Chinesische Suppe mit Tofu, Tomaten und Ei Recipe
Eine milde Suppe mit Tofu, Tomaten und Ei ist ein chinesischer Hausklassiker – etwas zwischen Brühe und leichtem Gemüseeintopf. Sie ist sanft, durch die Tomaten leicht säuerlich und sehr wohltuend – ideal für Tage, an denen du etwas Leichtes, aber Sättigendes brauchst. In vielen chinesischen Haushalten ist sie ein schnelles Familienmittagessen, ähnlich wie bei uns Gemüsesuppe.
Die chinesische Suppe mit Tofu, Tomaten und Ei verbindet die Zartheit einer klaren Brühe mit der cremigen Struktur von in Bändern gestocktem Ei und der leicht säuerlichen Note der Tomaten. Ein typisches Hausmannskost-Gericht, das gleichzeitig tröstet und satt macht – ein bisschen wie eine Mischung aus Brühe und Tomatensuppe, aber in einer leichteren, asiatischen Variante.
Tipps vom Koch
Das Ei in einem dünnen Strahl in die leicht köchelnde, aber nicht heftig sprudelnde Suppe gießen und dabei sanft in eine Richtung rühren – so entstehen schöne, weiche Eierbänder statt Klümpchen. Den Tofu erst gegen Ende zugeben, damit er nicht zerfällt; am besten in größere Würfel schneiden und mit dem Löffel sehr vorsichtig rühren. Wenn du sehr saure Tomaten verwendest, probiere die Suppe nach dem Zugeben der Tomaten und gleiche die Säure bei Bedarf mit einer Prise Zucker oder etwas Sojasauce statt Salz aus.
Serviervorschläge
Serviere sie mit einer Schüssel weißen Reis oder dünnen Reisnudeln, die direkt in den Teller gegeben werden – so wird daraus ein vollwertiges, sättigendes Hauptgericht. Sie passt gut zu einem einfachen Gurkensalat mit Sesam oder zu Kimchi, wenn du scharfe Beilagen magst. Bei mir rettet diese Suppe oft den Montag, wenn der Kühlschrank fast leer ist, aber sich im Schrank immer noch ein Block Tofu und eine Dose Tomaten finden.
Zutaten
- Naturtofu, mittelfest (in Würfel geschnitten) - 300 g
- Tomaten (mittelgroß, reif; im Winter können Dosentomaten verwendet werden) - 3 Stück
- Eier - 2 Stück
- Gemüse- oder Hühnerbrühe (selbst gemacht oder aus einem hochwertigen Brühwürfel) - 1.2 l
- Öl - 1 Esslöffel
- Knoblauch (gehackt) - 2 Zehen
- frischer Ingwer (gerieben) - 1 cm
- Sojasauce - 1.5 Esslöffel
- Zucker (balanciert die Säure der Tomaten) - 0.5 Teelöffel
- Salz (nach Geschmack, je nach Salzgehalt der Brühe)
- weißer Pfeffer (kann durch schwarzen Pfeffer ersetzt werden) - 0.25 Teelöffel
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel (gehackt, zum Servieren) - 2 Esslöffel
- Sesamöl (optional, für das Aroma) - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in mittelgroße Würfel schneiden. Wenn du Dosentomaten verwendest, diese zusammen mit dem Saft in Stücke schneiden.
- In einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Knoblauch und Ingwer zugeben und 30–40 Sekunden unter Rühren braten, bis sie intensiv duften, aber nicht bräunen.
- Die gewürfelten Tomaten zugeben. 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis sie weich werden und zu einer dicken Sauce zerfallen.
- Die Brühe angießen, Sojasauce und Zucker zugeben. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
- Die Tofuwürfel zugeben. Weitere 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, damit der Tofu heiß wird und den Geschmack der Suppe annimmt. Abschmecken und mit Salz und weißem Pfeffer würzen.
- Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und mit einer Gabel wie für Rührei verquirlen.
- Die Hitze erhöhen, sodass die Suppe leicht köchelt. Die verquirlten Eier mit einer Hand in einem dünnen Strahl langsam in die Suppe gießen, während du mit der anderen Hand die Suppe mit einem Löffel in kreisenden Bewegungen rührst. So entstehen zarte „Eierbänder“. Noch etwa 1 Minute köcheln lassen.
- Die Suppe vom Herd nehmen. Falls verwendet, mit Sesamöl beträufeln. Mit gehacktem Schnittlauch bestreuen und sofort servieren.
Aufbewahrung
Reste der Suppe in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, damit Tofu und Ei zart bleiben; bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe zugeben, falls die Suppe zu dick geworden ist.