Chinesische Reiskuchen gebraten mit Ei und Spinat Recipe
Gebratene Reiskuchen mit Ei und Spinat sind ein einfaches Gericht aus Südchina, wo Reisklöße so beliebt sind wie bei uns Kopytka. Hier kommen sie mit Ei, Knoblauch und frischem Spinat in die Pfanne und ergeben ein schnelles, fleischloses Mittag- oder Abendessen. Die Konsistenz der Reiskuchen ist angenehm elastisch, und das Ganze erinnert ein wenig an eine Mischung aus Pasta und schlesischen Klößen in asiatischer Version.
Gebratene Reiskuchen sind die Quintessenz des Streetfoods aus Südchina – elastisch, leicht zäh mit einem angenehmen Biss, ganz anders als Nudeln. Die Kombination aus Ei, Knoblauch und frischem Spinat ergibt etwas zwischen chinesischem Stir-fry und unseren heimischen Bratklößen. Dieses fleischlose Gericht macht so satt wie ein ordentliches Mittagessen und bleibt dabei überraschend leicht.
Tipps vom Koch
Reiskuchen am besten kurz mit heißem Wasser abspülen oder kurz blanchieren und dann gut abtropfen lassen, damit sie beim Braten nicht zusammenkleben. Pfanne oder Wok müssen wirklich stark erhitzt sein – die Reiskuchen zuerst bei hoher Hitze hineingeben und erst danach Ei und Spinat hinzufügen, sonst wird alles zu einer Masse. Spinat ganz zum Schluss nur kurz zum Zusammenfallen hinzufügen, damit er seine Farbe behält und nicht zu viel Wasser abgibt.
Serviervorschläge
Direkt aus der Pfanne in einer tiefen Schüssel servieren, mit Schnittlauch oder Sesam bestreut – typisches „Bowl Food“, das man mit Löffel oder Stäbchen vor dem Computer oder einem Buch isst. Dazu passt grüner Tee oder etwas scharfes Kimchi aus dem Kühlschrank als Kontrast zum milden Spinat. Eine tolle Idee für ein schnelles, warmes Mittagessen zu Hause, wenn du nur 20–25 Minuten zwischen Online-Meetings hast.
Zutaten
- chinesische Reiskuchen (Rice Cakes) Scheiben aus Reismehl, frisch oder getrocknet - 250 g
- Eier - 2 Stück
- frischer Spinat (Babyspinat kann ebenfalls verwendet werden) - 150 g
- Knoblauch (fein gehackt) - 3 Zehen
- Frühlingszwiebel (in schräge Stücke geschnitten) - 2 Stück
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Austernsauce (für Vegetarier ersetzbar durch 1 Teelöffel Sojasauce und 1 Teelöffel Misopaste) - 1 Esslöffel
- Wasser (zum Angießen der Reiskuchen) - 80 ml
- Öl - 2 Esslöffel
- Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Wenn du getrocknete Reiskuchen verwendest, mit heißem Wasser übergießen und 30–40 Minuten einweichen, bis sie weich und elastisch sind. Dann abgießen. Frische Reiskuchen nur mit warmem Wasser abspülen, um sie voneinander zu lösen.
- Eier in einer Schüssel mit einer Prise Salz verquirlen. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebel schneiden. Spinat waschen und trocknen, größere Blätter eventuell halbieren.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Eier hineingeben und unter Rühren braten, bis ein weiches Rührei entsteht. Auf einen Teller geben.
- In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Öl bei starker Hitze erhitzen. Knoblauch und die weißen Teile der Frühlingszwiebel zugeben. 30–40 Sekunden braten, bis sie intensiv duften.
- Reiskuchen hinzufügen. 2–3 Minuten unter vorsichtigem Rühren braten, bis sie leicht Farbe annehmen. Wenn sie anhaften, 2–3 Esslöffel Wasser dazugeben.
- Sojasauce, Austernsauce und den restlichen Schluck Wasser zugießen. Rühren, bis die Reiskuchen gleichmäßig mit Sauce überzogen sind und die Flüssigkeit leicht zu köcheln beginnt.
- Spinat und die grünen Teile der Frühlingszwiebel hinzufügen. 2–3 Minuten braten, bis der Spinat zusammenfällt und die Reiskuchen weich, aber elastisch sind.
- Das gebratene Ei dazugeben, mit Pfeffer würzen und vorsichtig vermischen. Abschmecken und bei Bedarf etwas Sojasauce hinzufügen.
- Sofort servieren, solange die Reiskuchen noch heiß und weich sind.
Aufbewahrung
Reste können im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 1 Tag aufbewahrt und in der Pfanne mit einem Schluck Wasser vorsichtig wieder erhitzt werden. Die Reiskuchen werden beim Abkühlen fester, daher beim Aufwärmen etwas mehr Flüssigkeit zugeben.