Cacio e pepe – Pasta mit Käse und Pfeffer Recipe
Cacio e pepe ist eines der einfachsten und zugleich charakteristischsten Gerichte aus Rom. Nur Pasta, Käse und Pfeffer – und das Ergebnis ist eine cremige, pfeffrige Sauce ganz ohne Sahne. Es ist das italienische Pendant zu „Nudeln mit Käse“, aber in einer Version für Erwachsene, die kräftige Aromen mögen.
Cacio e pepe ist die Quintessenz der römischen Küche – nur drei Zutaten, und auf dem Teller landet eine Sauce mit einem Geschmack, an den man sich noch wochenlang erinnert. Scharfer, frisch gemahlener Pfeffer verbindet sich mit intensiv salzigem Pecorino und der Stärke aus dem Nudelwasser zu einer cremigen, samtigen Emulsion ganz ohne Sahne. Dieses Gericht zeigt, wie weit man mit perfekter Technik kommt, statt immer mehr Zutaten hinzuzufügen.
Tipps vom Koch
Das Wichtigste ist das Tempo: Ich gieße die Pasta sehr al dente ab, behalte reichlich heißes Nudelwasser zurück und gebe sie sofort in die Pfanne mit dem Pfeffer, damit die Stärke zu arbeiten beginnt. Den Pecorino rühre ich zuerst in einer Schüssel mit etwas lauwarmem (nicht kochendem!) Nudelwasser zu einer dicken Paste – erst dann mische ich sie mit der Pasta bei ausgeschalteter Hitze, während ich energisch rühre. Wenn der Käse anfängt, in Fäden zu gerinnen, kannst du die Sauce retten, indem du etwas warmes Wasser zugibst und weiter wie verrückt rührst.
Serviervorschläge
Cacio e pepe schmeckt am besten als spätes Abendessen nach dem Kino oder als schnelle, aber „erwachsene“ Pasta für einen Abend zu zweit, wenn du nicht lange kochen möchtest. Serviere sie auf vorgewärmten Tellern, mit etwas extra frisch gemahlenem Pfeffer bestreut, dazu ein Glas trockenen Weißwein (z. B. Frascati) oder einen leichten Rotwein. Als Beilage reicht ein einfacher Rucola-Zitronen-Salat, der den Gaumen zwischen den Bissen der intensiven Käsesauce erfrischt.
Zutaten
- Spaghetti oder Tonnarelli dickere Pasta bindet die Sauce besser - 200 g
- Pecorino Romano kann durch Parmesan ersetzt werden, dann wird der Geschmack milder - 80 g
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer am besten frisch im Mörser zerstoßen - 2 Teelöffel
- Salz für das Nudelwasser, vorsichtig dosieren, da der Käse salzig ist
Zubereitung
- Pecorino sehr fein reiben. Beiseitestellen und auf Zimmertemperatur kommen lassen – so schmilzt er leichter.
- In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Salzen, aber etwas weniger als üblich, da der Käse sehr salzig ist.
- Die Pasta ins kochende Wasser geben und al dente kochen, also weich mit leichtem Biss im Kern. Etwa 1,5 Tassen (ca. 350 ml) vom Nudelwasser abnehmen.
- Während die Pasta kocht, den frisch gemahlenen Pfeffer in einer großen, trockenen Pfanne bei niedriger Hitze 1–2 Minuten rösten, bis er intensiv duftet. Darauf achten, dass er nicht verbrennt.
- Etwa 1/3 Tasse (ca. 80 ml) Nudelwasser zur Pfanne mit dem Pfeffer geben. Kurz köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht sprudelt und das Aroma des Pfeffers annimmt.
- Die gekochte Pasta in die Pfanne mit Wasser und Pfeffer geben. 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze rühren, damit die Pasta einen Teil der Flüssigkeit aufnimmt.
- Den geriebenen Pecorino in eine Schüssel geben und einige Esslöffel heißes, aber nicht kochendes Nudelwasser hinzufügen. Mit Löffel oder Schneebesen kräftig rühren, bis eine dicke, glatte Käsepaste ohne Klümpchen entsteht. Falls nötig, noch etwas Wasser zugeben.
- Die Pfanne mit der Pasta vom Herd nehmen. Die Käsepaste zur Pasta geben und 1–2 Minuten zügig mit einer Zange oder zwei Gabeln mischen, bis der Käse schmilzt und eine cremige Sauce bildet. Ist die Sauce zu dick, etwas Nudelwasser hinzufügen; ist sie zu dünn, länger rühren, bis sie eindickt.
- Abschmecken und bei Bedarf eine Prise Salz hinzufügen. Sofort servieren, mit einer weiteren Prise frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Käse bestreut.
Aufbewahrung
Cacio e pepe schmeckt frisch am besten. Wenn doch etwas übrig bleibt, im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zum nächsten Tag aufbewahren und mit einem Schuss Wasser bei niedriger Hitze vorsichtig erwärmen, dabei ständig rühren. Die Konsistenz wird jedoch nie so cremig wie frisch gekocht.