Chinesische Suppe mit Tofu und Mais für ein leichtes Abendessen Recipe
Die zarte Suppe mit Tofu und Mais ist ein mildes, cremig wirkendes Gericht, das in China oft als eines von mehreren Speisen beim Familienabendessen serviert wird. Sie ist so leicht wie eine Gemüsesuppe, aber dank Tofu und Ei dennoch recht sättigend. Ideal, wenn du etwas Warmes, aber nicht Schweres brauchst.
Diese chinesische Suppe mit Tofu und Mais erinnert an die beliebten „Egg-Drop“-Suppen, ist aber dank der Süße des Maises milder und cremiger im Geschmack. Sie verbindet zartes Tofu, seidiges Ei und eine Brühe mit ausgeprägtem Umami, sodass sie sättigt, ohne die Schwere von sahnigen Cremesuppen zu haben. Genau die Art von Abendsuppe, die in chinesischen Haushalten in der Mitte des Tisches neben mehreren kleinen Gerichten steht.
Tipps vom Koch
Ich schneide den Tofu in eher größere Würfel – zu kleine Stücke zerbröseln beim Rühren leicht. Das Ei in einem dünnen Strahl in die leicht köchelnde Suppe gießen und mit Stäbchen oder einer Gabel kreisförmig rühren – so entstehen schöne, feine Eistreifen statt einer „Eiklumpen“-Masse. Mit Salz vorsichtig sein: Sojasauce und Brühe sind bereits salzig, deshalb erst am Ende nach dem Zugeben des Tofus abschmecken.
Serviervorschläge
Mit einer Schale gekochtem Jasminreis oder dünnen Reisnudeln servieren, wenn du daraus eine vollständige Mahlzeit machen möchtest. Dazu passen grüner Tee oder Jasmintee, die den feinen Geschmack der Suppe unterstreichen. Eine gute Option für ein spätes „Arbeitsabendessen“ nach einem langen Tag, wenn du etwas Warmes, aber Leichtes vor dem Schlafengehen essen möchtest.
Zutaten
- Naturtofu (fest oder mittelfest) - 200 g
- Mais aus der Dose - 150 g
- Gemüse- oder Hühnerbrühe - 900 ml
- Ei - 1 Stück
- Sojasauce - 1.5 Esslöffel
- Kartoffel- oder Maisstärke - 1.5 Esslöffel
- Wasser - 3 Esslöffel
- Sesamöl - 0.5 Teelöffel
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel - 2 Esslöffel
- Salz
- weißer oder schwarzer Pfeffer, gemahlen
Zubereitung
- Tofu gut abtropfen lassen und in kleine Würfel von etwa 1 × 1 cm schneiden.
- Mais abgießen. Schnittlauch oder Frühlingszwiebel fein hacken.
- Die Brühe im Topf zum Kochen bringen. Mais hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten kochen.
- Den gewürfelten Tofu in den Topf geben und weitere 5 Minuten bei niedriger Hitze erhitzen, damit er warm wird, aber nicht zerfällt.
- In einer kleinen Schüssel die Stärke mit 3 Esslöffeln Wasser glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
- Die Sojasauce in die Suppe geben, umrühren und dann die Stärkemischung langsam unter Rühren einfließen lassen. 1–2 Minuten kochen, bis die Suppe leicht eindickt.
- Das Ei in eine Schüssel aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen. Die Hitze unter der Suppe auf klein stellen. Das Ei in einem dünnen Strahl in den Topf gießen und die Suppe gleichzeitig mit einer Gabel oder einem Stäbchen in eine Richtung rühren. So entstehen feine, helle Eistreifen.
- Noch 1 Minute kochen, damit das Ei vollständig stockt. Den Topf vom Herd nehmen.
- Sesamöl, falls verwendet, hinzufügen und die Suppe mit Pfeffer und eventuell Salz abschmecken.
- Die Suppe in Schalen füllen und mit gehacktem Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren.
Aufbewahrung
Reste der Suppe im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufbrauchen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht kochen lassen, damit Tofu und Ei zart bleiben.