Chinesisches Tapioka-Kokos-Dessert mit Mango Recipe

Dieses Dessert aus Tapioka und Kokosmilch ist in vielen chinesischen Konditoreien und Restaurants beliebt, besonders an heißen Tagen. Es hat die Konsistenz eines leichten Puddings mit kleinen, elastischen Tapioka-Kügelchen und süßer Mango. Es erinnert ein wenig an Milchreis, aber in einer tropischen Kokos-Variante.

Das Dessert aus Tapioka, Kokosmilch und Mango wird in Hongkonger Dessertshops oft neben Tofupudding oder Kräuter-Gelees serviert. Es ist ein beliebter, kühler Abschluss nach heißem Dim Sum oder einem kantonesischen Abendessen.

Dieses chinesische Dessert aus Tapioka und Kokosmilch mit Mango verbindet eine zarte, milchige Creme mit angenehm elastischen Tapioka-Kügelchen und saftigen Fruchtstücken. Es hat etwas von Milchreis, entführt dank Kokos und Mango aber geschmacklich in die Tropen – wie in eine kleine Konditorei in Hongkong an einem heißen Nachmittag. Seine Leichtigkeit und Kühle machen es zum idealen Abschluss eines üppigen, pikanten Essens.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Einweichen der Perlen vor dem Kochen verkürzt die Garzeit und verringert das Risiko fester Kerne.
  • Sanftes Köcheln bei niedriger Hitze mit häufigem Rühren verhindert, dass die Kokosmilch anbrennt.
  • Das Mango wird erst in die leicht abgekühlte Masse gegeben, wodurch sein frischer Geschmack und die leuchtende Farbe erhalten bleiben.
Chinesisches Tapioka-Kokos-Dessert mit Mango

Tipps vom Koch

Tapioka bei kleiner Hitze kochen und häufig umrühren, da sie leicht am Topfboden ansetzt – die Perlen sollten fast durchsichtig werden, mit einem kleinen weißen Punkt in der Mitte. Nach dem Kochen kurz mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben, und die Kokosmilch nach und nach zugeben, dabei die Süße abschmecken – Mango kann sehr unterschiedlich süß sein, manchmal reicht wenig Zucker. Für eine ganz glatte Konsistenz kannst du einen Teil der Mango mit der Milch pürieren und den Rest in Würfeln zugeben.

Serviervorschläge

Am besten schmeckt das Dessert gut gekühlt, nach mindestens einer Stunde im Kühlschrank – ideal als erfrischender Abschluss eines Sommergrills oder eines Abendessens auf dem Balkon. In durchsichtigen Gläsern oder Dessertschalen servieren, damit man die Schichten aus Tapioka und Mango sieht; nach Belieben mit Kokosraspeln oder Minzblättern bestreuen. Dazu passt ungesüßter Grüntee oder Kokoswasser, wenn du das tropische Flair noch verstärken möchtest.

Worauf man achten sollte

  • Die Kokosmilch mit der Tapioka nicht stark sprudelnd kochen lassen – sie brennt leicht an und bildet Klümpchen.
  • Wenn nach der Kochzeit einige Kügelchen in der Mitte noch einen weißen Punkt haben, die Garzeit um jeweils 1–2 Minuten verlängern und dabei rühren.
  • Die heiße Masse nicht direkt in den Kühlschrank stellen – zu schnelles Herunterkühlen führt zu einer körnigen, klumpigen Creme.

