Chinesische Schweinefleisch-Schmortopf mit Möhren und Kartoffeln Recipe
Dieses hausgemachte, sättigende Gericht aus geschmortem Schweinefleisch mit Möhren und Kartoffeln erinnert ein wenig an polnisches Gulasch, hat aber dank Sojasauce, Ingwer und einer leichten Süße einen chinesischen Charakter. In China sind solche Eintopfgerichte an kühleren Tagen sehr beliebt – sie lassen sich leicht aufwärmen und mit einer großen Schüssel die ganze Familie satt machen.
Dieses chinesische Schmorfleisch mit Gemüse verbindet die vertraute Wohlfühl-Atmosphäre eines Gulaschs mit Aromen aus Asien: Sojasauce, Ingwer und eine feine Süße. Kartoffeln und Möhren saugen die Sauce wie ein Schwamm auf, sodass jeder Löffel dicht, wärmend und voller Umami ist. Ein typisches Eintopfgericht, mit dem man bei einem Kochvorgang wirklich eine größere Runde satt bekommt.
Tipps vom Koch
Brate das Fleisch zuerst bei starker Hitze gut an – rühre es nicht ständig, sondern gib ihm ein paar Minuten, um dunkle Ränder zu bekommen, denn genau die bauen den Geschmack der Sauce auf. Kartoffeln und Möhren erst dazugeben, wenn das Schweinefleisch fast weich ist, sonst zerfallen die Gemüse, bevor das Fleisch gar ist. Gegen Ende der Schmorzeit die Flüssigkeitsmenge kontrollieren: Wenn die Sauce zu dünn ist, den Topf für die letzten 10–15 Minuten offen lassen und natürlich einkochen lassen, statt sofort mit Mehl zu binden.
Serviervorschläge
Ich serviere dieses Gericht meist in großen Schüsseln ganz ohne Beilagen, aber es schmeckt auch hervorragend mit einer Schale weißen Reis daneben, der die Sauce vom Teller „aufsaugt“. Ein Volltreffer für Herbst- und Winterabende, wenn Familie oder Freunde zum Spieleabend zusammenkommen. Dazu passen dunkles Bier, ein leicht trockener Rotwein oder einfach heißer Tee mit Ingwer.
Zutaten
- Schweineschulter oder Schweinenacken (in ca. 2 cm große Würfel geschnitten) - 500 g
- Kartoffeln (geschält, in größere Würfel geschnitten) - 400 g
- Möhre (in dicke Scheiben geschnitten) - 2 Stück
- Zwiebel (mittelgroß, in Streifen geschnitten) - 1 Stück
- Knoblauch (gehackt) - 3 Zehe
- frischer Ingwer (Stück ca. 3 cm, gerieben) - 15 g
- Sojasauce - 4 Esslöffel
- Zucker - 1 Esslöffel
- Reisessig (oder Apfelessig) - 1 Esslöffel
- Wasser (oder Brühe) - 400 ml
- Öl (zum Braten) - 2 Esslöffel
- Lorbeerblatt (optional) - 1 Stück
- Pfeffer (zum Abschmecken)
- Schnittlauch (gehackt, zum Servieren) - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und, falls noch nicht geschnitten, in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- In einem großen Topf mit dickem Boden das Öl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das Schweinefleisch zugeben und 6–8 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis es von allen Seiten gebräunt ist.
- Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis sie weich und leicht glasig ist (sie soll weich und leicht durchsichtig, aber nicht braun werden).
- Knoblauch und Ingwer hinzufügen und etwa 1 weitere Minute braten, bis sie intensiv duften.
- Den Zucker einstreuen und eine weitere Minute unter Rühren braten, bis er leicht schmilzt und das Fleisch überzieht.
- Sojasauce, Reisessig und Wasser (oder Brühe) angießen. Das Lorbeerblatt, falls verwendet, hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze auf klein reduzieren, den Topf abdecken und 20 Minuten schmoren lassen.
- Nach 20 Minuten Kartoffeln und Möhren in den Topf geben. Umrühren, abdecken und weitere 20–25 Minuten bei niedriger Hitze schmoren, bis Gemüse und Fleisch weich sind und die Sauce leicht eingedickt ist.
- Zum Schluss das Gericht probieren und mit Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz abschmecken (denk daran, dass Sojasauce salzig ist).
- Heiß servieren, mit gehacktem Schnittlauch bestreut. Schmeckt hervorragend mit einer Schüssel weißem Reis oder einfach mit einer Scheibe Brot.
Aufbewahrung
Reste im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen im Topf bei niedriger Hitze gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe hinzufügen. Das Gericht eignet sich auch sehr gut zum Einfrieren in Portionsdosen für 1–2 Monate.