Chinesischer Salat mit Chinakohl und Reisnudeln Recipe
Dieser knackige Salat aus Chinakohl und Reisnudeln ist die leichtere, salatartige Version chinesischer Wok-Gerichte. In China werden ähnliche Salate oft als kalte Vorspeisen vor warmen Speisen serviert. Er ist frisch, leicht säuerlich, mit zarten Nudeln und einer nussigen Sesamnote – perfekt für ein sommerliches Mittagessen oder als Beilage zu Gegrilltem.
Dieser Salat verbindet zarten Chinakohl mit Reisnudeln und liegt geschmacklich zwischen einem leichten Hauptgericht und einer klassischen chinesischen kalten Vorspeise. Das säuerliche Dressing mit Sesamnote hebt die Frische des Gemüses hervor und erinnert stark an das, was in kleinen, familiengeführten Lokalen in China vor dem Hauptgang serviert wird.
Tipps vom Koch
Schneide den Kohl so fein wie möglich – je dünner die Streifen, desto besser nimmt er das Dressing auf und wird nicht wässrig. Übergieße die Reisnudeln nach dem Garen sofort mit kaltem Wasser und lasse sie gut abtropfen, damit sie das Dressing nicht verwässern. Bereite das Dressing in einer separaten Schüssel zu und probiere es, bevor du es mit dem Salat mischst: Gib Essig und Sojasauce lieber nach und nach dazu, als später einen zu salzigen oder zu sauren Geschmack retten zu müssen.
Serviervorschläge
Serviere den Salat gut gekühlt als Kontrast zu heißen Grillgerichten – er passt hervorragend zu Nackensteaks vom Rost oder gegrilltem Tofu bei einem sommerlichen Treffen im Garten. Du kannst ihn auch solo als leichten Büro-Lunch in einer Box mit einem kleinen Thermosbecher grünen Tee mitnehmen. Für eine sättigendere Variante gib eine Handvoll geröstete Erdnüsse oder gegrilltes Hähnchen dazu.
Zutaten
- Chinakohl halber mittelgroßer Kopf, fein gehackt - 400 g
- Reisnudeln - 80 g
- Möhre grob gerieben oder in feine Stifte geschnitten - 1 Stück
- frische Gurke in feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- Frühlingszwiebel in dünne Ringe geschnitten - 2 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 1 Zehe
- Reisessig kann durch hellen Weißweinessig ersetzt werden - 3 Esslöffel
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Sesamöl für den Geschmack, kann durch Rapsöl und einen Teelöffel Tahini ersetzt werden - 1.5 Esslöffel
- Zucker gleicht die Säure aus - 1 Teelöffel
- Sesamsamen in einer trockenen Pfanne geröstet - 1 Esslöffel
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 3–4 Minuten (oder nach Packungsanweisung) ziehen lassen, bis sie weich sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und vollständig abkühlen lassen.
- Chinakohl fein hacken und in eine große Schüssel geben.
- Möhre grob raspeln oder in feine Stifte schneiden. Gurke in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Alles zum Chinakohl in die Schüssel geben.
- In einer kleinen Schale Reisessig, Sojasauce, Sesamöl, Zucker, gehackten Knoblauch, eine Prise Salz und Pfeffer verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die abgekühlten Reisnudeln mit einer Küchenschere in kürzere Stücke schneiden (so lässt sich der Salat leichter essen). Zu dem Gemüse in die Schüssel geben.
- Den Salat mit dem vorbereiteten Dressing übergießen. Mit den Händen oder großen Löffeln gründlich mischen, damit das Dressing jeden Kohl- und Nudelstreifen erreicht.
- Den Salat mit dem gerösteten Sesam bestreuen. 10–15 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
- Vor dem Servieren probieren und bei Bedarf mit zusätzlicher Sojasauce, Essig oder einer Prise Zucker nachwürzen.
Aufbewahrung
Der Salat hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank 1–2 Tage; vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Sojasauce oder Essig auffrischen.