei uns Kartoffeln – er taucht in Suppen, Hauptgerichten und Snacks auf. Diese Version ist ideal für alle, die Tofu gerade erst für sich entdecken: außen leicht knusprig, innen weich, in einer dicken, glänzenden Sauce.
Tofu in süß-sojiger Sauce mit Sesam zeigt, wie man aus einer einfachen Zutat ein vollwertiges, wohliges Gericht mit tiefem Umami-Geschmack zaubern kann. Die Stärke bildet um den Tofu eine feine, knusprige Hülle, die die dicke, glänzende Sauce mit ausgewogener Süße und Salzigkeit perfekt aufnimmt. Ein großartiger Einstieg in die pflanzliche Küche auf chinesische Art – ohne komplizierte Techniken oder schwer erhältliche Produkte.
Tipps vom Koch
Tofu gründlich vom überschüssigen Wasser befreien – am besten in Küchenpapier wickeln und 15–20 Minuten mit einem Teller beschweren, dann bräunt er schön. Vor dem Braten die Würfel in Stärke wenden und überschüssige Stärke abklopfen, sonst brennt das Mehl in der Pfanne an. Die Sauce bei niedriger Hitze eindicken und dabei ständig rühren – sie soll den Tofu leicht umhüllen und nicht zu einer festen Gelmasse werden.
Serviervorschläge
Das Tofu heiß mit einer Schüssel dampfendem Jasminreis und einer Handvoll frischer Frühlingszwiebelringe oder Koriander servieren. Es eignet sich hervorragend als schnelles Abendessen unter der Woche, wenn du etwas Pflanzliches, aber Sättigendes essen möchtest – dazu passt ein einfacher Gurken- oder Möhrensalat. Als Getränk empfiehlt sich grüner Tee, und bei einem Abend mit Freunden passt auch ein leichtes, trockenes Weißwein sehr gut dazu.
Zutaten
- fester Naturtofu vom überschüssigen Wasser befreit - 400 g
- Kartoffel- oder Maisstärke zum Wenden des Tofus - 3 Esslöffel
- Öl zum Braten - 4 Esslöffel
- Sojasauce - 3 Esslöffel
- Wasser - 80 ml
- Zucker kann durch Honig ersetzt werden - 1.5 Esslöffel
- Reisessig oder Apfelessig - 1 Esslöffel
- Knoblauch fein gehackt - 2 Zehen
- frischer Ingwer gerieben - 1 Teelöffel
- Sesamsamen in einer trockenen Pfanne angeröstet - 1.5 Esslöffel
- Schnittlauch gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
- Kartoffel- oder Maisstärke für die Sauce in 1 Esslöffel Wasser angerührt - 1 Teelöffel
Zubereitung
- Tofu gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen. In etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Tofuwürfel vorsichtig in 3 Esslöffeln Stärke wenden und überschüssige Stärke abklopfen. So werden sie nach dem Braten leicht knusprig.
- In einer großen Pfanne Öl erhitzen. Tofu in einer Lage hineinlegen und 6–8 Minuten braten, dabei gelegentlich wenden, bis die Würfel von allen Seiten goldbraun sind. Tofu auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben.
- In einer Schüssel Sojasauce, Wasser, Zucker und Reisessig verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- In derselben Pfanne überschüssiges Öl abgießen, etwa 1 Esslöffel zurücklassen. Knoblauch und Ingwer zugeben und 30–40 Sekunden bei mittlerer Hitze braten, bis sie duften, aber nicht bräunen.
- Die vorbereitete Sauce in die Pfanne gießen und zum leichten Kochen bringen.
- Die in Wasser angerührte Stärke einrühren und 30–60 Sekunden kräftig rühren, bis die Sauce eindickt und leicht glänzend wird.
- Den gebratenen Tofu in die Sauce geben und vorsichtig wenden, bis alle Würfel gleichmäßig überzogen sind. Noch 1–2 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
- Das Gericht mit geröstetem Sesam und gehacktem Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren, am besten mit Jasminreis.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen in der Pfanne oder Mikrowelle kann die Knusprigkeit nachlassen, der Geschmack bleibt jedoch intensiv – bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen, falls die Sauce zu dick geworden ist.