Ersatzzutaten

  • Statt frischer Mango kannst du gut aufgetaute und abgetropfte Tiefkühlmango verwenden.
  • Einen Teil der Kokosmilch kannst du durch Kuhmilch oder Hafermilch ersetzen, wenn du eine leichtere Variante möchtest.
  • Vanillepulver lässt sich durch Vanilleextrakt ersetzen, das gegen Ende der Kochzeit hinzugefügt wird.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4

Zutaten

  • kleine Tapioka-Perlen in Asialäden erhältlich; kann durch Sago ersetzt werden - 80 g
  • Milch am besten Vollmilch - 400 ml
  • Wasser - 300 ml
  • Zucker oder nach Geschmack - 3 Esslöffel
  • reife Mango mittelgroß, süß - 1 Stück
  • Prise Salz - 1 Prise
  • Vanille Extrakt oder Vanillinzucker; optional - 0.5 Teelöffel
  • Minzblätter zum Dekorieren; optional - 4 Stück
Hauptzutat: Tapioka

Zubereitung

  1. Die Tapioka in eine Schüssel geben und nur so viel kaltes Wasser hinzufügen, dass die Perlen gerade bedeckt sind. 15 Minuten quellen lassen, bis die Kügelchen deutlich aufquellen und am Rand halb durchsichtig mit weißem Kern werden, dann in einem Sieb abgießen.
  2. In einem Topf 300 ml Wasser zum Kochen bringen. Die eingeweichte Tapioka zugeben, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und 10–12 Minuten kochen, dabei sehr häufig vom Boden her rühren, bis die meisten Kügelchen fast durchsichtig sind und in der Mitte nur noch einen kleinen weißen Punkt haben und die Masse noch leicht fließend ist.
  3. Kokosmilch, Zucker, Salz und Vanille hinzufügen und gründlich verrühren. Bei kleiner Hitze weitere 8–10 Minuten köcheln lassen, dabei alle 20–30 Sekunden umrühren, bis die Tapioka fast vollständig durchsichtig ist und die Masse zu einer Konsistenz wie dünner Pudding eindickt, der langsam vom Löffel fließt.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und 10–15 Minuten stehen lassen, dabei alle paar Minuten umrühren, damit sich keine dicke Haut bildet. Die Masse dickt dabei deutlich ein – nach dem Umrühren sollte sie wie eine dicke, aber noch fließende Sauce wirken und nicht wie ein fester Wackelpudding.
  5. In der Zwischenzeit die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern lösen und in kleine Würfel von 5–7 mm schneiden. Einige Esslöffel für die Dekoration beiseitestellen, den Rest mit einer Gabel leicht zerdrücken oder kurz pulsierend pürieren, sodass ein dicker Mus mit weichen Stücken ohne harte Fasern entsteht.
  6. Die leicht abgekühlte, noch warme Tapioka mit dem Großteil der Mango vermischen und vorsichtig unterrühren. Den Topfboden kontrollieren – falls sich dort kompakte Klumpen Tapioka gebildet haben, diese mit dem Löffel zerdrücken, bis die Masse wieder gleichmäßig cremig ist.
  7. Das Dessert in Schälchen oder Gläser füllen, bis etwa drei Viertel der Höhe erreicht sind. Bei Zimmertemperatur vollständig auskühlen lassen, bis die Oberfläche nicht mehr dampft, dann mindestens 1–2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Masse beim Bewegen des Gefäßes sanft wackelt.
  8. Vor dem Servieren die Oberfläche jeder Portion vorsichtig umrühren, falls sich die Tapioka abgesetzt hat. Mit der zurückbehaltenen Mango und Minzblättern dekorieren und gut durchgekühlt servieren – die Perlen sollten weich, aber federnd sein, die Kokoscreme glatt und seidig.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Nein

Das Dessert abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Vor dem Servieren gut umrühren und bei Bedarf mit etwas Kokosmilch oder Milch verdünnen, falls es zu fest geworden ist.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache dieses Dessert immer, wenn ich Freunde zu selbstgemachtem Sushi einlade – man kann es gut vorbereiten, und nach Lachsrollen sorgt dieser Kokos-Mango-Abschluss jedes Mal für Begeisterung. An sehr heißen Tagen esse ich eine Portion auch schon mal direkt aus der Dose zum Frühstück statt Porridge.

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